Sicherheit

Zivilschutz trainiert für massive Raketenangriffe

Unter dem Eindruck einer wachsenden Raketenbedrohung hat Israels Zivilschutz eine dreitägige Übung begonnen. Das Militär trainiert unter dem Codenamen «Wendepunkt 7» für mögliche Raketenangriffe aus Syrien, dem Libanon und dem Gazastreifen, wie eine Sprecherin am Montag bestätigte. Auch ein Angriff mit Massenvernichtungswaffen werde simuliert. Im Rahmen der Übung heulten am Montag landesweit die Sirenen. Die Menschen waren aufgerufen, zehn Minuten lang Schutzräume aufzusuchen. Viele hielten sich jedoch nicht an die Anweisungen und gingen weiter ihrem Alltag nach. In Israel werden ähnliche Übungen, an denen auch Kommunen und Schulen teilnehmen, jedes Jahr routinemässig abgehalten. In den israelischen Ortschaften in der Nähe des palästinensischen Gazastreifens heulten am Montag keine Sirenen, um die Menschen dort nicht unnötig in Stress zu versetzen. In dem Umkreis sind in den vergangenen Jahren Tausende von militanten Palästinensern abgefeuerte Raketen und Mörsergranaten eingeschlagen, es wird dort regelmässig Alarm ausgelöst…

Mazal tov, ZAHAL!

Am 31. Mai 1948, heute vor 65 Jahren, wurden die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) gegründet und mit der Aufgabe betraut, als einzige militärische Organisation das Territorium und die Bürger des zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei Wochen alten Staates zu schützen. Die Geburt von ZAHAL erfolgte zu einer Zeit, als das Land sich im Kampf um sein Überleben befand. Die Soldatinnen und Soldaten, sowie die Waffen wurden zunächst aus den verschiedenen paramilitärischen Organisationen gezogen, die zu dieser Zeit mit der Verteidigung des Yishuv befasst waren. So waren die Anfänge der Armee gezeichnet durch personelle Unterbesetzung und einen Mangel an Waffen und Ausrüstung….

Russland will jetzt Syrien Kampfjets liefern

Am Freitagmorgen wurde bekannt, dass Russland an Syrien Kampfflugzeuge vom Typ Mig-29MM2 liefern wird. „Eine syrische Delegation ist derzeit in Moskau und handelt die Details des Vertrags aus“, sagte MiG-Generaldirektor Sergej Korotkow am Freitag der Agentur Interfax zufolge….

Netanyahu: Leben ist wichtiger als alles andere

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag im Rahmen der Woche des Nationalen Notstands einer Übung des Heimatschutzes zum Einschlag einer mit C-Waffen bestückten Rakete in einem Wohngebiet in Jerusalem beigewohnt. „Was wir hier sehen, soll Israel vor einer Reihe neuer Bedrohungen schützen“, so Netanyahu. „Diese Bedrohungen um uns herum nehmen ständig zu. Wir befinden uns in einer sich wandelnden Wirklichkeit, und um den sich wandelnden Bedrohungen zu begegnen, investieren wir viel und führen viele Manöver durch. Wir handeln aus Erfahrung, mit Verständnis, sehr verantwortungsvoll, und wir sind dem Bösen einen Schritt voraus…

Syrien: Die Raketen aus Russland sind da

Nach Angaben des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist eine erste Lieferung mit modernen russischen Flugabwehrraketen in Syrien eingetroffen. Auch dank der Unterstützung aus Moskau habe sich das Kräfteverhältnis „jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben“. Syrien hat nach Worten von Staatschef Baschar al-Assad eine erste Lieferung hochmoderner Flugabwehrraketen aus Russland erhalten. Eine zweite Lieferung solle bald folgen, sagte Assad in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der libanesischen Zeitung „Al Akhbar“. Die russische Regierung hatte bereits angekündigt, das Land entgegen westlicher Bedenken mit den Raketen vom Typ S-300 zu versorgen. Die USA, Frankreich und auch Israel haben die Regierung in Moskau aufgefordert, die Lieferung zu stoppen. Israel kann nichts gegen Lieferungen der russischen Fla-Raketen S-300 an das Assad-Regime tun. Man wolle laut Medien die Raketensysteme „neutralisieren“, nachdem sie in Syrien eingetroffen seien, aber noch bevor sie in den Dienst gestellt wurden, berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf nicht namentlich genannte europäische Diplomaten, die an einem Briefing mit dem Vorsitzenden des israelischen Sicherheitsrats Yaakov Amidror teilgenommen haben…

Israels Verteidigungsminister: Wir sind auf Auftauchen von S-300-Raketen in Syrien gefasst

Israel hat Russland am Dienstag vor der Lieferung hochmoderner Luftabwehrraketen an Syrien gewarnt. Israel weiss, was zu machen ist, sollten russische Fla-Raketensysteme S-300 in Syrien auftauchen, sagte der israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon. „Die Lieferung ist vorerst nicht erfolgt“, wird der Minister vom Internet-Portal Y-net zitiert. „Hoffen wir, dass es dazu auch nicht kommen wird.“ Die Regierung wisse, „was zu tun ist“, wenn Moskau Syriens Machthaber Baschar al-Assad mit den Raketen ausrüste, sagte Verteidigungsminister Mosche Jaalon am Dienstag in Jerusalem. Kurz zuvor hatte Russlands Vize-Aussenminister Sergej Riabkow den umstrittenen Rüstungsauftrag als „Stabilisierungsfaktor“ gerechtfertigt, weil die Waffen andere Länder vor einer Einmischung abschrecken würden…

Besonderer Tag für schwerhörige Wehrdienstkandidaten

Die Armee begeht seit Sonntag die Woche des Hörens, der nationale Tag des Hörens ist in Israel am heutigen Dienstag. Dies nahm das Militär zum Anlass, ein neues Konzept für die Einberufung von schwerhörigen Jungen und Mädchen auszuprobieren. Bislang wurde jeder von ihnen an einem anderen Termin nach Tel HaSchomer bei Tel Aviv bestellt. Die Behörden waren nicht vorbereitet. Deshalb mussten die Jugendlichen immer wieder kommen, um ärztliche Dokumente einzureichen. Wollten sie im Falle einer Befreiung vom Wehrdienst freiwillig dienen, gab es neue Untersuchungen und Beratungen vor einem medizinischen Ausschuss…

El Al: Fast-Zusammenstoss mit Berg

Eine Boeing B737 der israelischen Airline flog in Eilat bei schlechter Sicht beinahe in einen Berg. Es war nicht der einzige ähnliche Zwischenfall in letzter Zeit. «Gefährlicher hätte es nicht werden können», lautet das Urteil von Udi Zohar. Das sei nicht einfach etwas, was man einfach ignorieren könne, so der ehemalige Chef der israelischen Luftfahrtbehörde gegenüber der Zeitung Times of Israel. «Das», das sind die Alarmsignale bei dem Beinahe-Crash einer Boeing B737 von El Al im südisraelischen Badeort Eilat im vergangenen Monat, der nun vom TV-Sender Channel 10 aufgedeckt wurde. Die Maschine mit rund 100 Passagieren an Bord befand sich im Anflug auf den Flughafen, als der Kontrollturm die Piloten anwies, umzukehren. Die Piste sei für die Landung noch nicht bereit. Was im Grunde ein Routine-Manöver war, endete fast in einer Tragödie…

Übung des Heimatschutzes

Diese Woche ist in Israel die Woche des nationalen Notstands, in deren Rahmen verschiedene Krisenszenarien durchgespielt werden. Um 12.30 Uhr Ortszeit ertönte daher im ganzen Land eine Sirene, die die Einwohner aufrief, die ausgewiesenen Schutzräume aufzusuchen und dort zehn Minuten zu bleiben. Das Lehrpersonal, sowie die Schülerinnen und Schüler übten zudem das Verhalten im Falle eines Raketenbeschusses und das Aufsuchen der Luftschutzkeller an den Schulen. Um fünf nach sieben Uhr abends soll eine weitere Sirene erklingen. Getestet wird zudem auch das System der Alarme per SMS. Die Übung soll auf einen grossangelegten Raketenangriff, etwa aus dem Libanon oder Syrien, vorbereiten…

Explosion an der Nordgrenze

Ist in der Nähe der israelischen Gemeinde Metula eine Rakete eingeschlagen, die von der Hisbollah im Libanon abgefeuert wurde? Derzeit suchen Spezialisten der Streitkräfte nach möglichen Überresten. Bewohner des Grenzdorfes Metula hatten von einer heftigen Explosion berichtet. Libanesische Medien, die den Hisbollah-Terroristen nahe stehen, meldeten den Abschuss einer Rakete aus dem Südlibanon. Truppen der libanesischen Armee suchten nach der Stelle, von der aus die Rakete gestartet worden ist. Möglichwerweise ist sie in Marjayoun abgefeuert worden, etwa zehn Kilometer von der Grenze entfernt. Von Seiten der israelischen Armee hiess es, die Explosion könne auch von einer Granate herrühren…