Kultur

Witz des Tages

Zwei Sportler treffen sich. Sagt der Eine: „Hey, ich habe jetzt einen Golfsack!“ Darauf der Andere: „Tut denn das auch so weh wie ein Tennisarm?“

Witz des Tages

In der Kaserne war bereits Zapfenstreich. Aber auf Bude 155 ist noch Lärm. Wütend kommt der Spiess in die Bude. „Wenn ‚Gute Nacht‘ gesagt worden ist, ….

Witz des Tages

Ein Mann kommt zur Musterung. „Wo wollen sie denn hin?“ fragt der General. „Zur Marine.“ „Können sie schwimmen?“ „Nein wieso? Haben sie denn keine Schiffe?“

Fund aus der Zeit des Ersten Tempels in Israel

Israelische Archäologen haben nahe Jerusalem einen rund 2750 Jahre alten Tempel und religiöse Figuren ausgegraben. Die Kultstätte sei bei Grabungen im Vorfeld von Autobahn-Bauarbeiten in dem Ort Tel Motza entdeckt worden, teilte die israelische Antikenverwaltung mit. Der Fund stamme aus der Zeit des antiken Königreichs Judäa und datiere auf das neunte bis zehnte Jahrhundert vor diser Zeit, sagte Grabungsleiterin Anna Eirikh der Nachrichtenagentur AFP. „Es gibt kaum Funde aus jener Zeit“, erklärten die Verantwortlichen der Ausgrabung mit Blick auf die judäische Zeit des Ersten Tempels. Aus dieser Zeit seien kaum religiöse Stätten bekannt.
Die Figuren seien mit Sicherheit zu religiösen Zwecken benutzt worden kurz bevor das judäische Königreich diese Art von Kulten verbot, sagte Eirikh. Die Juden der Region hätten offenbar noch lange an Ritualen aus prä-judäischer Zeit festgehalten. Zu den Funden gehören Keramikscherben, kleine Tierfiguren und Überreste von Kelchen….

Eine halbe Milliarde Dollar für die Klagemauer

Besucher stecken, so ist es Brauch, kleine Zettelchen mit Gebeten und Wünschen zwischen die Ritzen der Klagemauer.
Ein Betender hat nun dort etwas anderes entdeckt: Am Mittwoch fand er einen Umschlag mit 507 Schecks, von denen jeder einzelne auf die Summe von einer Million US-Dollar ausgestellt worden war.
Sie hatten jedoch weder einen Adressaten, noch ist es wahrscheinlich, dass sie gedeckt sind.
Rabbiner Shmuel Rabinovitch zufolge, der die Oberaufsicht an der Klagemauer hat, stammen die meisten der Schecks aus Nigeria; die Polizei erklärte, es seien auch Schecks aus den USA, Europa und Asien dabei gewesen.
Rabbiner Rabinovitch erläuterte, in den Spendenboxen der Klagemauer fänden sich häufiger Schecks über grössere Summen, die jedoch bisher immer geplatzt seien. In den meisten Fällen kämen sie aus afrikanischen Ländern. Die Menschen wollten „dem Schöpfer alles geben, was sie haben“, erkläre er sich das Phänomen, so Rabinovitch.

Qumran-Rollen digitalisiert online

Die Antikenbehörde und Google Israel haben heute die Schriftrollen vom Toten Meer digital online gestellt. Die digitale Bibliothek soll letztendlich die vollständigen Schriften enthalten, bisher sind es „lediglich“ 4.000 Scans von Infrarot-Fotografien, die kurze Zeit nach dem Finden der Schriftrollen bei Qumran in den 1950er Jahren gemacht wurden, die interessierte Nutzer betrachten können.
Hinzu kommen etwa 1.000 Bilder, die erst für das Digitalisierungsprojekt in einem eigens gebauten Fotolabor angefertigt wurden, das sich einer von der NASA entwickelten Technik bedient.
Hierbei wird jedes Schriftstück 28 Mal auf 12 verschiedenen Farbspektren abfotografiert und die Bilder anschliessend von einem Computer zu einem Bild mit äusserst hoher Auflösung wieder zusammengesetzt. Jede der Fotodateien hat eine Grösse von etwa 4-5 Gigabyte. Zusätzlich sind die Schriftrollen auch mit Infrarot-Licht fotografiert worden, was ermöglicht, auch unter Flecken verborgene Buchstaben zu erkennen, die das menschliche Auge im Original gar nicht erfassen könnte.
Ein Team von Forschern der Universität Tel Aviv arbeitet ausserdem an einem Computer-Programm, das es ermöglichen soll, alternative Zusammenstellungen der einzelnen Rollenteile zu finden. Denn niemand weiss, ob die Forscher vor 60 Jahren die 30.000 Einzelteile, aus denen die Rollen bestanden, wirklich richtig zusammengesetzt haben…

Die Brücke

Vor 200 Jahren lebte in der ukrainischen Stadt Breslev ein überaus gerechter Mann: Rabbi Nachman. Bereits damals bezauberte er die Menschen in seinem Umkreis mit bis dahin nie ausgesprochenen Aussagen, die Lebensmut und Motivation in die Seelen verankerten und bis heute – auch auf uns – positiv einwirken. So sagte er beispielsweise:
– „Es gibt überhaupt keine Verzweiflung auf der Welt!“
– „Wenn du daran glaubst, dass man etwas zerstören kann – dann musst du erst recht daran glauben, dass man das Zerstörte wieder reparieren kann!“
– „Jeder Aufstieg bedarf eines Abstiegs!“
– und vieles mehr …
An diesen Aussagen lässt sich klar erkennen, wie wichtig es für Rabbi Nachman war, uns allen mit auf dem Weg zu geben, dass sich das Leben auf dieser Erde zu einem atemberaubend schönen Garten voller blühender und herrlich duftender Blumen, in dem es auch einzigartig süsse Früchte gibt, verwandeln lässt. Wem es also gelingt, den Kern der Bedeutung aller Aussagen von Rabbi Nachman in sein Leben zu übertragen, der wird dadurch in seinem Leben problemlos wachsen und gedeihen können, so wie z.B. ein Weizenkorn, das sich auf hervorragende Weise entfaltet, wenn man es in einen fruchtbaren Boden pflanzt. Bei solch einer Vorgehensweise können ihm weder Orkane, Donner noch Blitze etwas anhaben – er wächst und gedeiht….

Symbolträchtige Synagoge in der Jerusalemer Altstadt wird wieder aufgebaut

Die Stadtverwaltung Jerusalems plant, die Tiferet Israel Synagoge, die während des Unabhängigkeitskrieges 1948 zerstört wurde, wieder aufzubauen. Das dreistöckige Gebäude in der Altstadt Jerusalems, das einst mit einer Kuppel überdacht war, soll originalgetreu wieder errichtet werden. Das Projekt muss jedoch noch vom israelischen Innenministerium genehmigt werden.
Die Tiferet Israel Synagoge war eine der bedeutendsten Synagogen in der Altstadt Jerusalems, bevor sie von den Jordaniern 1948 zerstört wurde. Obwohl die Chassidim sich bereits im Jahr 1747 in Jerusalem niederliessen, begann ihr Rabbi, Nissan Beck, erst im Jahr 1839 mit seinen Plänen für eine chassidische Synagoge. Bis dahin hatten die Frommen in kleinen, privaten Orten gebetet.
In den 1830er Jahren erfuhr Rabbi Israel Friedman von Ruschin, dass Zar Nikolaus I. beabsichtigte, im jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt eine Kirche zu bauen. Rabbi Friedman, der sehr an der Unterstützung der jüdischen Besiedlung Israels beteiligt war, wies Rabbi Nissan Beck an, den Plan des Zaren zu vereiteln. Beck gelang es 1843, das Grundstück, das die Russen zu kaufen beabsichtigen, selbst zu erwerben. Die dreistöckige Synagoge wurde jedoch erst 1871 fertig gestellt und am 19. August 1872 eingeweiht. Für die nächsten 75 Jahre diente die Tiferet Israel Synagoge als Zentrum der chassidischen Gemeinde in Jerusalem.
Auch der österreichische Kaiser Franz Joseph war am Bau der Synagoge beteiligt, die Kuppel der Synagoge wird nach ihm „Franz Joseph Haube“ genannt. Als der Kaiser im Jahre 1869 in die Heilige Stadt kam und die Synagoge, die sich noch im Bau befand, ohne Dach dastehen sah, erkundigte er sich nach dem Grund dafür. Ein Rabbi soll ihm erwidert haben, „Eure Majestät, die Synagoge hat ihren Hut vor Ihnen gelüftet.“ Der Kaiser spendete daraufhin die restlichen 1000 Franken für die Fertigstellung.
Die Tiferet Israels Synagoge wurde wie ihre Nachbarin, die Hurva Synagoge, im Jahre 1948 zerstört. Während die Hurva Synagoge vor zwei Jahren wieder aufgebaut wurde, steht die Tiferet Israel Synagoge noch als Ruine dar. Ihr Wiederaufbau soll etwa drei Jahre dauern und mindestens 10 Millionen Euro kosten…

Shakshuka unter den 10 besten

Die Shakshuka des Jerusalemer Traditions-Cafés Tmol Shilshom kann sich seit kurzem mit einem ganz besonderen Titel schmücken: Der Kult-Reiseführer „Lonely Planet“, der seit einiger Zeit auch mit Rankings von sich reden macht, hat sie unter die zehn besten Frühstücke weltweit gewählt.
Zwar erscheint das Buch erst in Kürze, doch so viel ist schon durchgesickert: Die Shakshuka von Tmol Shilshom ist ganz vorne mit dabei.
Shakshuka ist ein Pfannengericht, das mindestens Eier, Tomaten und Zwiebeln enthält. Gewürzt wird es außerdem oft auch mit Cumin.

Künstler baut aus Hamas-Bomben Kunstwerke

Die aktuelle Eskalation lässt vergessen: Seit Jahren beschiesst die radikal-islamische Hamas Israel aus dem Gazastreifen. Aus dem tödlichen Metall soll etwas Friedliches entstehen. Ein Künstler verarbeitet das Material zu Blumen.
Der Bildhauer Yaron Bob verarbeitet Raketen, welche in Israel eingeschlagen sind. Er lebt an der Grenze zum Gazastreifen. In Handarbeit entstehen Rosen aus Metall…