Tag: Mai 16, 2013

Israel ist ärmstes OECD-Land

Israel ist das ärmste Mitgliedsland der „Organisation für wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD). Das zeigt eine vor kurzem veröffentlichte Studie der Organisation. Ausserdem haben sich die Einkommensunterschiede in Israel seit dem Jahr 2007 deutlich erhöht. Die Armutsrate im Land beträgt 21 Prozent. Der OECD-Durchschnitt liegt derzeit bei 11,1 Prozent. Im Jahr 1995 lag die Armutsrate bei 13,5 Prozent, zeigt die Studie. Gemäss den Erhebungen leben ca. 14.1% der Schweizer Bevölkerung an der Armutsgrenze und ca. 8% unter der Armutsgrenze.

Arabischer Sanitäter rettet jüdisches Mädchen

Mitte März rettete er Edel Biton. Das dreijährige jüdische Mädchen war im Auto seiner Mutter in der Nähe von Ariel unterwegs. Als Palästinenser Steine warfen, verunglückte der Wagen, das Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Der 36-jährige arabische Sanitäter Muavia Kabaha war Ersthelfer, und er war es auch vor zwei Jahren in der Siedlung Itamar: Terroristen hatten am Schabbatabend die Familie Vogel kaltblütig ermordet. Muavia Kabaha hört an solchen Tatorten oft schockierte Juden „Tod den Arabern!“ schreien. „In diesen Momenten bin ich gespalten. Ich helfe, wo ich kann, aber ich bin nun mal Araber.“ Schauplatz ist das biblische Kernland. Zwischen jüdischen Siedlungen und arabischen Dörfern geraten täglich Juden und Araber gleichermassen in Not…

Moran Mazor beim Eurovision Song Contest

Moran Mazor singt beim „Eurovision Song Contest“ in Malmö für ihr Heimatland Israel. Heute Abend muss sie im zweiten Semifinale antreten. Dabei kann sie sich mit ihrem Lied „Rak bishvilo“ („Nur für ihn“) für das Finale am 18. Mai qualifizieren. Moran Mazor, geboren am 17. Mai 1991, wurde im Heiligen Land bekannt, als sie 2011 eine Reality-Show im Fernsehen gewann. Sie setzte sich beim israelischen Vorentscheid für den wichtigsten Schlagerwettbewerb Europas gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durch. Nun ist ganz Israel gespannt, wie die junge Sängerin in Schweden abschneiden wird…

Iran will Konflikt mit Israel in Syrien anheizen

Der Iran will laut Medienbericht den Syrienkonflikt an der israelischen Grenze weiter eskalieren lassen. Die arabische Tageszeitung „Al-Hayat“ berichtete am Mittwoch unter Berufung auf nicht näher definierte „informierte Kreise“ in Teheran, dass der Iran den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad überzeugt habe, auf den Golanhöhen „die Tür zum Dschihad“ gegen Israel zu öffnen. Demnach soll die libanesische Hisbollah in die Lage versetzt werden, von dort aus eine neue Front zu formieren. Alle Araber und Muslime sollten sich an dem Kampf beteiligen können, hiess es…

Fatah gegen einen Fireden mit Israel

Die Fatah hat am Mittwoch die Bemühungen einiger palästinensischer Organisationen um eine „Normalisierung“ der Beziehungen mit Israel verurteilt. Anlass war ein Fussballspiel von palästinensischen und israelischen Kindern. „Hin und wieder tauchen einige Organisationen, die sich selbst palästinensisch nennen, mit Aktivitäten einer Normalisierung mit der Besatzung auf. Diese Aktivitäten werden entweder in einigen europäischen Hauptstädten oder sogar bei Besuchen im Besatzerstaat abgehalten“, heisst es in einer Erklärung des Fatah-Büros in Ramallah. Die jüngste solcher Veranstaltungen sei ein Fussballspiel gewesen, das palästinensische Mädchen und Jungen zusammen mit israelischen Kindern in Israel ausgetragen hätten. Das Spiel fand unter dem Namen „Vereinte Nachbarn“ statt. Es wurde von der Organisation „Mifalot“ organisiert, die Sport als Mittel für Entwicklung und Frieden einsetzt…

Frühlingsfest mit Wassermassen – Schwere Überflutungen in Haifa

Das Frühlingsfest Shavuot ist am Mittwoch in ganz Israel buchstäblich ins Wasser gefallen. Heftige Regenschauer zwangen Tausende dazu, den Feiertag zu Hause anstatt in öffentlichen Parkanlagen zu begehen. Deshalb hatten viele Nationalparks für einen Feiertag ungewöhnlich niedrige Besucherzahlen zu verzeichnen. Im Jezreel-Tal mussten alle Feiertags-Veranstaltungen abgesagt werden. In Haifa kam es zu Überschwemmungen. Autos, Geschäfte und Wohnhäuser wurden von den Wassermassen beschädigt. Städtische Notfallhelfer versuchten, den Schaden gering zu halten und halfen den Bewohnern. Andere wiederum nutzten die Situation, um eine Runde mit dem Kajak durch die Stadt zu fahren…