Im Rechtsstreit um ein geplantes Teilstück der israelischen Sperrmauer im „christlichen Dreieck“ Bethlehem, Beit Jala und Beit Sahour hat die zuständige israelische Instanz dem Mauerbau auf palästinensischem Land zugestimmt. Von dem geplanten Verlauf wäre auch ein Klostergelände von Salesianerinnen betroffen. Die katholische Menschenrechtsorganisation „Society of St. Yves“, die bislang die Ordensschwestern bei einer Klage unterstützt hatte, erwägt laut einer Mitteilung vom Freitag einen Gang vor Israels Obersten Gerichtshof.
Der vom israelischen Berufungskomitee für Landbeschlagnahmungen gebilligte Bauplan sieht nach Angaben von St. Yves vor, dass der Konvent und ein Schulgebäude der Salesianerinnen auf drei Seiten von einer acht Meter hohen Betonmauer umgeben und von einem Grossteil ihrer Ländereien abgetrennt werden. Ursprünglich sollten die Ordenseinrichtungen auf israelischer Seite der Sperranlage liegen…