Die israelische Armee hat offensichtlich Beweise für einen Einsatz von Chemiewaffen durch die syrischen Regierungstruppen. „Nach unserem Informationsstand hat das Regime mehrmals tödliche Chemiewaffen eingesetzt, unter anderem auch am 19. März“, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes nach israelischen Medienberichten vom Dienstag. Präsident Barack Obama hatte im Vorjahr mit einem Militärschlag gegen Syrien gedroht, sollte das Regime chemische Waffen einsetzen oder deren Einsatz vorbereiten…
Sicherheit
Israelische Drohnen dürfen über Jordanien fliegen
Jordanien hat seinen Luftraum für Israel geöffnet. Der jüdische Staat dürfe nun von dort aus die Situation in Syrien überwachen, berichtet die französische Tageszeitung „Le Figaro“. Auf zwei Routen dürfen die israelischen Drohnen über Jordanien fliegen. Eine der Routen führe vom Süden Jordaniens in die Wüste Negev, die andere verlaufe über die Hauptstadt Amman. Die israelischen Fluggeräte könnten ab jetzt von einer Basis nahe Tel Aviv starten und hätten schon kurz darauf syrisches Gebiet im Blick. Die neuen Routen würden den Vorteil bieten, dass Israel den Luftraum über dem Südlibanon nun meiden könne, von wo aus jederzeit Angriffe der Hisbollah zu befürchten seien…
Kanadischer Generalstabschef besucht Israel
Der kanadische Generalstabschef General Thomas J. Lawson ist am Sonntag zu einem Besuch in Israel eingetroffen. Lawson ist Gast von Generalstabschef Benny Gantz. Inhalt des Besuchs sind vor allem die gemeinsamen Herausforderungen der beiden Armeen in der Region und die Kooperation zwischen ihnen. Während des Besuchs wird der kanadische Gast von verschiedenen hochrangigen Mitgliedern der Armee zu Sicherheitsthemen informiert werden…
Technische Ursache für den IAF Hubschrauberabsturz im März
Die israelische Luftwaffe (IAF) hat heute Morgen ihre Cobra-Helicopter-Flotte wieder in den aktiven Einsatzdienst gestellt. Der gesamte Flotte wurde vor einem Monat nach einem folgeschweren Unfall ein Flugverbot erteilt…
Sicherheitsdienst: Gefangene des Shalit-Deals kehren zum Terrorismus zurück
Der Allgemeine Sicherheitsdienst SHABAK hat einen Palästinenser im Westjordanland verhaftet, der Geld von einem ehemaligen palästinensischen Häftling angenommen hatte, um einen Anschlag gegen militärische oder zivile Ziele in Nablus auszuführen. Der ehemalige Gefangene, war im Rahmen des Gefangenaustauschs mit der Hamas freigekommen, der die Freilassung von Gilad Shalit ermöglichte. Er war in den Gazastreifen entlassen worden und traf den jetzt Festgenommenen auf dem Weg nach Mekka in Saudi-Arabien…
Peres begnadigt kranken Häftling
Der palästinensische Häftling Muhammad al-Tadsch ist am Donnerstag begnadigt worden. Grund für die vorzeitige Entlassung durch den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres waren gesundheitliche Einschränkungen des Gefangenen. Peres war mit der Begnadigung einer Empfehlung der Justizministerin Tzippi Livni nachgekommen. „Die Entscheidung zu seiner Entlassung wurde aus humanitären Gründen getroffen, weil der Gefangene ernsthaft krank war“, teilte das Büro des Staatspräsidenten gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ mit…
Zwei Raketen in Israel eingeschlagen
Zwei Raketen, die aus dem Gazastreifen abgeschossen worden waren, explodierten gestern Abend auf offenem Gelände in der Region Eshkol. Es gab keine Verletzten und keinen Sachschaden…
US-Senat hat Israel Rückendeckung im Fall eines Iran-Krieges zusichert
Der US-Senat hat eine Resolution verabschiedet, wonach die Vereinigten Staaten dem jüdischen Staat umfassend helfen sollen, falls es zu einem Militärkonflikt gegen den Iran kommt – selbst wenn es um einen Präventivschlag geht. Der Resolutionsentwurf stammt vom demokratischen Senator Robert Menendez, dem Chef des auswärtigen Ausschusses. Für den Chef der Denkfabrik „Institut für strategische Bewertungen“, Alexander Konowalow, war diese Entscheidung keine Überraschung…
Angriffspläne auf den Tempelberg vereitelt
Fünf Araber aus Ostjerusalem wurden am Donnerstag wegen geplanten Angriffen auf Besucher des Tempelbergs von der israelischen Polizei festgenommen. Die fünf Inhaftierten, im Alter von 20 bis 25 Jahren, werden nun wegen versuchter Entführung, versuchtem Mord, Unterstützung des Feindes in Kriegszeiten, Kontakt mit ausländischen Agenten und Waffenbesitz angeklagt…
Israel kann sich vor syrischen Drohungen schützen
Israel will keinen Militärkonflikt, aber sei bereit, sich vor möglichen Drohungen wegen syrischer Waffen zu schützen, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Interview für „BBC“. Eine grosse Gefahr stellen syrische Flugabwehrmittel, Chemiewaffen und andere sehr gefährliche Waffen, die die Entwicklung der Situation beeinflussen können, dar, so Netanjahu…