Monat: Juli 2013

Raketenangriff auf Israel während Nahost-Dialog

Kurz nach Beginn der neuen Nahost-Gespräche haben Terroristen aus dem Gazastreifen eine Rakete auf Israel abgefeuert. Palästinsische Terroristen haben parallel zum Beginn der Nahost-Gespräche in Washington eine Rakete aus dem Gazastreifen Richtung Israel abgefeuert. Sie sei am Dienstag in offenem Gelände eingeschlagen. Es habe weder Opfer noch Schäden gegeben, sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld.

Palästinensischer Offizieller: Abbas ist ein Diktator

Der neue Staat Palästina, der auf Druck der USA und der europäischen Staaten zustande kommen soll, könnte zu einer Diktatur werden, vergleichbar mit den schlimmsten Unrechtsregimen in der Region. Das befürchtet ein hochrangiger palästinensischer Offizieller. In westlichen Stellungnahmen zum Friedensprozess werden stets die Freiheit, Würde und Wohlstand der Palästinenser in den Mittelpunkt gestellt. Aber in Wahrheit ist es die Palästinensische Autonomiebehörde, die weit mehr tut als Israel, um ihren Bürgern diese Rechte zu verweigern. Das erklärte Mohammed Dalan, ein früherer Sicherheitschef der Autonomiebehörde und Mitglied des Zentralkomitees der Fatah-Partei…

Antisemitischer Arzt unter die Lupe genommen

In der Bibliothek von Dr. Valli prangt eine Hitler-Büste. Offensichtlich wollen die italienischen Behörden die Machenschaften des Arztes Dr. Gianantonio Valli, 64, im Dorf Cuveglio unweit der Schweizer Grenze genauer unter die Lupe nehmen. Bei Valli soll es sich um einen antisemitischen Holocaustleugner handeln, in dessen Bibliothek eine Hitler-Büste prangt, und der in seinem Wartezimmer faschistisches Propagandamaterial zur Lektüre offerieren soll…

Israels Finanzminister lobt Deutschland

Israels Finanzminister Yair Lapid hat in seinem ersten Interview für eine europäische Zeitung die starke Verbundenheit zwischen Israel und Deutschland betont. Der „Bild-Zeitung“ sagte er: „Ich bin der Meinung, Deutschland hat Grosses geleistet, was das Bewusstsein anbelangt. Jeder junge Deutsche weiss, was damals passierte und weiss um die moralischen Konsequenzen.“ Es seien gewaltige moralische Fragen, mit denen die deutsche Gesellschaft leben müsste, so der Politiker weiter: „Ich bin fest davon überzeugt, dass es unter den jungen Deutschen keinen oder fast keinen Antisemitismus gibt. Das macht Deutschland einzigartig in Europa.“ Lapid kritisierte erneut die umstrittenen neuen EU-Förderrichtlinien, nach denen kein EU-Geld mehr in die besetzten Gebiete fliessen soll: „Sie sind eine Gefahr und höchst schädlich für den Friedensprozess“, sagte er „Bild“. Die EU untermauere die Argumente derer, die Verhandlungen ablehnen: „Das ist nicht hilfreich.“…

FC Basel und Maccabi Tel Aviv, Basel hofft auf ein 2:0

Die Vorbereitung auf das Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Maccabi Tel Aviv ist aus Basler Sicht nicht ohne Probleme verlaufen. Die Raserfahrt von Raúl Bobadilla, der Verlust von Abwehrchef Aleksandar Dragovic, die über den Köpfen der Spieler geführten Diskussionen, ob die Ägypter Mohamed Salah und Mohamed Elneny zum Rückspiel in Israel antreten werden, die Tätlichkeit von Valentin Stocker gegen Lausannes Chakhsi: Gründe, unruhig zu sein, gäbe es genug. Dennoch sieht sich der FCB gegen die Israeli in der Favoritenrolle. FCB-Trainer Murat Yakin erwartet ein «hochkonzentriertes Auftreten» seines Teams. Der FC Basel hatte im vergangenen Jahr die Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League verpasst…

Neue landwirtschaftliche Forschung in Israel

Merkwürdige Dinge geschehen im Volcani-Zentrum in einem Vorort Tel Avivs. Kartoffeln werden mit Pfefferminzöl besprüht und treiben monatelang nicht aus, Äpfel der Sorte Granny Smith bleiben über ein Jahr frisch, wenn man ihnen den Sauerstoff entzieht, und Kühe essen weniger Schrot und geben mehr Milch. Dies sind nur einige der Projekte der landwirtschaftlichen Forschungsorganisation, der Forschungsabteilung des Landwirtschaftsministeriums, das sechs verschiedene Institute umfasst. „Wir haben nicht viel Land in Israel und 60 Prozent davon sind Wüste“, erklärt Ada Rafaeli, stellvertretende Direktorin für internationale Zusammenarbeit und akademische Angelegenheiten. „Aber wir haben dem Rest der Welt viel Know-how und Innovation zu bieten.“…

Sechs Medaillen für israelische Schüler bei der Mathematik-Olympiade

Einmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze für Israel – so die Bilanz der Gruppe israelischer Schüler, die bei der internationalen Mathematik-Olympiade in Kolumbien angetreten ist. An der Olympiade nahmen 600 Schüler aus 103 Ländern teil. Das israelische Team landete in der Rangliste der Nationen auf dem 13. Platz und verbesserte sich damit deutlich im Vergleich zur letzten Olympiade im Jahr 2010 (53. Platz). An der Spitze der Rangliste stehen China, Südkorea, die USA, Russland und Nordkorea…

Beginn der Verhandlungen und Häftlingsfreilassung

US-Aussenminister Kerry will den weissen Wal der Weltpolitik erlegen und einen Friedenschluss zwischen Israelis und Palästinensern erreichen… Das israelische Kabinett hatte am Sonntag den Beginn der diplomatischen Verhandlungen mit den Palästinensern und die Freilassung von 104 Häftlingen beschlossen. Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte dazu: „Ich glaube, dass die Wiederaufnahme der diplomatischen Verhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt wichtig für den Staat Israel ist, nicht nur, um den Konflikt mit den Palästinensern zu beenden, sondern auch angesichts der komplexen Verhältnisse in der Region, insbesondere die Sicherheitsbedrohungen aus Syrien und dem Iran. Sollte durch die Verhandlungen ein Abkommen erreicht werden, wird es in jedem Fall ein Referendum darüber geben. Es ist wichtig, dass jeder Bürger und jede Bürgerin direkt über schicksalhafte Entscheidungen wie diese abstimmen kann, die die Zukunft des Staates bestimmen…

Protest gegen Freilassung von Palästinensern mit Blut an den Händen

Israel wird 104 palästinensische Strafgefangene freilassen, um gegenüber den Palästinensern bei den neuen Friedensverhandlungen ein Zeichen zu setzen. Von den 22 Ministern des israelischen Kabinetts stimmten 13, inklusive Ministerpräsident Netanjahu, für die Freilassung. Sieben Minister votierten dagegen, zwei enthielten sich der Stimme. Hunderte Israelis protestierten vor dem Regierungssitz von Ministerpräsident Netanjahu gegen diese Entscheidung. Sie trugen dabei Palästinensertücher und hielten rot angemalte Hände hoch. Viele der Häftlinge, die im Laufe der Friedensgespräche freikommen sollen, haben jüdisches Blut an ihren Händen…