Drei chassidische Juden, Anhänger dreier verschiedener Rabbis, sitzen in der Bahn.
Erster Chassid: „Letzthin gab Toscanini in unserer Stadt ein Konzert. Kurz vor Beginn trat einer auf ihn zu und flüsterte ihm ins Ohr: „Stellen Sie sich die Ehre vor, der Rebbe wird kommen“ Da senkte Toscanini den bereits erhobenen Taktstock und sagte: Solange der Rebbe nicht da ist, kann ich nicht anfangen…“
Zweiter Chassid: „Das ist noch gar nichts. Unser Rebbe war in London, als gerade die Königin gekrönt werden sollte. Alles war schon versammelt. Links stand der Erzbischof mit der Krone in der Hand, rechts der englische Adel – der Erzbischof krönte und krönte nicht! Als man ihn schliesslich fragte: „Nu – was ist?“
Da sagte er: „Ich warte, bis der Rebbe kommt. Solange der Rebbe nicht da ist, dann ich nicht krönen…“
Der dritte Chassid: „Das ist ja alles gar nichts! Letzthin war unser Rebbe in Rom. Er promenierte mit dem Papst zusammen über den Petersplatz. Da kam König Viktor Emanuel aus der Peterskirche heraus, verneigte sich tief vor unserem Rebben und flüsterte seinem Adjutanten zu. „Sag mal, wer ist der Pfarrer, der neben dem Rebbe geht?“
Kultur
Dvora Omer verstorben
Die Kinder- und Jugendbuchautorin Dvora Omer ist am Donnerstag im Alter von 80 Jahren verstorben. Omer wurde 1932 im Kibbutz Maoz Chayim geboren. Nach ihrem Militärdienst wurde sie Erzieherin im Kibbutz. Diese Arbeit war Einfallsgeber für ihre ersten Geschichten, die in der Kinderbeilage der Zeitung „Davar“ erschienen und 1958 als Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht wurden…
Erste palästinensische „Fashion Week“
Eine Modelagentur, ein Lifestyle-Magazin und ein Modefotograf aus Haifa haben vergangene Woche in Ramallah die erste palästinensische „Fashion Week“ veranstaltet. An drei Abenden präsentierten Designer im „Grand Park Hotel“ ihre neuesten Kollektionen auf dem Laufsteg. Ziel war es, in der palästinensischen Modewelt neue Impulse zu setzen. „Jedes Land hat seine ‚Fashion Week‘ und wir dachten, dass auch wir eine eigene haben können, anstatt kleinerer Modenschauen hier und da“, sagte Tamer Halabi, Geschäftsführer der Modelagentur „Modelicious“ und einer der Organisatoren der Veranstaltung. Der 27-jährige Unternehmer aus Jerusalem eröffnete die erste Modelagentur im Westjordanland…
Rekordpreis für Kopie eines Rambam-Textes
Sotheby’s versteigert «Mischne Torah»-Werk aus dem Jahr 1457. Das Jerusalemer Israel-Museum und das Metropolitan Museum of Art in New York haben im Rahmen einer ersten bedeutungsvollen Kooperation der beiden Institutionen zusammen einen Rekordpreis für die Kopie eines aus dem 15. Jahrhundert stammenden Textes des «Mischne Thora» des Rabbi Moses Maimonides (Rambam) bezahlt. Nach Angaben des Auktionshauses Sotheby’s hat der bekannte Geschäftsmann und Philanthrop Michael Steinhardt das Werk zur Versteigerung freigegeben…
ESC 2013 – Moran Mazor vertritt Israel mit “Rak Bishvilo”
Eurovision Song Contest 2013 in Malmö war ziemlich ausgeklügelt. Es gab drei Vorrunden und dann eine Second Chance-Runde. Gewählt wurde Moran Mazor mit dem Song “Rak Bishvilo“. Geschrieben wurde die Ballade um die Liebe von Han Harari, den dazugehörigen Text hat Gal Sarig geschrieben. Moran Mazor wuchs in einem kleinen Vorort von Tel Aviv auf und hat noch zwei kleinere Brüder. Die 21-Jährige liebt vor allem die georgische Kultur und die Sprache…
Libanon verbietet preisgekrönten Film mit israelischen Schauspielern
Der preisgekrönte libanesische Film „The Attack“ darf in libanesischen Kinos nicht gezeigt werden. Der Grund: Teile davon wurden in Tel Aviv gedreht. Filmemacher im Libanon müssen ihre Drehbücher den Behörden zur Bestätigung vorlegen. Das libanesische Innenministerium habe die Ausstrahlung des Films „The Attack“ verboten, weil der Regisseur Ziad Doueiri sich während der Filmaufnahmen in Israel befunden habe. Dies berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ unter Berufung auf Doueiris Facebook-Seite. Der Libanese schreibt: „Um Dinge angemessen darzustellen und weil Teile des Films in Tel Aviv spielen, habe ich Teile des Films in Tel Aviv gedreht“…
Witz des Tages
Gehen zwei Zahnstocher im Wald spazieren. Plötzlich läuft ein Igel an ihnen vorbei. Da sagt der eine Zahnstocher zum anderen: „Sag mal, wusstest du, dass hier ein Bus fährt?“
Expertenteam der UNESCO will in die Altstadt von Jerusalem reisen
Erstmals seit fast zehn Jahren reist wieder ein Expertenteam der UNESCO in die Altstadt von Jerusalem. Es soll den Zustand des Kulturerbes im arabisch geprägten Osten der Stadt untersuchen. Insbesondere der Schutz der Altstadt sowie der historischen Stadtmauer sollten dabei geprüft werden, teilte das jordanische Königshaus in Amman mit. Die Experten sollen ihre Arbeit am 15. Mai aufnehmen. Ihre Ergebnisse sollen noch vor der nächsten Sitzung des Weltkulturerbe-Komitees vom 16. bis 27. Juni in Kambodscha vorgestellt werden. Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums erklärte, die UNESCO-Delegation werde Kulturstätten in ganz Israel und nicht nur in Jerusalem besuchen. Ausgeschlossen von der Inspektion sind nach einem Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“ ein Besuch des Tempelbergs und der umstrittenen Fussgängerrampe am Mughrabi-Tor…
Internet: Stichwort „Jude“
Wer Interesse an judenfeindlicher Literatur hat, dem genügt ein Besuch beim grössten Buchhändler der Welt. Auf Amazon.de findet man sehr leicht – Stichwort »Jude« genügt – eine reichhaltige Auswahl an antisemitischen Büchern. Vor allem im Bereich »Marketplace«, auf dem Drittanbieter im Rahmen des Partnerprogramms ihre Angebote einstellen, werden Suchende rasch fündig…
Witz des Tages
Fragt der katholische Pfarrer den Rabbi: „Wann wirst Du endlich Schweinefleisch essen?“ Sagt der Rabbi: „Auf ihrer Hochzeit, Hochwürden!“