ägypten

Israel befürchtet Terrorangriffe nach Ägyptens Machwechsel

Nach dem Machtwechsel in Ägypten wächst bei den israelischen Sicherheitsbehörden die Angst vor neuen Terroranschlägen. Der frühere Verteidigungsminister Benjamin Ben-Eliezer erklärte, Israel habe mit den Ägyptern unter Führung des jetzt abgesetzten Präsidenten Mursi gut zusammengearbeitet. Nun müsse man die weitere Entwicklung genau beobachten. Von den aktuellen Regierungsmitgliedern gab es keine Kommentare zum Scheitern der Muslim-Bruderschaft im Nachbarland: Das Büro von Regierungschef Netanjahu hatte die Kabinettsmitglieder gebeten, sich mit öffentlichen Aussagen zurückzuhalten…

Ägypten: Schuld sind immer die Juden

Erst wenn Antisemitismus als Triebkraft bekämpft wird, hat der Nahe Osten eine Zukunft.

in Bild ist es, das die Tragik Ägyptens, ja, des gesamten Nahen Ostens zu erklären vermag: Es zeigt Aktivisten der Opposition gegen Präsident Muhammad Mursi, die in Kairo auf einer israelischen Fahne herumtrampeln und danach unter grossem Jubel dieses Symbol des jüdischen Staates verbrennen. Zweieinhalb Jahre nach Ausbruch des Arabischen Frühlings und ein Jahr nach der Wahl eines islamistischen Präsidenten erlebt Ägypten derzeit die tiefste Krise seiner jüngeren Geschichte. Doch auch in dieser höchst schwierigen Stunde bleibt eines konstant: der kranke Hass auf Israel und die Juden…

Willy Brandt verspielte den Nahost-Frieden

Im Sommer 1973 reist Bundeskanzler Willy Brandt nach Israel. Ministerpräsidentin Golda Meir bittet den Sozialdemokraten, zwischen Ägypten und Israel zu vermitteln. Doch Meir setzt auf den Falschen. Historiker arbeiten die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in der frühen 70er Jahren auf und konstatieren: Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt hätte mehr tun und unter Umständen einen Krieg verhindern können. Der frühere deutsche Bundeskanzler Willy Brandt hat nach Ansicht von Historikern vor 40 Jahren eine Friedensinitiative Israels ins Leere laufen lassen. Das hat die Auswertung von Dokumenten aus Deutschland und Israel ergeben, die nun zur Veröffentlichung freigegeben wurden, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete…

Arabische Beduinen sichern Israels Grenzen

Arabische Beduinen sind eine kleine Minderheit in der israelischen Armee, doch die 1600 Soldaten sind fast allein für die Sicherung der Grenzen im Norden und Süden des Landes zuständig. In Israel sind sie deshalb hoch geachtet. Viele Araber halten sie dagegen für Verräter. Die auf der ägyptischen Halbinsel Sinai lebenden Beduinen haben einen Wunsch. Sie wollen in Israel leben. Mehrere Vertreter der Beduinen erklärten, das viele, wenn nicht sogar die meisten ihrer Leute am liebsten in Israel leben würden und das sie seit dem Rückzug Israels von der Sinai-Halbinsel im Rahmen des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages sehr gelitten haben, berichtete die ägyptische Tageszeitung „Al Ahram“…

US-Waffen für syrische Rebellen?

Israel befürwortet die weitere Unterstützung Ägyptens durch Washington. Sollten die USA jetzt doch syrische Rebellen bewaffnen, müssten sie genau prüfen, welche Gruppen Waffen erhalten sollen. Das erklärte Michael Oren, Israels Botschafter in Washington, in einem Interview mit jüdischen Medien aus Anlass des 65. israelischen Unabhängigkeitstages. «Alles, was wir sagen», meinte Oren, «ist, dass die Rebellen genau unter die Lupe genommen werden müssen.» Wie Israel sind auch die USA für ein Ende des Regimes Assad, doch machen die beiden Alliierten sich Sorgen darüber, dass mit der al-Qaida verbundene Rebellengruppen in den Besitz amerikanischer Rüstungsgüter gelangen könnten. Darüber hinaus aber würde Israel nach Orens Worten die USA in keiner Weise in Richtung irgendeiner Politik drängen…

Klage gegen Mubarak: Eilat gehört zu Ägypten

Ägyptische Anwälte haben ehemalige Regierungsmitglieder ihres Landes verklagt. Sie werfen ihnen vor, beim Rückzug Israels aus dem Sinai im Jahr 1982 nicht auch Eilat gefordert zu haben. Durch den israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von 1979 gehöre das Gebiet eigentlich zu Ägypten. Die Petition richtet sich unter anderem gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, den amtierenden Aussenminister Mohamed Kamel Amr und den ägyptischen Botschafter in der Türkei. Das Gebiet um Eilat erstrecke sich über etwa 1.500 Quadratmeter und sei rechtmässig ägyptisch, zitiert die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ die Klage…