Tag: Juni 10, 2013

Russisches Kontingent auf Golan für Israel akzeptabel

Israel wird laut der israelischen Vizeinnenministerin Faina Kirschenbaum keine Einwände gegen eine Stationierung russischer Blauhelme auf den Golanhöhen haben. „Wir haben gehört, dass einige Länder ihre Friedenskontingente abziehen wollen, weil es bei ihnen Verletzte gegeben hat“, sagte sie am Montag im russischen Radiosender Echo Moskwy. „Wenn Präsident Wladimir Putin beschlossen hat, Kräfte dorthin zu entsenden, so denke ich nicht, dass Israel dagegen sein wird. Wir sind stets dafür, dass es dort jemanden gibt, der die Situation überwacht.“ „Dies können sowohl russische als auch österreichische oder australische Kräfte sein. Uns ist es absolut egal“, fügte sie hinzu…

Regierung für Verkaufsverbot von Stopfleber

Die Regierung hat am Sonntag einen Gesetzesvorschlag gebilligt, demzufolge der Verkauf von Gänse- und Entenleber verboten werden soll, zu deren Herstellung die Tiere der sogenannten Stopfmast unterzogen wurden. Die Stopfmast selbst ist in Israel bereits seit etwa zehn Jahren verboten, allerdings gelangen jährlich etwa 15 Tonnen vornehmlich aus Ungarn importierte Stopfleber in den Handel…

Frau erfüllt Kinderwunsch eines Toten

Sechs Jahre nach seinem Krebs-Tod ist der Kinderwunsch eines 30-Jährigen doch noch in Erfüllung gegangen: Eine alleinstehende Frau brachte nun seine leibliche Tochter zur Welt. In Israel hat eine alleinstehende Frau sechs Jahre nach dem Tod des ihr unbekannten Vaters ein Baby zur Welt gebracht. Der unverheiratete Mann, der davon geträumt habe, einmal Kinder zu haben, sei vor Jahren an Krebs erkrankt. Vor der Chemotherapie habe er Samenzellen einfrieren lassen, sagte Irit Rosenblum, Familien-Rechtsanwältin und Gründerin von „New Family“ der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Sie setzt sich für das Recht auf Nachkommen auch bei schwerer Krankheit oder nach dem Tod ein…

Religiöse zu Unrecht bei Homo-Doppelmord beschuldigt

Rund 100.000 Menschen haben an der Schwulen- und Lesbenparade in Tel Aviv (Foto) teilgenommen. Ein Grossteil der Teilnehmer war dafür eigens aus dem Ausland angereist. Darunter war auch das erste schwule Paar, das erst vor kurzem in Frankreich geheiratet hatte. Bei der Parade wurde der Opfer einer Schiesserei in einem Schwulenzentrum in Tel Aviv gedacht, die vor vier Jahren zwei Tote und elf Verletzte gefordert hatte. Schwulenverbände und Linksaktivisten hatten über Jahre hinweg gegen religiöse Juden gewettert, die dort aus Hass gegen Homosexuelle gemordet hätten. Vor wenigen Tagen nahm die Polizei nun vier Männer aus dem kriminellen Milieu unter dringendem Tatverdacht fest. Die Politiker der israelischen Linken weigern sich jedoch, sich bei den Religiösen für ihre falschen Vorwürfe zu entschuldigen…