Sicherheit

Israel unter Raketenbeschuss – Luftwaffe greift Terroristen in Moschee an

Die israelische Luftwaffe hat am Sonntagabend ein Ziel im Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben zehn Menschen verletzt, zwei davon sollen sich in kritischem Zustand befinden. Der Angriff in der Nähe von Rafah galt offenbar gezielt zwei Terroristen, die mit einem Motorrad unterwegs waren und in den nächsten Tagen einen schweren Terroranschlag verüben wollten. Laut Armee handelt es sich dabei um Talat Khalil Muhammad Jerbi (23) und Abdullah Mohammed Hassan Makawi (24).
Der Süden Israels ist am Montagvormittag vom Gaza-Streifen aus mit über 50 Raketen und Granaten beschossen worden. Tote und Verletzte hat es dabei aber offenbar nicht gegeben. Zwei Wohnhäuser in der Region Eschkol wurden durch Granatsplitter leicht beschädigt. Ausserdem starben mehrere Ziegen, als eine Granate im Freigehege eines Kibbutz einschlug. Die Behörden riefen die Menschen auf, die Schutzräume zunächst nicht zu verlassen oder sich zumindest in unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Die israelische Luftwaffe griff am Vormittag Ziele im Gazastreifen an, unter anderem eine Moschee in Gaza-Stadt. Sie habe den Terroristen als Unterschlupf gedient, hiess es…

Abgeschossene Drohne stammt vermutlich aus iranischer Produktion

Bis Sonntagmorgen gaben israelische Militärkreise sich recht zugeknöpft in Bezug auf die Herkunft des unbemannten Aufklärungsflugzeugs («Drohne), das die Luftwaffe (IAF) am Samstag über dem Yatir-Wald im Süden Israels abgeschossen hat. Armeesprecher Yoav Mordechai erklärte, das Flugobjekt sei die ganze Zeit von israelischen Kampfflugzeugen beobachtet und begleitet worden. Die IAF-Maschinen hatten den aus dem Luftraum über dem Gazastreifen nach Israel eingedrungenen Flugkörper während rund 20 Minuten auf einer Strecke von rund 56 Kilometern verfolgt, bevor der Befehl zum Abschuss über eine unbevölkerte Gegend erteilt wurde…

Israel versetzt Armee in Alarmbereitschaft

Israels Streitkräfte reagieren zunehmend nervös auf die Kämpfe in Syrien unweit der eigenen Grenze. Nachdem die Golan-Höhen von Granaten aus Syrien getroffen wurden, hat die Armee Beschwerde bei der UN eingereicht.
An der Waffenstillstandslinie auf den von Israel kontrollierten Golanhöhen versammelten sich am Mittwoch Dutzende bewaffneter Männer. Die israelischen Behörden versetzten daraufhin die Streitkräfte in der Region in Alarmbereitschaft und schlossen einen Ausflugspunkt. Israelische Sicherheitskräfte bezeichneten die Lage als unklar. So sei nicht bekannt, ob es sich bei den Männern in ziviler Kleidung um syrische Soldaten oder Rebellen handelte. Es habe keine Versuche gegeben, die Waffenstillstandslinie mit Gewalt zu überschreiten.
Am Dienstag waren die Golan-Höhen von Granaten getroffen worden, die offenbar im Konflikt zwischen Armee und Rebellen in Syrien abgefeuert wurden. Mehrere Mörsergranaten hätten am Morgen die Golan-Höhen getroffen, sagte ein Sprecher der israelischen Armee. Es habe keine Schäden oder Opfer gegeben. Demnach sollten die Granaten offenbar Dörfer in Syrien treffen und schlugen versehentlich in dem von Israel besetzten Gebiet ein.
Die israelische Armee habe bei der für die Grenzüberwachung zuständige UN-Truppe Beschwerde eingereicht, sagte der Sprecher. Israel werde es nicht hinnehmen, von Syrien aus unter Beschuss zu geraten.
Nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bei Angriffen von Aufständischen auf Strassensperren der syrischen Armee in Dörfern nahe den besetzten Golan-Höhen mindestens fünf Soldaten und zwei Rebellen getötet. Demnach fanden die Kämpfe in zwei Ortschaften in dem Teil des Golan statt, der nicht von Israel besetzt ist.

Hisbollah-Zeitung zeigt militärische Ziele in Galiläa

Bereits Anfang 2011 drohte die Hisbollah einen Einmarsch nach Nordisrael an – nun liefert eine libanesische Zeitung die „Gebrauchsanleitung“. Auf ihrer Website weist sie mittels einer animierten Landkarte auf „palästinensische Städte“ und militärische Ziele in Galiläa hin.

Die Landkarte erschien am Montag in der Online-Ausgabe der Zeitung „Al-Intikad“ („Die Kritik“). Sie wird mit der Hisbollah -Miliz identifiziert, wie die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet. Die Website weist auf charakteristische Eigenschaften der Gegend hin. Gleichzeitig stellen die Autoren die Frage, warum ein mögliches libanesisches Vorrücken in Richtung Galiläa die Zionisten so sehr in Furcht versetze.
Die animierte Landkarte findet sich unter der Überschrift: „Galiläa – wo die kommende Auseinandersetzung mit Israel stattfinden wird“. Der User kann unterschiedliche Kategorien anklicken, dann erscheinen die entsprechenden geographischen Punkte auf der Karte. Unter der Rubrik „herausragende palästinensische Städte“ sind Akko, Safed, Nazareth, Tiberias und Haifa gelistet. Zu den „herausragenden zionistischen Ansiedlungen“ zählen Metulla, Ma‘alot, Naharija sowie ebenfalls Haifa und Nazareth…

Israel mit kugelfesten Handgranaten bewaffnet

Das israelische Verteidigungsministerium hat einen neuen Typ von Granaten Number 26 in die Bewaffnung aufgenommen, die gegen Kugeln oder Granatsplitter beständig seien.
Die neue Munition wurde innerhalb von zwei Jahren entwickelt. Seine Anwendung soll die Zahl zufälliger Opfer unter israelischen Soldaten reduzieren.
Die Entscheidung über die Entwicklung der Granate wurde im Jahr 2010 getroffen, nachdem während einer militärischen Operation ein Palästinenser auf einen israelischen Soldaten geschossen hatte. Die Kugel traf die Granate in der Tasche des israelischen Soldaten, weswegen die Munition explodierte und zwei Soldaten tötete.

Zwei Israelis bei Angriff auf US-Firma getötet

Bei einer Schiesserei im US-Bundesstaat Minnesota sind am Donnerstag zwei Israelis ums Leben gekommen. Insgesamt gab es vier Todesopfer. Der Vorfall ereignete sich in einem Beschilderungsunternehmen in Minneapolis, das den Schützen zuvor entlassen hatte.
Neben den Todesopfern erlitten vier weitere Menschen bei dem Angriff Verletzungen, drei von ihnen wurden sehr schwer verwundet. Anschliessend erschoss der Angreifer sich selbst, wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ meldet.
Ein Angehöriger eines der Opfer sagte, der Täter sei ein ehemaliger Angestellter des Unternehmens, der früher am Tag entlassen worden sei. „Leider kam die Polizei erst, als die Schiesserei endete und der Bewaffnete sich tötete“, fügte er hinzu.
Die Firma „Accent Signage Systems“ wurde vor 25 Jahren von einem Israeli gegründet, der in die USA ausgewandert war. Vier Stunden vor seinem Tod hatte der israelische Eigentümer des Geschäftes der Lokalzeitung „Star Tribune“ noch ein Interview gegeben. Darin erzählte er unter anderem von seiner Kindheit in Israel.

Israels andere „nukleare“ Option

Israel hat mehr als eine Alternative, mit dem iranischen Nuklearprogramm umzugehen. Der Einsatz von elektromagnetischer Impulstechnologie (EMP) kann die Gefahr des Irans minimieren und Verluste von Zivilisten niedrig halten.
Die London Times berichtete Anfang des Monats, dass der Einsatz von elektromagnetischen Bomben bei einem Treffen westlicher Experten diskutiert wurde.
Ein amerikanischer Gesandter wurde von der Zeitung zitiert als er sagte, dass die Detonation einer solchen Bombe auf dem Land einen starken Impuls auslösen würde, der „alle technischen Geräte in der Umgebung stören und den Iran praktisch in die Steinzeit zurückbefördern würde.“
Der Impuls der elektromagnetischen Bombe sei für Menschen nicht tötlich, so hiess es…

Iran droht mit Erstschlag gegen Israel

Sollte eine israelische Attacke kurz bevorstehen, könnte der Iran einen „Präventivangriff“ führen, sagte General Amir Ali Hadschisadeh am Sonntag im Fernsehsender Al-Alam. Dabei würden auch US-Stützpunkte in der Region attackiert.
Bei einem israelischen Angriff, egal ob mit oder ohne Zustimmung Washingtons, würde der Iran US-Stützpunkte in Bahrain, Katar und Afghanistan attackieren, sagte Hadschisadeh dem arabischsprachigen Sender. Israel werde „schwere Verluste“ erleiden. Das könne der „Auftakt seines Untergangs“ sein. Eine militärische Konfrontation beider Länder würde einen Weltkrieg auslösen, sagte Hadschisadeh. Der General ist auch für die Raketeneinheiten der Pasdaran (Revolutionswächter) zuständig…

Granaten aus Syrien schlagen in Israel ein

Auf den von Golanhöhen in Israel sind am Dienstag mehrere Granaten aus Syrien eingeschlagen. Wie die israelische Armee mitteilte, landeten die Mörsergranaten in einer Obstplantage; verletzt wurde niemand.
Es habe sich nicht um einen Angriff gehandelt, sagte ein Armee- Sprecher. Der Granateneinschlag sei der UNO-Beobachtertruppe gemeldet worden, die den Waffenstillstand zwischen den benachbarten Ländern überwacht. Israel werde es nicht hinnehmen, von Syrien aus unter Beschuss zu geraten.
Die Plantage liegt in der Nähe einiger syrischer Dörfer, in denen Kämpfe zwischen syrischen Rebellen und den Truppen von Präsident Baschar al-Assad toben. Israelische Medien berichteten, die Granaten seien offenbar gegen ein syrisches Dorf gerichet gewesen…

Sicherheitskräfte rüsten sich für Jom Kippur

Angesichts des bevorstehenden Grossen Versöhnungstages sind die israelischen Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. Friedhöfe, Synagogen und andere Gebetsstätten werden am Jom Kippur in besonderer Weise bewacht.
Das Westjordanland und der Gazastreifen sind am Dienstag und am Mittwoch komplett abgeriegelt. Eine Fahrt durch diese Gebiete ist nur in humanitären und medizinischen Fällen möglich. „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden weiter tätig sein, um die Bürger des Staates Israel zu beschützen, wobei sie das Gefüge des täglichen Lebens der Palästinenser in Betracht ziehen“, zitiert die Zeitung „Yediot Aharonot“ einen Vertreter des Militärs.
Auch der Rettungsdienst „Roter Davidstern“ ist am jüdischen Fasttag besonders aufmerksam. Da die israelischen Strassen an Jom Kippur frei von Autos sind, tummeln sich dort umso mehr Radfahrer. Der Rettungsdienst rechnet damit, dass während des Versöhnungstages 2.000 Patienten aufgrund von Fahrradunfällen oder von Folgen des Fastens medizinisch versorgt werden müssen. Die Krankenhäuser nehmen nur Notfälle auf.
Die Jerusalemer Polizei befürchtet nach den jüngsten muslimischen Protesten gegen einen anti-islamischen Film Zusammenstösse zwischen Arabern und Juden in der Hauptstadt. Deshalb werden dort mehr Polizisten bereitstehen als sonst…