Die neueste Unterdrückung erfahren junge Männer, die es wagen, eine Frisur zu tragen, die die Hamas nicht akzeptiert. Menschenrechtsgruppen und mindestens zwei junge Palästinenser berichteten der Presse, dass viele junge Männer auf der Straße aufgegriffen und dann kahlgeschoren wurden . Junge Männer, die enge Hosen tragen, oder solche, die hinten etwas herunterrutschen, wurden öffentlich geschlagen. Ein junger Mann berichtete einem Journalisten, dass er Gaza nur noch verlassen wolle, „Ich weiß nicht, was sie als nächstes tun werden!“ In dieser Woche hat die Hamas weiterhin angekündigt, dass junge Mädchen und Jungen ab dem Alter von neun Jahren nicht mehr in einem gemeinsamen Klassenraum lernen dürfen….
Nahost
Palästinensische Unterstützung für Kurs der Hamas sinkt
Die Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung für Raketenangriffe auf Israel und für den Konfrontationskurs der radikalislamischen Hamas ist in den vergangenen drei Monaten deutlich gesunken. Wie aus einer Umfrage des Jerusalem Media and Communications Centre (JMCC) hervorgeht, sind derzeit nur noch 38,4 Prozent der Palästinenser der Ansicht, dass der Beschuss israelischen Territoriums mit Raketen den palästinensischen Interessen diene. Im Dezember war dies laut JMCC noch die Meinung von 73 Prozent der Befragten…
USA warnen Iran vor Spiel auf Zeit
Die USA haben den Iran nach erneut ergebnislosen internationalen Atomverhandlungen davor gewarnt, in dem Konflikt auf Zeit zu spielen. Die Tür für Gespräche bleibe offen, sagte Aussenminister John Kerry am Sonntag bei einem Besuch in Istanbul. Der diplomatische Prozess sei jedoch nicht unendlich. Israels Strategie-Minister Juwal Steinitz warf dem Iran vor, in seinem Streben nach einer Atombombe die Verhandlungen absichtlich in die Länge zu ziehen. Die „gesamte Welt, die USA und der Westen“ müssten daher der Islamischen Republik mit militärischen Schritten oder einer anderen „unmissverständlichen roten Linie“ drohen, um Ergebnisse zu erzielen, sagte der enge Vertraute von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im israelischen Armee-Rundfunk. „Sanktionen reichen nicht, und Gespräche reichen nicht.“ Sofern der Iran nicht aufhöre, Uran anzureichern, sollte innerhalb von „ein paar Wochen, einem Monat“ gehandelt werden…
UN-Hilfswerk schliesst Büros im Gaza
Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hat seine Büros im Gazastreifen vorerst geschlossen. Damit reagierte die Behörde auf gewaltsame Proteste gegen eine Verringerung der finanziellen Unterstützung für die Palästinenser. In den vergangenen Tagen hatten die Demonstranten noch vor den Niederlassungen der UNRWA in dem Küstenstreifen protestiert. Doch am Donnerstag betraten sie das Gelände des Hauptquartiers in Gaza. Nach Angaben des Personals versuchten sie, in das Gebäude einzubrechen. Diese „dramatische und beunruhigende“ Eskalation ging der UN-Organisation zu weit…
Palästinenser: weniger Sorgen um die „Besatzung“ als um Armut
Eine Umfrage unter palästinensischen Arabern hat ergeben, dass die Präsenz von jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, der so genannten Westbank, nur auf dem dritten Platz ihrer drängensten Probleme steht. Ihrer Meinung nach sind die wachsende Armut sowie die tiefen Gräben innerhalb der palästinensischen Gesellschaft, die durch Aktivitäten der Hamas und anderer Terrorgruppen entstanden sind, weit wichtiger…
Randale zum „Tag des Landes“
Bei arabischen Demonstrationen hat es am Wochenende Zusammenstösse mit israelischen Sicherheitskräften gegeben. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen. Anlass für die Protestaktionen in Israel und den Palästinensergebieten gegen die israelische Bodenpolitik war der „Tag des Landes“. Am Samstagmorgen warfen Palästinenser nahe der Efrat-Kreuzung im Westjordanland Steine auf israelische Fahrzeuge. Ein vierjähriger Junge wurde leicht verletzt, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Beim Kalandija-Checkpoint nahe Ramallah schleuderten Demonstranten Steine auf israelische Soldaten…
Tausende Jahre alte Synagoge in Damaskus zerstört
Mehr als 2000 Jahre lang stand in Dschubar eine Synagoge. Jetzt ist das Gebetshaus in einem Vorort von Damaskus im syrischen Bürgerkrieg niedergebrannt worden. Regimenahe Medien schieben Israel die Schuld an der Zerstörung der einstmals wichtigsten jüdischen Stätte Syriens in die Schuhe.
Vertrag gegen die „Judaisierung Jerusalems“
Jordanien und die palästinensische Autonomiebehörde haben Anfang dieser Wochen einen Vertrag zur Verteidigung Jerusalems unterzeichnet. Während seiner Blitzvisite (letzten Sonntag) in Amman mit dem jordanischen König Abdallah besprach Palästinenserchef Mahmud Abbas die Zukunft Jerusalems. Gemeinsam beschlossen sie, die Heiligen Stätten des Islams und des Christentums in Jerusalem zu bewahren…
Israelische Touristen in Egypt’s Sinai entführt
Berichten zufolge wurden heute Morgen ein israelischer Touristen sowie seine europäische Begleiterin entführt; Israels Außenministerium bestätigt, dass israelische Bürger im Sinai entführt worden, und sie stehen in Kontakt mit den ägyptischen Behörden…
Khamenei: Iran löscht bei Angriff Israels Tel Aviv aus
Der Iran reagierte derweil auf die amerikanischen-israelischen Warnungen vom Vortag. US-Präsident Barack Obama hat Israel garantiert, dass die USA eine iranische Atombombe verhindern werden. Er gestand Israel am Mittwoch das Recht zu, selbst über einen militärischen Angriff gegen den Iran zu entscheiden…