Tag: Mai 17, 2013

Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

Unsere Weisen lehrten uns: „Jeder Mensch, der dreimal am Tag das “Loblied von David“ (Psalm 145) sagt, der wird mit Sicherheit ein Sohn der kommenden Welt sein.“
Thora-Parascha: „Nasso – Erhebe“; Wochenabschnitt: 4. Mose 4,21 bis 7,89; Haftara-Prophetenlesung: Richter 13,2-25

Witz des Tages

Stationsarzt zur jungen Krankenschwester: „Haben Sie dem Patient auf Zimmer 12 das Blut abgenommen?“ „Ja, aber mehr als sechs Liter habe ich nicht aus ihm herausbekommen…“

Schweiz: »It’s Kosher to Boycott Israeli Goods!«

Israel verletzt täglich das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser« steht auf einem grossen Plakat an einem der Gleise des Zürcher Hauptbahnhofes. Überschrieben ist der Aushang mit »65 Jahre Unrecht an den Palästinensern«. In fett gedruckten Lettern heisst es am unteren Ende des Plakats: »It’s Kosher to Boycott Israeli Goods!« (Es ist koscher, israelische Güter zu boykottieren).
Verantwortlich für die Kampagne ist die aus dem Kanton Thurgau stammende Soziologin Verena Tobler…

CIA-Chef eilt nach Israel – Russische Kriegsschiffe nach Syrien

Offiziell ging es bei dem Blitzbesuch Netanjahus am Dienstag in Moskau um russische Waffenlieferungen an Syrien. Doch nun sind russische Kriegsschiffe in Zypern und der CIA Direktor in Jerusalem eingetroffen. Muskelspiel oder Angstgebärde? Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat am Dienstag Russland einen Blitzbesuch abgestattet und dort versucht, Präsident Wladimir Putin von der Lieferung fortgeschrittener russischer Waffen an das syrische Regime abzubringen. Bislang war über den genauen Inhalt der Gespräche lediglich bekannt geworden, dass Russland an den Waffenlieferungen festhalte. Doch die Supermächte scheinen nervös zu sein. So ist der CIA-Direktor John Brennan überraschend zu Gesprächen in Israel über die Lage in Syrien eingetroffen. Vom Flughafen sei er am Donnerstagabend direkt zu einem Treffen mit Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon geeilt, berichtete die „Times of Israel“ am Freitag unter Berufung auf das Fernsehen. Brennan und Jaalon hätten Geheimdiensterkenntnisse über Syrien ausgetauscht, hiess es einigen Medienberichten zufolge. Auch der Atomkonflikt mit dem Iran sei angesprochen worden…

Ultraorthodoxe demonstrieren gegen Militärdienst

Rund 30.000 Ultraorthodoxe haben am Donnerstagabend in Jerusalem gegen die Einberufung von Talmud-Studenten zum Militärdienst demonstriert. Die Proteste vor dem Einberufungsbüro wurden rasch gewalttätig, auf Polizisten und Soldaten flogen Steine und Flaschen. Acht Polizisten erlitten Verletzungen, zehn Randalierer wurden vorläufig festgenommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Der Anführer der radikalen Ultraorthodoxen, Rabbi Shmuel Auerbach, unterstrich in einer Ansprache, es werde beim Militärdienst keine Kompromisse mit der Regierung geben: „Wir stehen gegen diese Beschlüsse wie eine Wand.“ Die neue Regierungskoalition hatte darauf gedrängt, dass die Lasten innerhalb der israelischen Gesellschaft gerechter verteilt werden. Es könne nicht sein, dass ein Teil des Volkes drei Jahre Militärdienst leiste, während ein anderer Teil sich ausschliesslich dem Studium der Heiligen Schriften widme und von staatlicher Hilfe lebe…

“Wir wollen das Hotel der Israelis bomben”

Israel hat das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der schwedischen Stadt Malmö verpasst. Überschattet wurde der musikalische Wettbewerb durch einen anti-israelischen Vorfall. Die israelische Sängerin Moran Mazor trat beim ESC mit dem Lied “Rak Bishvilo“ (Nur für ihn) an. Am Donnerstagabend schied sie im zweiten Halbfinale aus. Von 39 Ländern nehmen insgesamt 26 am Finale des Wettbewerbs am Samstag teil. Ein Video von Mazors. Bereits am Dienstag wurden drei Mitglieder der israelischen Delegation in Malmö auf der Strasse von mehreren Männern angesprochen: “Wo ist das Hotel der Israelis? Wir wollen es bomben.” Einer der Israelis, Alon Amir, gab sich nach eigenen Angaben als Zypriote aus. Gegenüber dem schwedischen Sender „Sveriges Radio“ betonte er: “Das war kein Witz.” Das berichtet die israelische Tageszeitung „Ha‘aretz.“ Etwa 30 Prozent der Einwohner von Malmö sind Muslime. Daniel Sestrajcic, Vorsitzender des Kulturkomitees der Stadt, forderte unterdessen am Mittwoch, Israel zu boykottieren. „Israel kann zurückkehren, wenn Palästina frei ist“, rief er bei einer „Nakba“-Demonstration. Damit gedenken Araber der „Katastrophe“ von Flucht und Vertreibung infolge der israelischen Staatsgründung vor 65 Jahren…