Tag: Juni 25, 2013

Halachisches Urteil ermöglicht Frauen das Gebet

Orthodoxe Rabbiner von Beit Hillel finden halachische Quellen, welche Frauen ermöglicht Gebet zu rezitieren. Ein überraschend neues halachisches Urteil der orthodoxen rabbinischen Organisation Beit Hillel ermöglicht Frauen zum ersten Mal, das Kaddisch Gebet im Gedenken an ihre verstorbenen Eltern sagen. Nach der Prüfung der Frage in den vergangenen Monaten fand die Organisation der Rabbiner halachische Quellen, Männer und Frauen gleichstellt, so dass sie eine Handlung, die bisher seit Hunderten von Jahren ein Tabu ist, zu erlauben. Das Halacha Urteil wird im Namen der Organisation an 170 männliche und weibliche Rabbis in Israel ausgegeben, es besagt, dass eine Frau das Kaddisch Gebet in einem Forum von 10 Männern im Alter von über 13 (a Quorum) sagen kann…

Auf Bitten der USA moderne Waffen an die syrischen Regimegegner geliefert

Israel hat auf Bitte der USA moderne Waffen an die syrischen Regimegegner geliefert, berichtet das Internetportal „Damas Post“ unter Berufung auf eigene Quellen. Laut diesen Angaben wurden die Waffen aus israelischer Produktion in zwei Lieferungen mit israelischen Militärtransportflugzeugen in die Türkei gebracht. Von dort aus sollen die Waffen nach Damaskus gegangen sein, wo sie an die Regimegegner verteilt würden. Es handle sich um diverse Raketen, leichte Schusswaffen und Scharfschützengewehre, so das Nachrichtenportal weiter. Der Plan der Lieferungen sei von US-Geheimdiensten in Kooperation mit Top-Vertretern der türkischen Sicherheitsdienste konzipiert worden…

Aufruf zur „gründlichen Säuberung“ des Gazastreifens

Der für seine populistischen Auftritte bekannte Politiker hofft, bald wieder israelischer Aussenminister zu sein. Israel habe keine andere Wahl als die Eroberung des Gazastreifens ins Auge zu fassen. Mit dieser auf den ersten Blick kriegerisch tönenden Reaktion wartete am Montag Avigdor Lieberman, Parteichef von Israel Beiteinu, Vorsitzender der Knessetkommission für Aussenpolitik und Verteidigung und ehemaliger israelischer Aussenminister auf den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen vom Vortag auf. Sollte Israel solche Attacken unbeantwortet lassen, fügte Lieberman in einem Radiointerview hinzu, werde Hamas bis in zwei Jahren über Luftkampf-Kapazitäten und über hunderte von Raketen verfügen, die im Stande sein werden, das Zentrum von Israel zu treffen. «Hamas hat nicht die Absicht, eine jüdische Präsenz in Israel zu akzeptieren, weshalb wir zurückkehren und eine gründliche Säuberung des Gazastreifens durchführen müssen.» …

US-Steuerbehörden suchten intensiv nach Israel nahen Gruppen

Der Steuerskandal in den USA weitet sich aus: So wurde nicht nur die Tea Party penibel genau überprüft. Die Steuerbehörde IRS nahm auch alle Gruppen mit Bezug auf Israel ins Visier, die um Steuerbefreiung nachgesucht hätten. Nicht nur Gruppen aus dem Umfeld der ultrakonservativen Tea Party wurden penibel überprüft. Die Steuerbeamten suchten offenbar auch gezielt nach Organisationen mit einem Bezug zu Israel sowie nach den Schlagwörtern «Progressive». Das Ausmass des US-Steuerskandals ist grösser als bislang bekannt. Die unangemessen peniblen Kontrollen von Gruppen, die um Steuerbefreiungen nachgesucht hätten, seien umfassender gewesen und hätten länger gedauert, als man zunächst angenommen habe, räumte der neue Chef der Steuerbehörde IRS, Danny Werfel, am Montag in Washington ein. Das gehe aus der Durchsicht von Akten hervor…

Belgien: Schule muss umstrittene charedische Schüler unterrichten

Interner Streit unter Ultra-orthodoxen in die Öffentlichkeit gezerrt. Rabbi Moshe Aryeh Friedman ist ein charedischer (ultra-orthodoxer) Jude in Belgien, der wegen seiner virulent anti-zionistischen Ansichten von einem Grossteil der Gemeinden des Landes gesellschaftlich geschnitten wird. Trotzdem gelangte ein belgisches Berufungsgericht zum Schluss, dass die Yesoda-Hatora-Schulen in Antwerpen verpflichtet sei, Kinder Friedmans aufzunehmen. Konkret geht es um sechs der acht Kinder des Mannes, einem anti-zionistischen Aktivisten aus New York, der im Jahre 2006 in Teheran an einer vom damaligen Präsidenten Ahmadinejad organisierten Konferenz von Holocaustleugnern teilgenommen hatte…

Georgien: Keine Waffenkäufe bei Israel im Gespräch

Georgiens Premierminister Bidsina Iwanischwili will laut der georgischen Aussenministerin Maja Pandschikidse bei seinem bereits laufenden Israel-Besuch die bilaterale Zusammenarbeit, darunter auch im Verteidigungsbereich erörtern. Waffenkäufe würden dabei nicht zur Sprache gebracht. Zuvor hatten israelische Medien berichtet, dass Israel und Georgien nach einer fünfjährigen Pause die Verhandlungen über georgische Waffenkäufe wiederaufgenommen hätten. Nach Medienangaben soll die georgische Delegation einen israelischen Rüstungsbetrieb besuchen und die Frage der Waffenkäufe aufwerfen. Es gehe unter anderem um Drohnen sowie um Panzerabwehr- und Fla-Raketensysteme. Um die Beziehungen zu Russland nicht zu gefährden, hatte Israel kurz vor der georgischen Invasion in Südossetien 2008 die Zusammenarbeit mit Georgien im militärischen Bereich auf Eis gelegt…