Der Krieg der Zukunft spielt auf dem digitalen Schlachtfeld. Israel zum Beispiel wird nach Informationen fast täglich angegriffen – nicht von Einzelpersonen, sondern von Staaten und Organisationen. Nun reagiert das Land…
Sicherheit
Netanjahu will Grenzzaun im Golan
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu plant nun auch einen Sicherheitszaun an der Grenze zu Syrien. Dieser soll gegen illegale Eindringlinge und gegen Terroristen schützen. Als Vorbild solle die Sperranlage an der ägyptischen Grenze dienen, gab der Regierungschef am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung bekannt.
„In der vergangenen Woche habe ich den Sicherheitszaun besucht, den wir an der Südgrenze errichten“, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros zum Auftakt der Sitzung. Die Sperranlage ist fast fertiggestellt, bis zur Stadt Eilat am Roten Meer fehlen nur noch wenige Bauabschnitte. Durch den Zaun sei das Eindringen illlegaler Einwanderer in die israelischen Städte beinahe vollständig zum Erliegen gekommen, fügte der Premierminister hinzu. „In den letzten sieben Monaten sind null Eindringlinge in die israelischen Städte gekommen. Jeden Monat kamen ein paar Dutzend an den Zaun und wurden in die Auffangeinrichtungen gebracht, aber nicht ein einziger illegaler Einwanderer kam in eine Ansiedlung oder Stadt in Israel.“…
In geheimer Mission
Dieser Fall einer Aktion der israelischen Armee bietet Stoff für einen Actionfilm: Es ist Dienstag, der 1. Januar 2013. Eine Undercover-Einheit der israelischen Armee hat die Aufgabe, einen gesuchten Terroristen aus dem so genannten Westjordanland in Gewahrsam zu nehmen. Shin-Bet-Geheimagenten verkleiden sich im Zuge der Aktion als örtliche Gemüsehändler, tragen versteckt Waffen und Kommunikationsgeräte und sind tatsächlich in der Lage, mitten am helllichten Tage den Gesuchten, Murad Bani Odeh, südlich von Jenin im Palästinenserdorf Tamoun zu lokalisieren…
Netanjahu eröffnet Lehrgang für Cyberkrieg
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Dienstag einen nationalen Lehrgang für Cyberkrieg an der akademischen Hochschule Aschkelon eröffnet. Besonders begabte Schüler sollen dadurch im Computer-Bereich gefördert werden.
„Die Bedrohung von Cyber-Attacken kommt unter anderem aus dem Iran. Unsere grundlegenden Systeme sind Ziele für Attacken und mit dem Einstieg in das digitale Zeitalter werden diese nur zunehmen“, sagte Netanjahu bei der Eröffnung. Das speziell für diese Zwecke eingerichtete nationale Cyber-Büro (INCB) schaffe die Möglichkeit, mit diesen Bedrohungen besser umzugehen. Ausserdem werde am Aufbau eines digitalen Abwehrsystems gearbeitet, heisst es auf der Internetseite des Büros des Premierministers. Israel sei eines der führenden Länder im Computer-Bereich und diese Position müsse erhalten bleiben. „Deshalb werden wir die zukünftige Generation weiter ausbilden“, sagte der Premierminister…
Soldatin bei Unfall in Schiessstand schwer verletzt und F16 Zwischenfall
Bei einem Unfall während eines Schiess-Trainings ist am Mittwoch eine Soldatin der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) schwer verletzt worden.
Medienberichten zufolge hatte eine Rekrutin der Militärpolizei, die vor weniger als einem Monat ihre Ausbildung begonnen hatte, ihr M16-Gewehr unbeabsichtigt auf Automatik gestellt und dann die Kontrolle über die Waffe verloren. Dabei soll sie ihre Ausbilderin in die Brust, in den Bauch und in die Beine geschossen haben…
Sicherheitszaun an ägyptischer Grenze fertiggestellt
Israel hat den Bau des Sicherheitszaunes entlang der Grenze zu Ägypten weitestgehend abgeschlossen – fast doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. Premierminister Benjamin Netanjahu nahm am Mittwoch an einer Zeremonie teil, mit welcher die Fertigstellung gefeiert wurde.Der rund 230 Kilometer lange Sicherheitszaun erstreckt sich vom Kerem Schalom-Übergang am Gazastreifen bis nach Eilat am Roten Meer. Die Bauzeit betrug zwei Jahre. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf umgerechnet rund 325 Millionen Euro…
Jüdisches Baby fast von palästinensischem Steinewerfer getötet
Am Sonntag ist in Samaria ein jüdisches Kleinkind fast getötet worden, als palästinensische Jugendliche einen grossen Stein auf die Windschutzscheibe des Autos warfen, in dem die gesamte Familie, darunter zwei weitere Kinder, sass. Der Stein krachte durch die Scheibe und landete nur Millimeter neben dem Kind. „Ich möchte nicht einmal daran denken, was passiert wäre, wenn der Stein das Baby getroffen hätte,“ sagte der verstörte Vater gegenüber dem Arutz Scheva Radio.
Israelische Soldaten, die in der Nähe stationiert waren, haben daraufhin die Strasse abgesperrt, um den Täter zu suchen, sie wurden jedoch von der israelischen Polizei angehalten, die Suche einzustellen.
Israelische Einwohner von Judäa und Samaria (als „Siedler“ bezeichnet) beschweren sich oft über mangelndes Pflichtbewusstsein der Polizei, die wenig Verständnis für ihre gefährliche Lage, in einem Gebiet, das die Araber für sich beanspruchen, zeigt. Mit anderen Worten, die Führungsriege der Polizei scheint eher links eingestellt zu sein und damit gegen die Siedler.
Vielleicht ist die Tatsache, dass die normalen Medien über solche Nachrichten überhaupt nicht berichten, noch frustrierender für die Opfer, auch weil Angriffe dieser Art in letzter Zeit noch häufiger vorkamen. Wenn keiner stirbt oder schwer verletzt wird, werden Steinewerfer an Strassen ignoriert…
Soldat bei Jerusalem angegriffen
Ein Soldat ist in der Nacht zum Freitag in seinem Wachposten an einem Kontrollpunkt nördlich von Jerusalem angegriffen worden. Darüber hinaus wurde seine Waffe gestohlen.
Aus einer ersten Untersuchung geht hervor, dass zwei Palästinenser den Soldaten auf den Kopf geschlagen und dann mit Pfefferspray angegriffen haben. Anschliessend haben sie seine Waffe entwendet. Der Soldat wurde leicht verletzt.
Israelische Luftwaffe kauft hochmoderne Kampfjets
Die israelische Luftwaffe hat 19 Kampfflugzeuge vom Typ F-35 bestellt. 2016 sollen die ersten Jets vom Rüstungs- und Technologiekonzern „Lockheed Martin“ überstellt werden.
Die 19 Flugzeuge kosten insgesamt 2,75 Milliarden US-Dollar und werden ab der zweiten Jahreshälfte 2016 an Israel geliefert. Die Luftwaffe hat sich zudem die Option auf insgesamt 75 Jets dieses Typs gesichert, sagte ein Sprecher von Lockheed Martin.
Die F-35 soll künftig das Hauptflugzeug in der Flotte der israelischen Luftwaffe sein. Die Maschinen haben eine besonders hohe Reichweite und sind für feindliches Radar weitgehend unsichtbar. Die Cockpits sind mit Touchscreens ausgestattet. Wie der Nachrichtendienst „yourjewishnews.com“ berichtet, liefert der israelische Flugzeugbauer „Israel Aerospace Industries“ die Tragflächen für die Flugzeuge zu. Der Rüstungskonzern „Elbit Systems“ mit Sitz in Haifa entwickelt die Helme für die Kampfpiloten. Bisher setzt sich Israels Luftwaffe aus Jets vom Typ F-15 und F-16 zusammen.
Anklage gegen Bus-Attentäter
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Verdächtigen erhoben, der gestanden hat, den Sprengsatz in einem Linienbus deponiert zu haben, der am 21. November, dem letzten Tag der Militäroperation „Wolkensäule“, in Tel Aviv detoniert war. 24 Menschen waren bei dem Anschlag verletzt worden.
Der Angeklagte, der israelischer Staatsbürger ist, wird wegen des versuchten Mordes in mehreren Dutzend Fällen, Unterstützung des Feindes während des Krieges und mehrerer weiterer Vergehen angeklagt. Auf Unterstützung des Feindes während des Krieges steht eine lebenslange Freiheitsstrafe.