Sicherheit

Palästinenser schiessen Raketen auf Netivot

In der Nacht auf Sonntag sind drei Grad-Raketen vom Gazastreifen aus abgeschossen worden. Sie gingen auf die israelischen Städte Beersheba und Netivot nieder, berichtet die israelische Zeitung Jerusalem Post. Zwei Raketen fielen nahe der Stadt Beersheba. Keine Verletzen werden bisher gemeldet. In Netovot wurden zwei Gebäude beim Beschuss betroffen, eines davon wurde fast völlig zerstört. Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen. Wie durch ein Wunder sei niemand zu grösseren Schaden gekommen, teilte die Sprecherin des Militärs, Avital Leibovich, über Twitter mit. Aus Sicherheitsgründen wurde der Schulunterricht in Beersheba, Ashdod und Omer heute aufgehoben…

USA versprechen Iran Neutralität

Wie die israelische Zeitung „Yedioth Ahronoth“ berichtet, teilte Washington der Führung in Teheran über einen europäischen Vermittler mit, dass die USA angeblich Israel bei einem Angriff auf den Iran nicht unterstützen werde. Es sei jedoch Bedingung, dass der Iran keine US-Militäreinrichtungen oder Fahrzeuge behindert und die Strasse von Hormus für den Schiffahrtsverkehr offen bleibt…

Heikler U-Boot-Deal Deutschlands mit Kairo

Die Bundesregierung verweigert jede Auskunft zum möglichen Verkauf zweier U-Boote an Ägypten. Die Bundesregierung schweigt, die Opposition ist entsetzt − und Israel scheint zumindest irritiert: Dem ägyptischen Marine-Kommandeur Osama Ahmed al-Gindy zufolge hat die Regierung in Kairo gerade einen Vertrag über den Ankauf von zwei U-Booten aus deutscher Produktion abgeschlossen. Die beiden Boote vom Typ 209, die mit acht Torpedo-Rohren ausgestattet sind, sollen offenbar in den Kieler Howaldtswerken–Deutsche Werft gebaut werden. Ihr Stückpreis wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt…

Hisbollah warnt Israel vor Krieg

Der Chef der libanesischen Hisbollah-Partei hat Israel vor einem Angriff auf Irans Atomanlagen gewarnt. Iranische Beamte hätten ihm gesagt, dass der Iran im Falle eines derartigen Angriffs Israel und Militärstützpunkte der USA in der Region angreifen würden, sagte Hassan Nasrallah…

Palästinenser wollte jüdische Familie vergiften

Ein palästinensischer Mann hat vor einigen Tagen gestanden, für den Vergiftungsangriff auf eine jüdische Familie verantwortlich gewesen zu sein. Am 2. September hat ein israelisches Gericht Details des Mordversuchs veröffentlicht, der im vergangenen Jahr im Oktober in der Stadt Raanana stattgefunden hat. Der Verdächtige, der 46-jährige Adnan Othman Nasaara, war ein Bauarbeiter, der am Haus seiner Opfer gearbeitet hat. Die Familie Lerner dachte zuerst, sie wäre das Opfer eines einfachen Einbruchs gewesen als sie die Polizei rief. Aber während der Befragung brachen Ejal Lerner und einer der Polizisten zusammen nachdem sie Wasser aus der Leitung in der Küche getrunken hatten…

Israel verurteilt „abscheuliche Tat“

Israel hat den Überfall vier muslimischer Jugendlicher auf einen Rabbiner in Berlin als „verabscheuungswürdig“ verurteilt. Jigal Palmor, der Sprecher des israelischen Aussenministeriums, äusserte die Hoffnung, die Behörden würden die Täter „zur Rechenschaft“ ziehen. Nur so könnten sie sicherstellen, „dass sich ein Akt solch unaussprechlicher Gewalt nicht wiederholen kann“, zitiert ihn die israelische Zeitung „Ha‘aretz“…

Ein Atomprogramm auch für Ägypten?

Im Regierungsbüro ist man der Meinung, dass der Westen einfach keine Gefahr in einem nuklearen Iran sieht und deswegen keine Sanktionen durchsetzt. Die so genannten 120 Blockfreien Staaten gehören offiziell keinem Bund an, sind aber mehrheitlich muslimische Staaten, die Israel bei der UNO regelmässig verurteilen. So kam auch der ägyptische Präsident Mohammed Mursi für wenige Stunden nach Teheran….

Ägypten zieht Panzer von Grenze zu Israel zurück

Die ägyptische Armee hatte die Panzer im Kampf gegen Salafisten eingesetzt. Mit Verweis auf das Camp-David-Abkommen forderte Israel den Rückzug. Mit Blick auf die instabile Lage auf dem Sinai hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vergangene Woche in einem Telefongespräch mit Mursi gesagt, die bestehenden Abkommen müssten eingehalten werden. Die ägyptische Armee hat daraufhin ihre Panzer aus dem Grenzgebiet zu Israel zurückbeordert. Das berichteten Augenzeugen im Norden der Sinai-Halbinsel am Mittwoch. Sie sagten, die Panzer seien auf Schwerlasttransporter verladen und in den weiter westlich gelegenen Bezirk Al-Arisch verlegt worden…

Stellungnahme zum Urteil in der Klage der Eltern von Rachel Corrie gegen den Staat Israel

Im März 2003 wurde die US-Amerikanerin Rachel Corrie bei einem Einsatz der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte durch eine israelische Planierraupe erfasst und tödlich verletzt. Die Eltern Corries hatten Klage gegen den Staat Israel eingelegt. In dieser Sache liegt nun eine Entscheidung des Bezirksgerichts Haifa vor, zu der die Staatsanwaltschaft Tel Aviv eine Stellungnahme herausgegeben hat…