Sicherheit

Erstmals Luftabwehrrakete gegen israelischen Helikopter

Nachschub der Raketen für die Gaza-Terroristen nimmt dramatisch zu. Wie die israelische Armee erst jetzt bestätigt hat, haben die Palästinenser letzte Woche zum ersten Mal eine russische Luftabwehrrakete vom Typ «Strela» (SA-7) gegen einen über den Gazastreifen fliegenden israelischen Helikopter abgefeuert. Der Heli wurde zwar nicht getroffen, doch mit dem Beschuss fanden Geheimdienstinformationen der letzten Jahre ihre praktische Bestätigung: Solche Raketen haben die palästinensischen Terroristen in Gaza, vor allem die Hamas, erreicht. Im vergangenen August, als Terroristen bei einem Angriff an der ägyptischen Grenze sechs israelische Zivilisten und zwei Mitglieder der Sicherheitskräfte töteten, wurde ebenfalls eine Flugabwehrrakete gegen eine Helikopter der israelischen Luftwaffe abgefeuert, der sich an der Jagd auf die Terroristen beteiligt hatte. Auch damals hatte es sich bei dem Geschoss vermutlich um eine «Strela» gehandelt. Diese Rakete erschien zwar schon in den 1960er Jahren, gilt aber immer noch als eine relativ moderne Waffe. Seit dem Zusammenbruch des Regimes Gaddhafi in Libyen hat der Nachschub solcher Raketen in den Gazastreifen vermutlich dramatisch zugenommen.

Unruhige Nacht im Süden: Rakete auf Israel

Eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen schlug am Dienstagabend im Garten eines Wohnhauses im Gebiet um Aschkelon ein. Zwei Anwohner erlitten einen schweren Schock. Sie sind mit dem Leben davon gekommen, denn die Rakete schlug nur Zentimeter entfernt vom Haus ein, aber richtete keinen grossen Schaden an. Allein die Hauswand im Kinderzimmer wurde durch Splitter und Eisenkugeln beschädigt (Bild).
Der Beschuss des israelischen Südens aus dem Gazastreifen hat in den letzten Tagen zugenommen. In der gleichen Nacht, von Dienstag zu Mittwoch, explodierten auch zwei Raketen in der Gegend von Sderot. Am Samstag schlugen zwei Raketen in der Eschkolregion und am Freitag eine weitere in Netivot ein. Das Heimatfrontkommando hat alle Bewohner der westlichen Negev-Region aufgefordert, sich stets in der Nähe der Schutzbunker aufzuhalten…

Israel stellt verbesserte Drohne vor

Eine Woche nachdem die israelische Luftwaffe eine Drohne der Hisbollah über dem israelischen Luftraum abgeschossen hat, stellt die IAI – Israel Aerospace Industrie – die verbesserte Heron (hebr. Shoval) Drohne vor. Dieses unbemannte Flugobjekt ist die neuste Generation der Heron-Shoval Familie und wird von der Luftwaffe und der Marine für Aufklärungsflüge genutzt.
Die aufgerüstete Drohne verfügt über vier spezielle Überwachungskameras, die auf der Unterseite angebracht sind, im Gegensatz zur älteren Version, die nur eine Kamera installiert hatte. Jetzt kann die Drohne schärfere Bilder liefern, die einen weiteren Horizont haben, was die Identifizierung von Objekten oder Personen um einiges präziser macht.
Bei der Präsentation der neuen Drohne wurde sie Richtung Meer gesteuert und konnte gestochen scharfe Bilder mehrer Schiffe liefern, die auf den Monitoren für die Journalisten leicht identifizierbar waren. Aber auch Flugzeuge können von ihr beobachtet und sogar abgefangen werden. Weiterhin wurde ein neuer Radar eingebaut, der einen Radius von 300 km hat.
Diese israelische Drohne wird von Sicherheitsdiensten in 30 Ländern genutzt, darunter die USA, Kanada, Frankreich und Deutschland.

Israel developing ‘digital Iron Dome’ to guard against cyberterrorism

Prime minister cautions that, as with the anti-missile system, protection of nation’s computer systems will take time to complete
Israel’s National Cyber Committee is developing a “digital Iron Dome” system to protect Israel against daily cyber-attacks, Prime Minister Benjamin Netanyahu told his cabinet on Sunday.
Israel has of late made fighting cyberterrorism a priority, creating the cyber task force and pouring resources into stopping Internet attacks from regional rivals and small-time hackers.
“Every day, many attempts are made to infiltrate Israel’s computer systems,” the prime minister warned. “Just as we have the Iron Dome against missiles and the security fence against infiltrators and terrorism, we will have a similar protection against cyber-attacks.”
However, the prime minister added that “as with the construction of the security fence, this will take time to complete.”
Reports surfaced earlier this year that Iran had tried to attack Israel’s Bank Hapoalim, though it was thwarted. In January, Saudi hackers published credit-card details of thousands of Israelis and brought down the websites of El Al and the Tel Aviv Stock Exchange…

Luftwaffenchef ordnete Grounding an

Alle Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben nach einer Reihe von jüngsten Beinahe-Zusammenstössen in der Luft heute am Sonntag für einen Tag Flugverbot.
IAF Chief Generalmajor Amir Eshel befahl die Flugzeuge eine eintägige Pause nach dem jüngsten Vorfall, bei dem zwei Flugzeuge fast zusammengestossen waren
Zum genauen Hergang über die Beinahe Kollision wurden Keine weiteren Details bekannt gegeben.
Die IAF teilte mit, dass für Operationen die Jets weiterhin zum Einsatz kommen werden und die operativen Tätigkeiten der Luftwaffe am Boden unvermindert fortgesetzt würden. Die Flugzeuge werden am Montag zum normalen Einsatzstatus zurückkehren.
Anfang dieses Jahres wurden ein Kampfjet und Tankflugzeug gezwungen eine Notlandungen zu machen, als eine Luftbetankung schief ging und der Kraftstoffschlauch das Glas des Jet-Cockpit beschädigte.
Im vergangenen Jahr musste die Flotte für zwei Tage am Boden bleiben, nach dem eine F-16 beim Landeanflug in Ramat David Air Force Base im Norden Israels einen Baum streifte. Der Pilot konnte danach glücklicherweise sicher landen.

Israel zeigt Härte gegen islamistische Terroristen

Die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und radikalen Islamisten aus dem Gazastreifen halten an. In der Nacht zum Sonntag flog die israelische Luftwaffe einen Angriff gegen zwei Motorradfahrer in der Nähe der Stadt Khan Younis. Nach Armeeangaben waren sie bekannt als Terroristen, die einen Raketenangriff auf Israel vorbereiteten. Einer der beiden, ein 24-jähriger Palästinenser, wurde getötet, ein weiterer schwer verletzt, wie palästinensische Medien bestätigten. Der Angriff war eine Reaktion auf den nächtlichen Beschuss der Eshkol-Region mit zwei Kassam-Raketen. Dabei hatte es keine Verletzten gegeben. Ein weiterer Luftschlag am Samstagabend hatte einen prominenten Anführer der Al-Kaida nahestehenden Gruppierung Tawid and Dschihad („Ein Gott und Heiliger Krieg“) getötet. Nach Angaben der Hamas handelt es sich um Hisham Al-Saedni, der als Kopf der radikalen Salafisten in der Region galt. Al Saedni, Jahrgang 1965, wird für zahlreiche Raketen- und Sprengstoff-Anschläge verantwortlich gemacht. Die Hamas-Regierung veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie Israel für die Eskalation der Gewalt verantwortlich machte. Die Besatzer versuchten ihre politischen Ziele auf Kosten des Blutes der Palästinenser zu erreichen, aber die Widerstandsbewegung sei in der Lage, dies zu stoppen, erklärte ein Sprecher der Islamisten…

Luftwaffenchef: Die Drohne in unserem Luftraum ist Teil der täglichen Angriffe auf Israel

Der Oberkommandierende der Luftwaffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Generalmajor Amir Eshel, hat am Donnerstag bei der Abschlussveranstaltung eines Offizierslehrgangs gesprochen. In seiner Rede erklärte er:
„Die Umgebung, in der wir leben, verändert sich schnell. Ein Teil von ihr erkennt unsere Werte und auch unser Existenzrecht nicht an. Auch in diesen Tagen erklären Anführer ihre Absicht, uns zu vernichten. Nördlich von uns werden zigtausende Menschen ermordet, und die Welt schaut zu.
Israel ist tagtäglich Angriffen ausgesetzt. Zu diesen Angriffen gehört auch der unbemannte Flugkörper, den die Luftwaffe vor einigen Tagen abgeschossen hat.“…

Schach und Domino mit den Entführern gespielt

Während seiner Geiselhaft habe er sich die Zeit mit Spielen, Landkarten zeichnen und Schreiben vertrieben. Das erzählte Gilad Schalit in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender „Kanal 10“.
Vor allem Brettspiele seien an der Tagesordnung gewesen: Schach und Domino mit seinen Entführern, aber auch selbst erdachte „1-Mann-Spiele“. Der Basketballfan war ausserdem erfinderisch: „Ich funktionierte eine Socke zu einem Ball um und zielte damit auf Mülleimer.“ Die Karten von Israel, seinem Heimatort und seinen Lieblingsplätzen zeichnete er, um sich die Orte immer wieder ins Gedächtnis rufen zu können. Ausserdem führte er Listen, um sich an Dinge zu erinnern. „Ich schrieb, machte Listen, verfolgte Sportveranstaltungen“, fasste Schalit seine Zeit der Gefangenschaft zusammen.
Auf dem Weg zur Grenze bei Rafah, kurz vor seiner Freilassung, habe er sehr unter Druck gestanden. Deshalb sei die Überquerung der Grenze in Richtung Ägypten eine „grosse Erleichterung“ gewesen. Ausserdem habe ihn das Durcheinander an Menschen um ihn herum verwirrt, nachdem er fast sechs Jahre kaum jemanden um sich gehabt hätte. Die erste Nacht zu Hause war aber gut. „Ich war sehr müde und habe sehr gut geschlafen“, erzählte Schalit. Vor dem Haus der Schalits sorgten Grenzschutzbeamte für die Sicherheit der Familie.
Schalit wurde im Juni 2006 durch Anhänger der Hamas entführt und anschliessend an einen unbekannten Ort im Gazastreifen verschleppt (Israelnetz berichtete). Zahlreiche Regierungen und Menschenrechtsgruppen forderten in den folgenden Jahren seine Freilassung. An den Jahrestagen seiner Gefangennahme fanden jeweils grosse Kundgebungen statt. Im Austausch gegen 1027 palästinensische Häftlinge wurde Schalit am 18. Oktober 2011 freigelassen und konnte nach Israel zurückkehren. Mittlerweile ist er aus dem Militärdienst ausgeschieden.
Das vollständige Interview will „Kanal 10“ in den kommenden Tagen ausstrahlen.

Mossad Agentinnen packen aus

Israels weibliche Mossad Agenten haben vor kurzem in einem seltenen Interview mit der hebräischen Zeitung Globes von ihrem Leben erzählt. Sie beschreiben wie das gefährliche Geschäft des gefürchtetsten Geheimdienstes der Welt aus ihrer Perspektive aussieht und berichten über die Vorteile und Grenzen ihrer weiblichen Stärken.
Die Frauen im Mossad, die alle mindestens den Rang eines Oberst tragen, waren an einer Vielzahl von von wichtigen und gefährlichen Operationen beteiligt. Eine Agentin, die sich Jael nennt, berichtet, dass Flirten durchaus zu den Waffen gehört, die sie für ihr Land einsetzt. Frauen hätten gewisse Vorteile gegenüber Männern, sagt sie, und fährt fort, „Ein Mann, der Zugang zu einer bewachten Zone bekommen will, hat weniger Chancen als eine lächelnde Frau.“ Eine andere Agentin fügt hinzu, der Einsatz ihrer Weiblichkeit sei zwar ein adäquates Mittel, Beischlaf mit einer Zielperson käme jedoch unter keinen Umständen in Frage. Eine Agentin dazu aufzufordern, sei strikt verboten.
Eine der bekanntesten Operationen des Mossad, in der Agentinnen eine wichtige Rolle spielten, wurde 1986 ausgeführt. Eine Agentin unter dem Decknamen „Cindy“ lockte den israelischen Nukleartechniker Mordechai Vanunu, der Geheiminformationen über Israels Nuklearprogramm an eine Zeitung verkaufte, von London nach Italien. Dort wurde er unter Drogen gesetzt und nach Israel geschifft, wo ihm der Prozess gemacht wurde…

Leiche von Majdi Halabi gefunden

Sieben Jahre hofften die Angehörigen vergebens, nun haben sie traurige Gewissheit: In einem Wald in der Nähe der Gemeinde Usfiya im Carmel-Gebirge wurden vor zwei Wochen die sterblichen Überreste des Soldaten Majdi Halabi gefunden, der seit Mai 2005 als vermisst galt. Dies wurde heute Nachmittag bekannt gegeben…