Nahost

Israelisches Rettungsteam sucht nach Überlebenden in eingestürztem Einkaufszentrum

Spezialisten der israelischen Armee sind im westafrikanischen Ghana im Einsatz, um Überlebende aus den Trümmern eines eingestürzten Einkaufszentrums zu befreien. Bei dem Unglück in einem Vorort der Hauptstadt Accra sind am Donnerstag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Auch zwei Tage nach dem Unglück ist noch eine unbekannte Zahl von Opfern in den Überresten des fünfstöckigen Gebäudes verschüttet. Das 18-köpfige Rettungsteam aus Israel war noch am Donnerstag am Unglücksort eingetroffen. Die Israelis haben Rettungshunde dabei. „Ausserdem benutzen wir Schallwellen, um herauszufinden, wo Überlebende gefangen sind“, erläuterte der Leiter der Rettungsmission, Uri Katzav. Seine Einheit nutze zudem Geräte, die Bewegungen im Schuttberg anzeigen. Man arbeite eng mit den lokalen Katastrophenschutzkräften zusammen.
75 Menschen konnten bisher lebend aus den Trümmern geborgen werden, erklärte ein Sprecher der örtlichen Behörden. Das betroffene Gebäude war erst im Januar eröffnet worden. Warum es einstürzte, ist noch unklar…

Ein Video erregt aktuell das Interesse der Öffentlichkeit in Israel. Es zeigt, wie ein zehnjähriges arabisches Mädchen aus dem so genannten Westjordanland einen israelischen Soldaten mit Schlägen und Mord bedroht, ihn mit Füßen tritt, bespuckt und beschimpft. Daneben stehen die Mutter des Mädchens mit der Videokamera und Fotografen der pro-palästinensischen Presse und warten auf eine gewaltsame Reaktion des Soldaten, der allerdings gelassen bleibt.
Diese Szene spielte sich Anfang November im Palästinenserdorf Nabi Salih ab und scheint leider keine Seltenheit zu sein. Kinder werden von ihren arabischen Eltern dazu ermutigt, Soldaten zu hassen und verbal zu attackieren. So wächst eine neue Generation von Menschen heran, für die Gewalt die einzige Lösung der Probleme und Judenhass selbstverständlich zu sein scheint.
Israelische Soldaten sind darauf geschult, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und die Nerven zu behalten. Die Nachrichtennquelle Ynet berichtete anlässlich des Vorfalls über Informationen des israelischen Geheimdienstes, die besagen, dass ausländische palästinensische Aktivisten die Kinder angeblich sogar bezahlen, um auf Soldaten loszugehen. Die Kameramänner der Aktivisten stehen natürlich dabei immer parat…

Irans Verteidigungsminister verspricht modernste Drohnen-Technik

Iran besitze Drohnen (unbemannte Aufklärungsflugzeuge), die viel moderner seien als das Exemplar, das die von Teheran unterstützte Hizbollahmiliz vor einigen Wochen in den israelischen Luftraum entsandt hatte. Das erklärte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi unter Bezugnahme auf die Drohne, welche die israelische Luftwaffe abgeschossen hatte, nachdem sie sich, vom Mittelmeer her kommend, rund 55 Kilometer im Luftraum des jüdischen Staates bewegt hatte. Laut Vahidi habe die abgeschossene Drohne sich nicht des modernsten Know-how bedient, über das Iran bereits verfüge. «Die Islamische Republik», soll Vahidi am Sonntag gesagt haben, «besitzt gegenwärtig unbemannte Flugzeuge mit einer Technologie, die viel fortgeschrittener ist als jene der Drohne, welche die Kräfte der Hizbollah in den Luftraum des Zionistischen Regimes geschossen hatte.» – Im April hatte Iran verkündet, das es begonnen habe, eine Kopie der amerikanischen Überwachungsdrohne vom Typ RQ-170 Sentinel zu bauen, die den Iranern letztes Jahr in die Hände gefallen war, als sie unweit der afghanischen Grenze niedergegangen war.

Jüdische Einwohner Jerusalems regelmässig mit Steinen beworfen

In den letzten vier Monaten wurden Einwohner des Nof Zion Stadtviertels in Jerusalem immer wieder mit Steinen aus dem arabischen Nachbarviertel Jabel Mukaber beworfen, so berichtete Jediot Achronot . Obwohl die Terroraktivitäten der Araber in Jerusalem in letzter Zeit allgemein zugenommen haben, ist der Grund für die angespannte Lage in Nof Zion der Bau einer arabischen Schule in der Nähe. Es sind meist Schüler, die Steine und andere Objekte auf Häuser und Autos der Juden werfen. Im letzten Monat wurde ein 10-jähriges Mädchen beim Spielen im Hof von einem Stein am Kopf getroffen und musste an der Wunde genäht werden.
Als sich die Einwohner an die Polizei wandten, wurde ihnen geraten, Sicherheitskameras zu installieren und der Bürgerwehr beizutreten. Das wurde getan und die Videos mit Aufnahmen der Steinewerfer den Behörden übergeben. Die Antwort war, man könne niemanden identifizieren und deshalb nichts unternehmen.
Die Einwohner leben in ständiger Angst, da diese Angriffe alle paar Tage stattfinden. Einmal drang ein arabischer Mann sogar in einen Kindergarten ein. Er vertrieb die Kinder und rief: „Schlachtet die Juden ab!“. Die Polizei besitzt keine Kontrolle über die dortige Lage. Man könne die Sicherheit der Leute nicht jeden Moment des Tages garantieren.
Es ist schon lange so, dass die Polizei in Jerusalem nicht in arabische Stadtviertel eindringt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Es ist sehr gefährlich, da sie von der gesamten Nachbarschaft angegriffen wird. Für einige jugendliche Steinewerfer lohnt es sich wohl nicht, das Leben der Beamten zu riskieren.

Ägypten solidarisiert sich mit Sudan

Ägypten hat der Regierung im Sudan nach der Explosion einer Waffenfabrik Unterstützung zugesichert. Khartum beschuldigt Israel, das Werk Jarmuk bombardiert zu haben. Gleichzeitig bezeichnete ein israelischer General Sudan als «gefährlichen Terroristenstaat».
Ein Bekenntnis zu der Bombardierung gab der Reservegeneral Amos Gilad in einem Interview im Militärradio am Donnerstag allerdings nicht ab. «Es gibt von sudanesischer Seite verschiedene Versionen, sodass es keinen Grund gibt, in die Details zu gehen.»
Die israelische Luftwaffe sei «eine der angesehensten der Welt und hat sich bei zahlreichen Anlässen bewiesen», sagte Gilad lediglich, der im Verteidigungsministerium für politisch-militärische Angelegenheiten zuständig ist.
Er nannte den sudanesischen Staatschef Omar al-Baschir einen «Kriegsverbrecher» und verwies darauf, dass der Sudan als «Operationsbasis für (Al-Kaida-Chef Osama) bin Laden gedient» habe und das dortige «Regime vom Iran unterstützt» werde. Ausserdem sei das Land ein Umschlagplatz für die Lieferung von iranischen Waffen an die palästinensische Hamas und an Dschihadisten.
Die sudanesische Regierung warf Israel die Bombardierung der Rüstungsfabrik in der Hauptstadt Khartum vom Mittwoch vor und drohte mit Vergeltung.
Informationsminister Ahmed Bilal Osman sagte, vier Flugzeuge hätten gegen Mitternacht die Al-Jarmuk-Fabrik im Süden Khartums mit Geschossen angegriffen und zwei Menschen getötet. Anhand der Sprengstoffüberreste seien Beweise gefunden worden, die auf Israel hindeuteten…

Endloser Terror und wie immer sieht die Welt zu

Eltern werfen sich schützend auf ihre Kinder
Die eskalierenden Raketenangriffe aus dem Gazastreifen haben im Süden Israels dramatische Szenen ausgelöst. „Wir haben uns auf unsere Kinder geworfen, um sie mit unseren Körpern zu schützen“, berichtete ein betroffener Vater dem Nachrichtenportal Ynetnews. Das Leben in den betroffenen Gemeinden sei eine Art russisches Roulette. Die Bewohner der Gemeinden im Süden fühlten sich im Stich gelassen, wehrlos und wütend. Durch den Raketenhagel am Mittwoch wurden drei Gastarbeiter verletzt, zwei davon schwer. Sie wurden mit Hubschraubern in eine Spezialklinik nach Beersheva geflogen. Im Eshkol-Bezirk hatten die Geschosse Hausdächer durchschlagen und die Innenräume verwüstet. Kindergärten und Schulen blieben geschlossen. Die Bewohner der Eshkol-Region haben zwischen Luftalarm und Einschlag nur 15 Sekunden Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Beschuss ging auch am Nachmittag weiter, das Militär meldete den Einschlag von acht weiteren Raketen und Granaten. Damit stieg die Anzahl der Einschläge am heutigen Mittwoch Nachmittag auf 80.
Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Barak besuchten eine Raketen-Abwehrstellung bei Ashkelon. Dabei kündigten sie an, Israel werde alle Wohnhäuser und öffentlichen Gebäude gegen Raketen- und Granatenbeschuss sichern, um zwar in einer Entfernung von bis zu sieben Kilometer vom Gazastreifen. Dies umfasse den Bau von Schutzräumen, ausserdem sollen die Gemeinden durch das Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ geschützt werden. Dieses System kann anfliegende Raketen noch in der Luft vernichten. „Wir haben diese Eskalation nicht gesucht und sie nicht begonnen“, unterstrich der Regierungschef, „aber wir sind auf eine umfassendere und tiefer reichende Aktion vorbereitet. Jeder, der israelische Bürger angreift, muss wissen, welchen Preis er dafür zu bezahlen hat.“

Mursi: „Amen“ zu Gebet um Judenvernichtung

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi für dessen Teilnahme an einem antisemitischen Gebet kritisiert. Die Einrichtung forderte die US-Regierung dazu auf, den „wachsenden Chorus von Antisemitismus in Ägypten, angeführt von der Muslimbruderschaft“, zu verurteilen.
Mursi brauche eine „unmissverständliche Warnung seitens der USA, dass es kein Übergehen zur Tagesordnung gibt, solange das öffentliche Eintreten für mörderischen Hass auf Juden andauert“, heisst es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Zentrums mit Sitz in Los Angeles.
Der ägyptische Fernsehsender „Kanal 1“ hatte am vergangenen Freitag eine Predigt des Geistlichen Futuh Abd el-Nabi Mansur ausgestrahlt. Unter den Anwesenden war auch Präsident Mohammed Mursi. Er beteiligte sich an einem Gebet, in dem Mansur unter anderem um die Vernichtung der Juden und ihrer Unterstützer bat.
Der Gründer und Leiter des Wiesenthal-Zentrums, Rabbi Marvin Hier, erklärte, es sei ein „Schlag ins Gesicht für Amerika, dass der ägyptische Präsident Mursi Milliarden an US-Hilfe einsackt und Amen zu Grundsätzen sagt, die allen Amerikanern zuwider sind“…

Betar Jerusalem in – Beirut?

Libanesischer Tourismusminister erwägt Klage gegen die Produzenten von «Homeland».
Die ersten beiden, in Beirut spielenden Episoden der amerikanischen Erfolgs-TV-Serie «Homeland» könnten einen diplomatische Zwist auslösen. In den Episoden der mit Emmy-Preisen ausgezeichneten Serie wird nämlich die libanesische Hauptstadt als so etwas wie eine Terroristen-Hochburg dargestellt. «Diese Art von Filmen schadet dem Image Libanons», meinte der libanesische Tourismusminister Daby Abboud. «Das ist nicht fair uns gegenüber, und es ist nicht wahr. Es stellt die Wirklichkeit nicht dar. Wir planen eine Klage gegen die Filmemacher und Produzenten und verlangen eine Entschuldigung.» Besonders erzürnt sind die Libanesen offenbar, weil im Aushang eines Kioskes in Beirut nicht nur ein Coca-Cola-Plakat auf Hebräisch zu sehen ist, sondern auch ein T-Shirt des israelischen Fussballclubs Betar Jerusalem! Ganz offensichtlich ist die Szene nicht in der Beiruter Hamra-Strasse gedreht worden sondern irgendwo in Israel, was beim Redigieren des Streifens offenbar übersehen worden ist. Um das Ungeschick noch zu akzentuieren, explodierte in Beirut nur zwei Tage nach der Äusserung des Tourismusministers eine Autobombe, was acht Libanesen das Leben kostete. Das dürfte auch die Behauptung Abbouds erschüttern, wonach Beirut zu den sichersten Städten der Welt gehöre und sicherer sei als etwa New York oder London.

Eine ganze Reihe von Anschlägen in Jordanien vereitelt

Laut Angaben der Behörden in der jordanischen Hauptstadt ist es den Sicherheitsorganen gelungen, einen grossen Anschlag einer mit der al-Qaida liierten Terrorzelle zu vereilten. Ziel der Attacke sei die «Untergrabung der nationalen jordanischen Sicherheit» gewesen. Elf Personen sind gemäss Berichten der Sicherheitskräfte unter dem Verdacht festgenommen worden, Anschläge auf Einkaufszentren verüben und westliche Diplomaten in Amman ermorden zu wollen. Die Planung der Anschläge in Amman sei seit Juni verfolgt worden, wobei nach Jordanien geschmuggelte Waffen und Explosivstoff aus Syrien hätten benutzt werden sollen. Jordanischen Quellen zufolge hätten die Anschläge den Tod von tausenden von Menschen verursachen können. Die Verdächtigen hätten nach Angaben der jordanischen Sicherheitsorgane Sprengkörper hergestellt, deren Ziel es gewesen wäre, «möglichst schwere Verluste unter Menschen anzurichten». – Das jordanische Königreich, ein Schlüsselpartner der USA im Nahen Osten und ein Friedenspartner Israels, war schon oft das Zielobjekt der al-Qaida und anderer islamistischer Militanter.

Iran droht Israel erneut mit hunderten neuen Drohnen

Der Chef der iranischen Sicherheitspolizei Basij Brigadegeneral Mohammad Reza Nakdi trat mit erneuten Bedrohungen gegen Israel auf. Im Interview mit dem iranischen Fernsehsender Press-TV sagte er: „Zionisten sollen sich auf hundert neue Drohnen von 25 verschiedenen Typs über ihrem Territorium gefasst machen. Sie werden nicht wissen, wie sie dagegen kämpfen können.“
Früher bestätigte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi, dass der Iran der „Hisbollah“ eine Drohne zur Verfügung stellte, die am 6. Oktober über Israel abgeschossen wurde. „Die technologische Kapazität des Irans ist sehr hoch und diese liegt in den Händen der islamischen Nationen. Die „Hisbollah“ ist völlig bereit, auf die zionistische Offensive zu antworten“, erklärte Vahidi.