Tag: Mai 7, 2013

Ölberg in Jerusalem wird zur Müllkippe

Der älteste und grösste jüdische Friedhof der Welt gleicht einer Müllkippe. Die berühmte Ruhestätte auf dem Ölberg in Jerusalem wird seit längerem von jugendlichen Vandalen und Kriminellen heimgesucht. Schon vor zwei Jahren hatte sich der israelische Rechnungshofpräsident Micha Lindenstrauss negativ über die Zustände auf dem Ölberg geäussert. „Die Sanierung des Friedhofs geht nur im Schneckentempo voran, die Sicherheitsmassnahmen sind dort extrem schlecht und Vandalismus und kriminelle Zwischenfälle häufen sich.“, schilderte Lindenstrauss damals die Lage. Seitdem haben sich die Verhältnisse nur wenig verbessert…

InnovNation – Seminar für Unternehmertum und Innovation in Israel

An der Hebräischen Universität Jerusalem findet vom 30. Juni bis 28. Juli 2013 das englischsprachige Programm InnovNation – Entrepreneurship & Innovation Program in ISRAEL – The Start-Up Nation statt. Es handelt sich um ein Seminar für Studierende. Durch Vorlesungen, Treffen und Besuche vor Ort erhalten die Teilnehmer sowohl theoretische als auch praktische Einblicke aus erster Hand in die Arbeit der wichtigsten israelischen Firmen und Unternehmer. Ziel des Kurses ist es, die Studierenden dazu zu befähigen, wie erfolgreiche Unternehmer zu denken und ihnen Instrumente an die Hand zu geben, die sie auf aktuelle und zukünftige Projekte anwenden können…

Heuschrecken sind zurück

Erneut wird Israel von einer Heuschreckenplage heimgesucht: Nachdem es zunächst schien, als seien die Tiere nach massiven Sprüheinsätzen kurz vor Pessach geschlagen, wurden am Montag im Süden des Landes erneut Milliarden der Hüpfer gesichtet. Die Heuschrecken hatten trotz der Pestizide im März Eier gelegt, aus denen nun die nächste Generation geschlüpft ist…

Entschädigung an Angehörige der „Mavi Marmara“-Opfer

Israel und die Türkei haben sich darauf geeinigt, dass Israel Entschädigungen an die Verwandten der „Mavi Marmara“-Opfer bezahlt. Bei einem Teffen zwischen israelischen und türkischen Regierungsvertretern am Montag habe man sich grundsätzlich darüber verständigt, hiess es im Aussenministerium. Eine verbindliche Vereinbarung werde in Kürze erwartet, gab das Büro von Regierungschef Netanjahu bekannt. Netanjahu hatte sich bei der Türkei – offenbar auf Druck der USA – bereits offiziell entschuldigt. Das türkische Schiff „Mavi Marmara“ hatte 2010 versucht, die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Als israelische Marinesoldaten das Schiff stoppten, wurden sie von den „Friedensaktivisten“ angegriffen. Bei den Auseinandersetzungen kamen neun Türken ums Leben…

Weltkriegsbombe entschärft

In Deutschland und anderswo in Europa ist es beinahe schon Alltag, in Israel jedoch die Ausnahme: Am Sonntag ist in der Nähe des Flughafens Sde Dov in Tel Aviv eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden, die kurz vor dem diesjährigen Unabhängigkeitstag dort entdeckt worden war. Bevor die Sprengmeister an die Arbeit gingen, war ein Schutzschirm um die 250 kg schwere Bombe gelegt worden. „Hätten wir den Schutz nicht gebaut, hätten wir 4.000 Anwohner evakuieren müssen“, erklärte der zuständige Major…

An orthodoxen Schulen weiterhin kein Mathematik-Unterricht

Der geistliche Führer der ultraorthodoxen Juden, Rabbi Aharon Shteinmann, unterstrich, dass es an den orthodoxen Schulen weiter keinen Unterricht in säkularen Fächern geben werde. Die neue Regierung hatte gedroht, sie werde Zuschüsse an jene Schulen drastisch kürzen, an denen Fächer wie Englisch und Mathematik nicht gelehrt würden.

Mörsergranate aus Syrien trifft Golanhöhen

Auf der israelischen Seite der Golanhöhen ist bereits die dritte aus Syrien abgefeuerte Mörsergranate eingeschlagen – offenbar fehlgeleitet. Eine israelische Militärsprecherin bestätigte dies am Dienstag. Es sei die dritte Mörsergranate, die seit dem Vorabend auf dem Gebiet einschlug, sagte die Sprecherin. Am Montag hatte die Armee zunächst von zwei Raketen gesprochen, nicht von Mörsergranaten. Es habe weder Verletzte noch Sachschaden gegeben…