Kurz bevor Samuel Kohn starb, rief er nach einem katholischen Priester. Alle sind bestürzt, aber es ist ja der letzte Wunsch, und so holt man einen Pfarrer. Samuel wünscht sich, auch noch getauft zu werden, der Priester führt die Zeremonie sofort durch. Danach fragen ihn alle „Samuel, was soll das?“ Sagt Samuel: „Ich hab mir gedacht, wenn ich schon sterben muss, soll’s wenigstens einen von denen erwischen!“
Kultur
Barbra Streisand weitet ihre Sommer-Tournee aus
Die amerikanische Sängerin Barbra Streisand (70) erweitert ihre Europa- und Israel-Tournee. Im Juni gibt die auch als Schauspielerin («Yentl», «Herr der Gezeiten») bekannte Streisand nach Stand vom Mittwoch mindestens acht Konzerte in England, den Niederlanden, Deutschland und Israel. Sie tritt dabei in folgenden Städten auf: London (1./3.6.), Amsterdam (6./10.6.), Köln (12.6.), Berlin (15.6.) und Tel Aviv (20./22.6.). Das Zusatzkonzert in Israel, wo die jüdische Künstlerin das erste Mal ein Konzert geben wird, kündigte die Sängerin auf ihrer Homepage erst am Dienstag an…
Besuch eines in Jerusalem entdeckten ritualen Bades
Arutz Sheva TV besuchte eines der seltenen in Jerusalem zu findenden ritualen Bäder aus der Zweiten Tempel-Ära…
Konkurrenz um Helden der Lüfte
Gleich drei Filmemacher arbeiten an Dokumentationen über die Anfänge der israelischen Luftwaffe. Dabei ist ein Streit um den Zugang zu Zeitzeugen ausgebrochen. Sie waren Freiwillige, kamen ganz überwiegend aus dem Ausland und brachten Erfahrung als Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg mit: Vor 65 Jahren trugen diese jungen Männer als Piloten der israelischen Luftwaffe zur Gründung und zum Fortbestand des jüdischen Staates bei. Gut 90 Prozent der jüdischen Kampfflieger waren nicht in Palästina zuhause, sondern stammten vorwiegend aus der angelsächsischen Welt. Insgesamt haben 4000 ausländische Freiwillige auf israelischer Seite am Befreiungskrieg teilgenommen. Nur einige Dutzend davon waren Piloten…
Sozialismus auf Jiddisch – Ein Film über Bundisten in Israel
Im südlichen Tel Aviv gibt es immer noch einen Ort, an dem auf Jiddisch über den Sozialismus gesprochen wird. Der israelische Filmemacher Eran Torbiner begleitete für seinen Film Bunda’im (»Bundisten«) sechs Jahre lang die letzten Parteimitglieder des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbunds… Weiterlesen ›
Witz des Tages
Die Lehrerin sagt: „Wer mir einen Satz bildet, in dem „Samen“ und „säen“ vorkommt, der darf sofort nach Hause gehen.“ Fritzchen meldet sich: „Guten Tag zusamen. Morgen säen wir uns wieder.“
Erster Roman über indische Juden in Hindi erschienen
Sheela Rohekar, die einzige jüdische Schriftstellerin in der Hindi-Sprache hat ihren neuesten Roman, “Miss Samuel: Ek Yahudi Gatha”, in dem sie das Leben der jüdischen Religionsgemeinschaft “Bene Israel” in Indien darstellt, veröffentlicht. Die offizielle Vorstellung des Buches, fand am 30. März 2013 in der renommierten Sangeet Natak Akademi (der Academy of Dance and Drama) in Lucknow statt. Die Veranstaltung wurde vom Lucknow Book Club organisiert…
Billiger Tinnef – Wie aus hebräischem Kot deutscher Schund wurde
Das Wort »Tinnef« hat eine bunte etymologische Reise hinter sich. Im Aramäischen und Hebräischen stand »tinnûf« für Kot oder Schmutz. Auch dem jiddischen Wort »tin(n)eph« schrieb Friedrich C. Avé-Lallemant 1858 in seiner Untersuchung über das deutsche Gaunertum die Bedeutungen Kot, Dreck, Unflat zu und ergänzte, »tinef sein« hiesse: verloren, überführt, verurteilt sein. Ignaz Bernstein (Jüdische Sprichwörter und Redensarten, 1907) deutete »Tünuf« gleichfalls als Unrat oder Dreck, bei Ernst Rabben (Über die Gaunersprache, 1906) tauchte »Tineffer-Gannew« für einen Dieb schmutzigen Charakters auf…
Jemenitischer Schmuck
Der Silberschmied Ben-Zion David hat diese Kunst von der Herstellung jemenitischen Filigranschmuckes von seinem Vater und Grossvater gelernt und führt jetzt ein Museum in der Altstadt von Jaffo. Jemenitischer Schmuck besteht ausschliesslich aus Silberfäden…
Witz des Tages
Wie schafft man es unter der Grossen Koaltition an ein kleines Vermögen zu kommen? Man muss vorher ein grosses gehabt haben!