Sicherheit

Anstieg der Attacken auf Israelis

Seit ein paar Tagen haben sich Angriffe seitens der Palästinenser gegen Israelis beachtlich gehäuft. Eine deutliche Warnung, dass die spannungsgeladene Stimmung in der Hauptstadt jederzeit explodieren kann, auch wenn es in den letzten Jahren relativ ruhig gewesen ist. Zunächst wurde ein Bus, der von Jerusalem zu einer jüdischen Gemeinde nur einige Kilometer nördlich fuhr, von palästinensischen Steinewerfern beschädigt. Da die Steine die kugelsicheren Scheiben durchschlugen, ging man zuerst von einem Feuerwaffenangriff aus. In anderen Vororten Jerusalems war die israelische Armee in der Lage, drei separate Terrorangriffe zu vereiteln, die mit selbstgebastelten Bomben ausgeführt werden sollten…

US-Verteidigungsminister will Zusammenarbeit mit Israel stärken

Zu genau 114 Themen musste sich Hagel vor dem US-Senat äussern, auf genau 112 Seiten fasste er seine Antworten zusammen. Viele der Fragen der Senatoren bezogen sich auf Hagels geplante politische Vorgehensweise bezüglich des Iran und Israel, wie die Netzzeitung „Times of Israel“ berichtet. So sicherte er unter anderem zu, die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel ausweiten zu wollen. Das Dokument wurde am Mittwoch veröffentlicht.
Hagel sei „stolz“ auf das gemeinsame Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ der Israelis und Amerikaner. „Die Bedeutung dieser Bemühungen wurde während der Operation Wolkensäule im vergangenen November in Gaza sichtbar…

Syrien und Iran drohen mit Vergeltung

Nach dem israelischen Luftangriff auf syrisches Gebiet haben Syrien und Iran mit Vergeltung gedroht. Es gebe die Option zurückzuschlagen, sagte Syriens Botschafter in Libanon, Ali Abdul-Karim Ali, am Donnerstag in Beirut. Er könne aber nicht sagen, wann es zu einer Vergeltungsaktion kommen könnte. Es obliege den zuständigen Stellen, dies vorzubereiten…

Der Norden macht sich bereit für einen möglichen Krieg

Die israelische Regierung macht sich zunehmends Sorgen in Bezug auf den anhaltenden syrischen Bürgerkrieg, da dieser zu einem offenen Konflikt zwischen dem jüdischen Staat und der Hisbollah oder syrischen Regierungstruppen führen könnte. Israel warnte wiederholt, dass präemptive Schläge vorgenommen werden, falls syrische chemische Waffen ihren Weg in die Hände der Hisbollah finden werden. Am Montag berichtete Israels Ynet Nachrichtenportal, dass die Hisbollah Basen neben Lagern aufgeschlagen hat, in denen syrische Massenvernichtungswaffen gelagert sind. Die Terrorgruppe hofft anscheinend, das Chaos in Syrien für ihre eigene Aufrüstung nutzen zu können…

IAF bombardiert im Libanon

Berichten zufolge sollen am Dienstagabend israelische Kampfflugzeuge ein Überwachungsmission über den Libanon durchgeführt haben und dabei möglicherweise ein Angriff auf einen angeblichen Waffenkonvoi in der Nähe der syrisch-libanesischen Grenze erfolgt sein. Libanesischen Nachrichtenagenturen behauptete, dass die libanesische Armee die israelischen Kampfflugzeuge sofort gesichtet und ihre Flugbahn genau überwacht hätten. Laut einer Erklärung von der libanesischen Armee, traten gegen 16.30 Uhr vier Jets der israelischen Luftwaffe in den libanesischen Luftraum ein. Diese Jet Staffel wurde vier Stunden später von einer anderen Staffel abgelöst. Gegen 2 Uhr Morgen wurde wiederum die zweite Gruppe wurde von mehr israelische Flugzeugen ersetzt und die gesamte Mission wurde um 07.55 Uhr beendet…

Israel enttäuscht von argentinisch-iranischem Abkommen

Am 18. Juli 1994 ereignete sich ein Anschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires, bei dem 85 Menschen getötet wurden. Untersuchungen haben deutliche Hinweise darauf ergeben, dass der Iran hinter dem Anschlag steckt. Nun haben sich Argentinien und der Iran auf eine gemeinsame Untersuchungskommission zu dem Anschlag geeinigt. In einer Stellungnahme des Sprechers des Aussenministeriums heisst es dazu…

Israels Sicherheitsratschef berät in Moskau über syrische Chemiewaffen

Der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats von Israel, Yaakov Amidror, ist am Montag nach Moskau gereist, um vermutlich über die Sicherheit der syrischen Chemiewaffen zu beraten. Israel befürchtet, dass die C-Waffen im kriegsgebeutelten Syrien in die Hände radikaler Islamisten geraten können. Wie aus der israelischen Regierungskanzlei zu erfahren war, will sich Amidror mit dem russischen Sicherheitsratssekretär und Ex-FSB-Chef Nikolai Patruschew und Aussenminister Sergej Lawrow treffen. Offiziell ist die Tagesordnung nicht bekannt. Nach Angaben der Tageszeitungen „Maariw“ will der israelische Politiker über die Sicherheit der Chemiewaffenvorräte in Syrien sprechen…