rehovot

„Unsichtbare Kippa“ soll Juden schützen

Zum Schutz vor antisemitischen Angriffen hat ein israelischer Friseur eine „Magische Kippa“ erfunden. Die Kopfbedeckung wird aus synthetischem oder echtem Haar gefertigt und fällt somit kaum auf dem Kopf des Trägers auf. Dass Reiseführer aus Sicherheitsgründen empfehlen, in Europa keine Kippa mehr zu tragen…

Wie Schichtarbeit und Jetlag dick machen

Bakterien im Darm entwickeln einen eigenen Tag-Nacht-Rhythmus, angepasst an den ihres Wirts – Störungen erhöhen das Risiko für Stoffwechselkrankheiten. Eran Elinav vom Weizmann Institute of Science in Rehovot und seine Kollegen haben nun einen möglichen Verdächtigen genauer untersucht…

Biologen der Uni Osnabrück und aus Rehovot (Israel) forschen gemeinsam am Herz der Taufliege

Was können wir von Fliegen lernen? Die Taufliege Drosophila melanogaster besitzt, wie wir Menschen, ein Herz. Fliegen können mit Herzfehlern geboren werden und sie können, wie wir auch, an Herzrhythmusstörungen leiden. Wie entsteht ein solches Herz und wodurch werden Fehlbildungen verursacht? Mit diesen Fragen befasst sich ein vom Land Niedersachsen für drei Jahre gefördertes gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Osnabrück und des Weizmann-Instituts in Rehovot, Israel…

Blutiges Wochenende

Am letzten Wochenende wurden mehrere Menschen in Israel ermordet und dies hat nichts mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt zu tun. In Beerscheva hat eine Jugendbande den 38-jährigen Vater Gadi Wichmann erstochen, als dieser um zwei Uhr morgens die Jugendlichen um seiner Kinder willen um Ruhe bat. In Rehovot haben zwei Jugendliche ihren Freund, den 17-jährigen Orgil Moati, erstochen, weil dieser ihr Ego berührte und ihnen 20 Euro schuldete. In Bat Yam wurde am letzten Donnerstag ein 27-Jähriger am Fenster seiner Wohnung erschossen, wahrscheinlich aus kriminellen Hintergründen. In Nazareth wurde ein 19-jähriger Araber von Jugendlichen zu Tode gestochen und die Polizei tappt noch völlig im Dunkeln, was das Motiv anbelangt. In der Beduinenstadt Aro´er im Negev wurde ein 24-jähriger Beduine erschossen. Gemäss Polizeiquellen soll es sich in diesem Fall um einen Streit zwischen zwei Beduinenstämmen handeln. Die israelischen Medien debattierten über die steigende Gewalttätigkeit unter den Jugendlichen im Land und machen dafür unter anderem die israelische Polizei verantwortlich, die ihrer Ansicht nach nicht genügend unternimmt. Oftmals wird die Polizei rechtzeitig um Hilfe gerufen, doch bis sie am Tatort eintrifft, ist es nicht selten zu spät, wie im Fall von Gadi Wichmann in Beerscheva. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu versprach, dass von nun an ein grösseres Polizeiaufgebot auf Israels Strassen sein werde. Israelische Rabbiner, darunter Ex-Oberrabbiner Schlomo Amar, ließen in den Medien verlauten, dass das „gottlose Leben“ der Menschen für die steigende Gewalttätigkeit im Volk Israel verantwortlich gemacht werden könne.