Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu will künftig auf ein „fliegendes Ehebett“ für sich und seine Frau Sara verzichten. Wie der israelische TV-Kanal 10 am Freitagabend berichtete, habe das Amt des Premiers für den fünfstündigen Flug Netanjahus nach London zum Begräbnis von Margaret Thatcher per Ausschreibung israelische Fluggesellschaften um das billigste Angebot für einen fliegenden Ruheraum mit Doppelbett erbeten. Ausser EL AL hat sich keine andere Fluggesellschaft gemeldet, weil Ruheräume nur in Grossraummaschinen eingebaut werden können. EL AL erhielt automatisch den Zuschlag und baute eine ihrer Boeing 747 in grosser Eile um. Dem Amt des Premierministers wurden dafür etwa 100.000 Euro in Rechnung gestellt. Die wurden trotz Haushaltsloch und schmerzhaften Kürzungen im kommenden, dieser Tage veröffentlichten, Staatsbudget auf den Steuerzahler abgewälzt…