Sicherheit

Israel und USA halten Dialog zum Counter-Terrorismus

Am Dienstag hat der Stellvertretende Aussenminister Danny Ayalon eine US-Delegation empfangen, die für einen Dialog zum Thema Terrorismusbekämpfung angereist war.
Thema des Dialogs war dabei besonders die Terrorismusbekämpfung in der Region. Die israelische Delegation skizzierte die wichtigsten Herausforderungen, mit denen das Land zu kämpfen hat, namentlich die iranische Verwicklung in den Terrorismus, die Hisbollah, die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad.
Die US-Delegation betonte vor allem die Wichtigkeit internationaler Kooperation beim weltweiten Kampf gegen den Terror.

Budget für Nationales Cyber-Büro bewilligt

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat das Budget und den Arbeitsplan für das Nationale Cyber-Büro bewilligt, das Anfang des Jahres eingerichtet wurde.
Eines der wichtigsten Projekte in diesem Zusammenhang ist die Einrichtung eines Nationalen Cyber-Lagezentrums das die Arbeit der verschiedenen Organisationen koordinieren und als Abwehrzentrum für Cyber-Angriffe dienen soll.

Wieder Terrorangriff in Jerusalems Strassenbahn

Am Mittwochabend versuchte ein Araber, einen Sicherheitsbeamten in der Jerusalemer Strassenbahn zu erstechen. Im Stadtviertel French Hill holte der Mann eine Schere aus seiner Hosentasche und griff einen Sicherheitsbeamten in der Strassenbahn an. Seine Kollegen konnten den Terroristen jedoch rechtzeitig außer Gefecht setzen und niemand wurde verletzt.
Dies war ein weiterer Angriff auf die Strassenbahn, die ihren jüdischen Passagieren seit ihrer Einführung im September letzten Jahres immer noch keine sichere Reise garantieren kann.
Vor einigen Wochen wurde die Strassenbahn im arabischen Viertel Beit Hanina mit Steinen beworfen, was bei einigen Passagieren Traumata hinterliess. Im März wurde eine 19-jährige Soldatin von einem arabischen Angreifer im Stadtviertel Pisgat Zeev lebensgefährlich verletzt.
Ebenfalls im März schafften es arabische Steinewerfer, die Fenster der Strassenbahn zu zerschmettern, obwohl diese eigentlich besonders gegen solche Attacken gesichert sind.
Ähnliche Steinangriffe fanden auch im Dezember und Oktober letzten Jahres statt, jedesmal fuhr die Strassenbahn dabei durch arabische Stadtviertel.

Soldat in Hebron angegriffen

Gestern Abend wurde ein israelischer Soldat von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen. Der Vorfall ereignete sich an einem Checkpoint in der Nähe des Eingangs zum Grab der Patriarchen in Hebron. Der Terrorist kam zum Checkpoint, holte seine Stichwaffe hervor und stach auf den Kopf des Soldaten ein. Dieser schoss auf den Angreifer und verletzte ihn schwer. Ein Sanitäter, der am Tatort ankam, sagte: „Ich sah den Terroristen mit Einschüssen im Bauch am Boden liegen und den Offizier am Kopf bluten.“ Der verletzte Soldat wird im Hadassah Ein Kerem Krankenhaus in Jerusalem behandelt.

Heute vor 30 Jahren, Operation „Friede für Galiläa“

Heute vor 30 Jahren, am 5. Juni, marschierten Israels Streitkräfte in der Operation „Friede für Galiläa“ in den Libanon ein. Der Hintergrund zum israelischen Feldzug im Libanon, Israels fünfter Krieg, waren die täglichen Katjuscha-Raketenangriffe aus dem Libanon auf Israels nördliche Ortschaften. Das Leben in den Bunkern wurde unerträglich und so entschied sich Israels damaliger Ministerpräsident Menachem Begin für die Operation im Libanon. Ziel war, die palästinensischen Terroristen und ihre PLO-Führung unter Jassir Arafat aus dem Libanon zu vertreiben, die unter anderem für den Bürgerkrieg im Libanon verantwortlich waren.
Anfänglich wurden Israels Soldaten mit Reis und Jubel der libanesischen Bevölkerung empfangen, die seit Mitte der siebziger Jahre unter dem blutigen Bürgerkrieg gelitten hatte. Infolge des Libanonkrieges und des Massakers von Sabra und Schatila, das von der christlichen Maroniten Miliz ausgeführt wurde, musste der ehemalige Verteidigungsminister Ariel Scharon 1983 nach einem Gerichtsverfahren in Israel zurücktreten. Israel unterstützte in seinem Feldzug die libanesischen Christen im Kampf gegen die eindringenden Syrer und drängte die palästinensischen Terroristen aus dem Libanon. Über 10.000 palästinensische Terroristen, einschließlich PLO-Chef Arafat, kapitulierten und wurden in andere arabische Länder evakuiert, hauptsächlich nach Tunesien. Damit hat Israel eigentlich sein militärisches Ziel erreicht….

Luftwaffe greift Ziele im Gazastreifen an

Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Sonntag mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Die israelische Armee teilte mit, es seien drei Waffenfabriken sowie zwei Schmugglertunnel beschossen worden. Nach Angaben des palästinensischen Rettungsdienstes wurden sieben Personen verletzt, darunter vier Kinder. Die Armee teilte mit, es handle sich um die Reaktion auf einen Angriff militanter Palästinenser am Freitag an der Grenze zum Gazastreifen. Bei dem Vorfall waren ein israelischer Soldat und der Angreifer getötet worden.

Israelischer Soldat bei Schusswechsel getötet

Ein israelischer Soldat wurde bei einem Schusswechsel mit einem palästinensischen Terroristen schwer verletzt und erlag später seinen Verletzungen. Am frühen Freitagmorgen wurden die Soldaten alarmiert, dass der Grenzzaun zum Gazastreifen durchschnitten sei. Als sie an der Stelle ankamen, wurden sie von einem Terroristen angegriffen, der schlussendlich getötet wurde. Man hofft, dass sich dieser Vorfall nicht in eine weitere Runde von Gewalt zwischen der Hamas und dem Süden Israels erweitert. Der getötete Soldat ist der 21-jährige Netanel Moshiashvili.

„Spiegel“: Israel bestückt U-Boote mit Atomwaffen

Drei U-Boote, die Israel von einer deutschen Werft erhalten hat, sollen mit nuklear bestückten Marschflugkörpern ausgerüstet werden. Das berichtet das Magazin „Der Spiegel“.
Wie das Hamburger Magazin berichtet, habe die deutsche Bundesregierung bislang erklärt, dass sie nichts von der atomaren Bewaffnung wisse. Redakteure hätten jedoch recherchiert, dass die neuen U-Boote für Israel von Berlin bezahlt worden seien.
„Der Abschuss erfolgt mit Hilfe eines bislang geheimen hydraulischen Ausstosssystems“, heisst es in dem Bericht, den „Spiegel Online“ vorab teilweise veröffentlichte, und der in ganzer Länger in der gedruckten Ausgabe des Magazins erscheinen soll. Das Heft zitiert den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak mit den Worten: „Die Deutschen können stolz darauf sein, die Existenz des Staates Israel für viele Jahre gesichert zu haben.“
Ehemalige hochrangige Beamte aus dem Verteidigungsministerium wie der ehemalige Staatssekretär Lothar Rühl oder der Ex-Chef des Planungsstabs Hans Rühle hätten gegenüber dem „Spiegel“ erklärt, sie seien schon immer davon ausgegangen, dass Israel auf den U-Booten Nuklearwaffen stationieren werde. Israel selbst äussert sich offiziell nicht zu seinem Nuklearwaffenprogramm. Aus Akten des Auswärtigen Amts gehe allerdings hervor, dass die Bundesregierung seit 1961 darüber informiert sei, so das Magazin…

Mehr Sicherheitskameras in Tel Aviv

Infolge der steigenden Zahl krimineller Vorfälle, einschließlich Gewaltakte, plant der Stadtrat von Tel Aviv ein Netzwerk von Sicherheitskameras zu installieren. In den letzten Tagen gab der Stadtrat eine Ausschreibung an Kommunikationsfirmen aus, um Preisvorschläge für den Kauf und die Installierung solcher Kameras in der ganzen Stadt zu erhalten. Insbesondere sollen öffentliche Bereiche wie Parks und Fußgängerzonen kameraüberwacht sein. Heutzutage existieren in diesen Gebieten zwischen 60-70 Kameras, zu denen in den kommenden Jahren hunderte weitere dazugefügt werden sollen, um das Sicherheitsgefühl der Einwohner zu stärken. In etwa einem Monat soll entschieden werden, welche Firma den Auftrag erhält. Ein Teil der Ausgaben dieses Kameraprojekts soll durch die „Sicherheitssteuer“, die den Bürgern der Stadt auferlegt werden wird, getragen werden. Diesbezüglich wurde eine Bitte an Innenminister Eli Jischai gestellt, der als alleinige Instanz eine solche Steuer genehmigen könnte. Diese soll aus 1 bis 1,50 Schekel pro Quadratmeter per Wohnung pro Jahr berechnet werden, so dass die Kosten für den „kleinen Bürger“ nicht zu hoch werden. Hat jemand also eine Wohnung mit 100 qm Fläche würde er pro Jahr zwischen 20-31 Euro (100-150 Schekel) für die zusätzliche Sicherheit durch Kameras zahlen. Zusätzlich könnten mit diesen Geldern 30 Patrouillenfahrzeuge der Polizei sowie 150 Aufsichtspersonen und hunderte Kameras finanziert werden. Geschäfte und Einkaufszentren werden andere Summen zu zahlen haben…

Israel wird brennen, wenn der Westen Syrien angreift

„Sollte der Westen Syrien angreifen, dann wird Israel brennen.“ Mit dieser Drohung überraschte der iranische Parlamentsvorsitzende Ali Laridschani gestern den Westen. Wiederholt versucht der Iran, alle innenpolitischen Probleme in der arabischen Welt auf Israel zu schieben und dies für seine politische Zwecke auszunutzen. Die israelische Regierung: „Der Iran versucht, den Nahen Osten zu regieren, in einer Zeit, in der die syrische Regierung sein eigenes Volk massakriert und der Iran noch keine Atombombe einsatzfähig hat. Wir müssen gewarnt sein, wenn der Iran in seinen Drohungen vom Einsatz nuklearer Waffen spricht!“ In Israel betonte Regierungschef Benjamin Netanjahu in den letzten Tagen immer wieder, dass der Iran den Westen austrickst und keinen Kompromiss anstrebt. Wiederholt betonte Netanjahu, dass Israel sich die Option zu einem Angriff auf die iranischen Atomreaktoren offen hält. Im israelischen Rundfunk diskutieren hochrangige Ex-Militäroffiziere wie Sicherheitsexperten und der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Meir Dagan, wie sich solch ein Angriff auf den Nahen Osten und besonders auf Israel auswirken würde. In Israel sagte der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck, dass der Iran eine grosse Gefahr bedeute. „Das iranische Atomprogramm ist wegen der öffentlichen Stellung der iranischen Regierung eine sehr grosse Gefahr. Das Atomprogramm bedeutet nicht nur für den Staat Israel eine existenzielle Bedrohung, sondern ebenso für Europa.“ …