Der unter Druck stehende syrische Diktator Baschar el Assad hat Berichten aus Damaskus zufolge seinen Generälen befohlen, Israel mit ballistischen Raketen zu beschiessen, sollte er von den Rebellen getötet werden. Die Online Zeitung Inyan Merkazi zitiert syrische Quellen, dass Assad bei einem Treffen mit seinen obersten Generälen Bedenken äusserte, er könne von amerikanischen High Tech Raketen getroffen werden, die vor kurzem an die Rebellen geliefert worden sind, oder von einem gewalttätigen Mob getötet werden, wie es beim libyschen Diktator Muamar Gaddafi der Fall war…
Sicherheit
Soldaten finden „Angriffstunnel“
Israelische Sicherheitskräfte haben am Montag einen Tunnel entdeckt, der vom Gazastreifen nach Israel führt. Nach Einschätzung der Armee sollte er für Angriffe auf Zivilisten oder Soldaten dienen.
Soldaten stiessen bei einer Routinetätigkeit östlich von Chan Junis auf der israelischen Seite des Grenzzaunes auf den Tunnelschacht. Dieser endete etwa 150 Meter von der Sperranlage entfernt…
Video: Ein Angriff auf Soldaten wird vorbereitet
Wie plant man einen Überfall auf israelische Soldaten? Hinweise gibt ein Video, das eine dschihadistische Gruppe im Sinai veröffentlicht hat. Darin dokumentiert sie die Vorbereitungen eines Angriffes, bei dem im September ein Soldat ums Leben kam. Der 50 Minuten lange Film steht unter dem Titel „Strafe für diejenigen, die den beliebten Propheten beleidigt haben“. Er zeigt, wie drei Kämpfer der Gruppe „Ansar Beit al-Makdis“ für den Angriff trainieren. Dies berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“…
Iran spioniert Israel aus
Der Iran sammelt angeblich Informationen über Israel und leitet sie an die Hisbollah weiter. Eine entsprechende Station ist seit 2006 auf der syrischen Seite des Golan installiert. Das geht aus einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums hervor. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten erklärte in dem Bericht, der Iran habe in vielen Teilen des Nahen Ostens Geheimdienststandorte aufgebaut. Auch im Golan gebe es eine solche Station. Von syrischer Seite würden auf diese Weise Informationen über Israel eingeholt und an die schiitische Hisbollah weitergeleitet…
Wieder ein Jude verhaftet, weil er auf dem Tempelberg gebetet hat
In der letzten Woche wurde wieder einmal ein Jude verhaftet, der auf dem heiligsten Ort des Judentums, dem Tempelberg in Jerusalem, gebetet hat. Der rechtsgerichtete Politiker Mosche Feiglin, der wahrscheinlich nach den nächsten Wahlen für Netanjahus Partei Likud in die Knesset einziehen wird, wurde letzten Dienstag verhaftet, nachdem moslemische „Tempelwächter“ ihn leise im Gebet stehen sahen…
Ultraorthodoxe Einheit rettet Palästinenser
Eine ultraorthodoxe Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat am Mittwoch drei Palästinenser in der Westbank vor dem Tod durch Ertrinken gerettet. Die Einheit bekam einen Hilferuf mit der Information, mehrere Autos steckten in den Fluten eines Baches bei Tulkarem fest, der über die Ufer getreten war. Die Soldaten versuchten zunächst, die Männer mit eigenem Gerät zur retten…
Autobombe explodiert in Tel Aviv
In der Umgebung des israelischen Verteidigungsministeriums hat sich eine Explosion ereignet. Laut einem Radiosender wurden dabei mehrere Menschen verletzt.
Schweiz will Absichtserklärung mit Israel unterzeichnen
Die Schweiz plant eine Kopperation mit Israel in Verteidigungsangelegenheiten. Bundespräsident Ueli Maurer wird am Weltwirtschaftsforum in Davos eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen…
Mehr Frauen bei der Luftwaffe
Frauen als Wegbereiterinnen waren das Thema des jährlichen Empfangs des Vereins der Luftwaffe. Bei dem festlichen Abend ging es beispielsweise um die erste Pilotin und die erste Steuerfrau in der Untergrundorganisation Palmach und die wichtigen Wegbereiterinnen für die Gleichberechtigung von Frauen in der Luftwaffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bis hin zu den heute tätigen Kommandantinnen der Luftwaffe…
Waffen entschärft
Hunderte verschiedener Kampfgeräte, darunter Mörsergranaten, Sprengkörper, Maschinenpistolen (sog. „Sten Guns“) und M1-Karabiner wurden in der vergangenen Woche in der Gegend um das Tote Meer entdeckt. Die Waffen stammen teilweise noch aus der Zeit vor der Staatsgründung und wurden unverzüglich geräumt oder kontrolliert detoniert – sowohl, um Detonationen von Blindgängern zuvorzukommen, als auch um zu verhindern, dass Terroristen oder Kriminelle aus den bald schon antiken Waffen neue funktionsfähige zusammenschrauben…