Israel hat das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der schwedischen Stadt Malmö verpasst. Überschattet wurde der musikalische Wettbewerb durch einen anti-israelischen Vorfall. Die israelische Sängerin Moran Mazor trat beim ESC mit dem Lied “Rak Bishvilo“ (Nur für ihn) an. Am Donnerstagabend schied sie im zweiten Halbfinale aus. Von 39 Ländern nehmen insgesamt 26 am Finale des Wettbewerbs am Samstag teil. Ein Video von Mazors. Bereits am Dienstag wurden drei Mitglieder der israelischen Delegation in Malmö auf der Strasse von mehreren Männern angesprochen: “Wo ist das Hotel der Israelis? Wir wollen es bomben.” Einer der Israelis, Alon Amir, gab sich nach eigenen Angaben als Zypriote aus. Gegenüber dem schwedischen Sender „Sveriges Radio“ betonte er: “Das war kein Witz.” Das berichtet die israelische Tageszeitung „Ha‘aretz.“ Etwa 30 Prozent der Einwohner von Malmö sind Muslime. Daniel Sestrajcic, Vorsitzender des Kulturkomitees der Stadt, forderte unterdessen am Mittwoch, Israel zu boykottieren. „Israel kann zurückkehren, wenn Palästina frei ist“, rief er bei einer „Nakba“-Demonstration. Damit gedenken Araber der „Katastrophe“ von Flucht und Vertreibung infolge der israelischen Staatsgründung vor 65 Jahren…
Kultur
Moran Mazor beim Eurovision Song Contest
Moran Mazor singt beim „Eurovision Song Contest“ in Malmö für ihr Heimatland Israel. Heute Abend muss sie im zweiten Semifinale antreten. Dabei kann sie sich mit ihrem Lied „Rak bishvilo“ („Nur für ihn“) für das Finale am 18. Mai qualifizieren. Moran Mazor, geboren am 17. Mai 1991, wurde im Heiligen Land bekannt, als sie 2011 eine Reality-Show im Fernsehen gewann. Sie setzte sich beim israelischen Vorentscheid für den wichtigsten Schlagerwettbewerb Europas gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durch. Nun ist ganz Israel gespannt, wie die junge Sängerin in Schweden abschneiden wird…
Schawuot – Das Fest der Tora
Das Fest der Tora, also Schawuot wird am 50. Tag nach Pessach gefeiert. In Israel feiert man Schawuot einen Tag und in der Diaspora (Galut) zwei Tage. Der Grund für den Unterschied ist, dass man früher, als ein weltweit einheitlicher Kalender schwierig war, sicher gehen wollte, dass alle Juden zur gleichen und zur rechten Zeit Schawuot feiern. Da dieser Grund heute hinfällig ist, feiern Reformjuden und manche Konservative auch ausserhalb Israels Schawuot nur einen Tag lang.
Am sechsten und siebenten Siwan [zunehmender Halbmond Mai/Juni] feiert man das Schawuot-, das Wochenfest: als Vollendung der siebenwöchigen siebenmal siebentägigen Omerzeit, als Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Palästina geerntet wird, als Erstlingsfest, da man an diesem Tage einst die Erstlinge der Ernte zu opfern pflegte, vor allem aber als das grosse Offenbarungsfest: An diesem Tage wurde uns am Berg Sinai die 10 Gebote gegeben, Gott offenbarte sich in seiner Lehre. (Rabbiner Hirsch) …
19. Internationaler Cartoon-Wettbewerb Haifa 2013
Zum 19. Mal findet in diesem Jahr der Cartoon-Wettbewerb der Stadt Haifa statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kunst von Cartoon, Karikaturen und Illustration zu fördern und eine Plattform für künstlerischen Ausdruck auf hohem Niveau zu bieten. Künstler weltweit sind in diesem Jahr aufgerufen, Ihre Arbeiten zum Thema Tourismus, Erholung, Urlaub und Freizeitaktivitäten einzureichen. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2013 …
Israelisch-Türkische Kammermusikreihe beendet
Mit der Uraufführung der Preisträgerwerke des Kompositionswettbewerbs des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin fand am Montag die Kammermusikreihe „Klang der Welt – Zwei Mittelmeerländer Israel und Türkei“ ihren Abschluss. Eine Jury unter Vorsitz des Generalmusikdirektors der Deutschen Oper, Donald Runnicles, hatte zuvor die Einsendungen von Komponisten aus Israel und der Türkei bewertet. Den Ersten Preis (3.000 Euro) erhielt die 1984 geborene israelische Komponistin Na’ama Tamir für das „Oboe Quintet“, den zweiten Preis (1.000 Euro) der 1978 geborene türkische Komponist Meruh Savas für seine Komposition „Mute Voice“. Der Förderpreis des Orchesters der Deutschen Oper ging an die israelische Komponistin Asia Rhodstein…
Antikes Mosaik entdeckt
Unter Feldern des Kibbuz Beit Kama im Süden Israels ist ein äusserst gut erhaltenes Mosaik aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert entdeckt worden. Das Mosaik wurde bei Ausgrabungen der Israelischen Antikenbehörde entdeckt, die vor Ort vorgenommen wurden, bevor dort der Ausbau der Schnellstrasse Nr. 6 beginnen sollte…
Witz des Tages
Ein alter, frommer Jude, ein Zaddik, verliess eines Tages diese verrückte Welt und kam in jener, der wirklichen Welt, vor den Engel, der das Buch des Gedenkens, in welchem die Lebensgeschichte eines jeden verzeichnet ist, hütet und öffnet. Ein Blick ins Buch genügte, und gleich standen zwei Engel bereit, den Zaddik ins Paradies zu führen. Aber der Zaddik steht still und will nicht weggehen. Denkt sich der Engel: er hat recht. Zwei Engel sind zu wenig Ehre, und gleich war ein Engelschwarm bereit, den Zaddik ins Paradies zu führen. Aber der Zaddik geht nicht von der Stelle und sagt schlicht und einfach: ? Ich verdiene es nicht!? Entsteht eine Aufregung; Ah! Ein wahrer Zaddik! Man will ihn ins Paradies führen, und er will nicht!
Als der Herr der Welt von der Sache hört, ruft er den Zaddik zu sich und will wissen, was los ist. Sagt der Zaddik; „Rebojne Schelolam! Du kennst doch die Wahrheit! Ich habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Ein Unglück hat mich getroffen: Meine Tochter ist gestrauchelt und hat vor der Hochzeit ein Kind geboren, und mein Sohn hat sich taufen lassen!“
Da tröstete ihn der Herr der Welt!: „Mein Lieber, es hätte, Gott behüte, noch Ärgeres passieren können! Meine Tochter Miriam hat auch ein Kind, einen Sohn, vor der Hochzeit geboren, und als der gross war, hat er sich taufen lassen. Aber das ist noch nicht alles! Nachher hat man sogar behauptet, dass ich der Vater von dem Kind bin!“
Depeche Mode beginnt Welttournee in Tel Aviv
Mit einem Konzert in Tel Aviv hat die britische Band Depeche Mode am Dienstag ihre Welttournee 2013 begonnen und wurde von tausenden Fan umjubelt…
Once upon a Time: Lana Parrilla hat sich verlobt
Die böse Königin aus Once upon a Time hat ihre grosse Liebe verloren, ihre Darstellerin Lana Parrilla hat sie hingegen gefunden. Die Schauspielerin hat nun den Heiratsantrag ihres Lebensgefährten angenommen. Für Lana Parrilla wird ein Märchen wahr: Die „Once Upon… Weiterlesen ›
Israelisches Antikriegsdrama auf Arte
Deutsche Erstaustrahlung: Ab Donnerstag ist auf Arte die zehnteilige israelische Serie „Hatufim – In der Hand des Feindes“ zu sehen. Das Antikriegsdrama erzählt vom Schicksal dreier israelischer Soldaten, die in libanesische Gefangenschaft geraten. Die Serie war Vorlage für die preisgekrönte amerikanische Produktion „Homeland“. Die Soldaten waren bei einem Einsatz im Libanon in die Hände der Hisbollah geraten. Nach 17 Jahren kehren sie überraschend nach Israel zurück – doch nur zwei von ihnen sind noch am Leben. „Hatufim“ wurde in Israel 2010 mit dem Fernsehpreis als beste Serie ausgezeichnet und wurde zur Vorlage für „Homeland“. Laut Arte war Drehbuchautor Gideon Raff massgeblich an der amerikanischen Adaption des Stoffes beteiligt. „Homeland“ wurde in diesem Jahr mit drei Golden Globes ausgezeichnet…