Tag: Juni 9, 2013

Google soll für Waze 1,3 Milliarden US-Dollar zahlen

Google steht nach einen Medienbericht kurz vor der Übernahme von Waze. Der Preis soll bei 1,3 Milliarden US-Dollar liegen. Dann hätte sich das Durchhaltevermögen von Waze gelohnt, nachdem zuvor deutlich niedrigere Angebote von Apple und Facebook angeblich ausgeschlagen wurden. Nach einem Bericht der israelischen Onlinepublikation Globes hat Google den Preis für den Kauf von Waze auf 1,3 Milliarden US-Dollar erhöht. Zuvor hiess es laut einem unbestätigten Medienbericht, dass auch Facebook an Waze interessiert war und 1 Milliarde US-Dollar geboten habe. Auch Apple soll ursprünglich an Waze interessiert gewesen sein und fast 500 Millionen US-Dollar für das Unternehmen geboten haben. Dem Bericht von Globes zu Folge steht Google kurz vor der Bekanntgabe der Übernahme…

Das Land, das stolz auf seine Drohnen ist

Im Schatten der USA ist ein anderes Land zum führenden Exporteur von Drohnen aufgestiegen: Israels Rüstungsindustrie verkaufte in den letzten Jahren Drohnen für mehrere Milliarden Euro. Dies nicht ohne Grund. Ihr Einsatz ist in vielen Ländern umstritten. Aber nicht in Israel. Das Land ist stolz auf seine Drohnen, setzt sie bei vielen Operationen ein und verkauft sie rege ins Ausland. Da können sogar US-Firmen bisher nicht mithalten. Es ist ein Riesenhangar im mittleren Israel, und er beherbergt eine heiss begehrte Ware. Arbeiter sind dabei, die umstrittenste Art von Flugzeug auf der Welt in Topform zu bringen. Sie statten Drohnen mit hochmodernen Sensoren aus, mit Kameras und Lasergeräten – sozusagen der letzte Schliff, bevor die unbemannten Maschinen an Streitkräfte rund um den Globus geliefert werden, zur Ausführung heikler Missionen…

Willy Brandt verspielte den Nahost-Frieden

Im Sommer 1973 reist Bundeskanzler Willy Brandt nach Israel. Ministerpräsidentin Golda Meir bittet den Sozialdemokraten, zwischen Ägypten und Israel zu vermitteln. Doch Meir setzt auf den Falschen. Historiker arbeiten die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in der frühen 70er Jahren auf und konstatieren: Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt hätte mehr tun und unter Umständen einen Krieg verhindern können. Der frühere deutsche Bundeskanzler Willy Brandt hat nach Ansicht von Historikern vor 40 Jahren eine Friedensinitiative Israels ins Leere laufen lassen. Das hat die Auswertung von Dokumenten aus Deutschland und Israel ergeben, die nun zur Veröffentlichung freigegeben wurden, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete…

U21-EM: Italien-Israel 4:0 – Italien im Halbfinale

Die „Azzurrini“ besiegten den Gastgeber im ausverkauften Bloomfield Stadium von Tel Aviv 4:0 (2:0) und spielen am kommenden Dienstag gegen Norwegen um den Gruppensieg. Die Skandinavier hatten zuvor in Petach Tikwa gegen den zweimaligen Champion England 3:1 (2:0) gewonnen. Die „Three Lions“ treten nach der zweiten Niederlage als erstes Team die Heimreise an. Devis Mangia sagte nach dem Einzug ins Halbfinale, dass seine Mannschaft nur ihre Pflicht erfüllt habe, während Guy Luzon, Trainer des unterlegenen Israel, weiter an seine Chance glaubt…

Netanjahu berät mit Putin über Syrien-Konflikt

Israel will sich nach Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu nicht in den Krieg in Syrien einmischen, solange es nicht angegriffen wird. Netanjahu sagte am Sonntag während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem, er habe am Wochenende mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die immer komplexere Situation in Syrien gesprochen. Die Situation in Syrien werde „jeden Tag komplexer“, hiess es in einer vom Amt des Ministerpräsidenten verbreiteten Erklärung. Russland hatte angeboten, sich an der bedrängten UNO-Beobachtermission in der Pufferzone entlang der israelisch-syrischen Waffenstillstandslinie auf der Golan-Hochebene zu beteiligen…

Netanyahu: Massive Cyber-Angriffe des Iran gegen Israel

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu beschuldigte den Iran und dessen palästinensische und libanesische Alliierte am heutigen Sonntag, israelische IT-Infrastrukturen „non-stop“ anzugreifen. Er nannte keine genauen Zahlen, betonte aber, es seien „lebenswichtige nationale Systeme“ angegriffen und auch kritische Infrastrukturen wie Wasser- und Stromversorgung und namhafte Banken bedroht worden. „In den vergangenen Monaten haben wir eine signifikante Zunahme im Umfang von Cyber-Angriffen auf Israel durch den Iran festgestellt. Diese Angriffe werden direkt durch den Iran und durch seine Mittelsmänner, Hamas und Hisbollah, ausgeführt,“ sagte Netanyahu auf einer Konferenz zum Thema Cyberwar in Tel Aviv….