Ein Genfer Journalist betreibt auf seiner Homepage eine antisemitische Rubrik, in der er auch den Holocaust leugnet. Seit Mitte Juni sitzt er in Haft. Seit Jahren verbindet der Genfer Journalist Frank Brunner seine rüde Kritik am israelischen Staat und dessen Umgang mit den Palästinensern mit groben antisemitischen Ausfällen. Auf seiner Homepage führt er eine Rubrik «Die jüdische Lobby», in der er auch den Holocaust verharmlost oder leugnet. Auch meint er, dass Holocaust-Leugner Opfer «juristischer Verfolgung durch die jüdische Lobby» seien. Besonders ausdauernd bekämpft Brunner die Genfer Organisation Coordination intercommunautaire contre l’antisémitisme et la diffamation, von der er behauptet, sie werde von «israelischen Agenten» geleitet. Sie hat Brunners Ausfälle schon mehrmals zur Anzeige gebracht…
News
Letzte Chance: Businesskurse nur noch bis morgen 24.00 Uhr mit gratis Spezialwortschatz-DVD
Ich möchte Sie nur nochmal kurz darauf hinweisen, dass der Businesskurs nur noch bis morgen 24.00 Uhr die gratis Spezialwortschatz-DVD beinhaltet. Bei vergangenen Aktionen haben uns immer wieder einige Kunden enttäuschte E-Mails geschrieben, dass sie sich zu spät entschieden hätten und dann leider das Angebot nicht mehr verfügbar war. Daher unser Hinweis, dass morgen Abend um 24.00 Uhr das Angebot für immer beendet wird. Hier nochmal der Link: Businesskurse
Israel recycelt mehr PET-Flaschen
Israel hat im vergangenen Jahr die Recyclingquote für grosse Plastikflaschen gesteigert. Pro Kopf seien rund 29 grosse 1,5-Liter-PET-Flaschen einem Recycling zugeführt worden – das entspreche einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber 2011, zitiert die „Jerusalem Post“ eine Studie der ELA Recycling Corporation. Im vergangenen Jahrzehnt hat ELA demnach 3.000 neue Recycling-Container für PET-Flaschen aufgestellt. Unternehmensangaben zufolge beläuft sich die Gesamtzahl der Recycling-Behälter landesweit nunmehr auf 19.000…
Kunstfälscher-Skandal weitet sich aus
Der Kunstfälscher-Ring, den das Bundeskriminalamt (BKA) unlängst zerschlug, ist offenbar weitaus größer als bislang angenommen: Neben den sechs Beschuldigten, die derzeit im Visier deutscher Fahnder stehen, ermittelss die israelische Polizei gegen 19 weitere Verdächtige. Die Bande soll mehr als 400 gefälschte Kunstwerke im Stil berühmter russischer Avantgarde-Maler des frühen 20. Jahrhunderts in den internationalen Kunstmarkt geschleust und damit Millionen ergaunert haben, wie der Spiegel berichtet. Vier Monate lang ermittelten Fahnder der israelischen Polizei-Einheit Lahav 433 gemeinsam mit deutschen BKA-Kollegen verdeckt gegen den mutmasslichen Fälscher-Ring, der offenbar von Hessen aus gesteuert wurde…
Einfuhren aus Israel in die Schweiz
Die Schweiz bestimmt ab heute im Zirkular D.30 der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) die Einfuhr von waren aus Israel. Darin wird bestimmt, dass Waren, die aus besetzten arabischen Gebieten, einschliesslich der sich dort befindenden israelischen Siedlungen stammen, namentlich aus der West Bank, dem Gazastreifen, Ost-Jerusalem und den Golanhöhen, künfig eine Präferenzgewährung im Rahmen des Freihandelsabkommens EFTA-Israel sowie des bilateralen Landwirtschaftsabkommens Schweiz-Israel nicht zulässig ist…
Internationaler Kunstfälscher-Ring zerschlagen
Das deutsche Bundeskriminalamt hat einen international tätigen Kunstfälscher-Ring zerschlagen, der gefälschte Gemälde in Millionenhöhe verkauft haben soll. In mehreren deutschen Bundesländern durchsuchten Beamte Wohnungen, Geschäftsräume, Lager und Kunstgalerien. In Wiesbaden nahm die Polizei zwei Beschuldigte fest, die als Spitze einer Gruppe von sechs Kunstfälschern gelten. Durchsuchungen gab es auch in der Schweiz und in Israel. Den russischen, israelischen und deutsch-tunesischen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Kunstgemälde der russischen Avantgarde wie etwa von Wassily Kandinsky gefälscht zu haben. Sie sollen den Stil der Künstler nachgeahmt und die gefälschten Gemälde mit Echtheitszertifikaten ausgestattet haben. Die Fälschungen wurden laut BKA in Deutschland und im Ausland verkauft oder ausgestellt….
„eyeSight 3D“: Gesten-Steuerung über Webcam
Nicht nur der Haushalt , sondern auch der eigene Computer kann nun mittels Bewegungssensoren gesteuert werden. Das in Israel ansässige Unternehmen eyeSight Mobile Technologies hatte im Februar bereits sein System zur Gestenerkennung als 2D-Interface vorgestellt. Dasselbe ist nun in 3D möglich, wofür der Nutzer lediglich eine Standard-Webcam benötigt, die in den meisten Laptops eingebaut ist. Nutzer können beispielsweise Google Earth via einfachen Handbewegungen steuern. Nicht nur Computer und Laptops sollen mit der Software gesteuert werden, sondern auch Tablets und Fernseher…
Google bestätigt Übernahme von Waze
Nach tagelangen Spekulationen ist es nunmehr offiziell: Wie Google in seinem Blog bestätigt, hat der Internetkonzern das Social-Startup Waze übernommen. Über den Kaufpreis wollte sich Google nicht äussern. Laut der israelischen Globes hat Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) 1,3 Mrd. US-Dollar für den Social-Kartensoftwarespezialisten bezahlt und sich damit gegen andere Interessenten wie Facebook und Apple durchgesetzt. Das Waze Produktentwicklungsteam soll weiter unabhängig von Israel aus arbeiten, wobei Google die Verkehrshinweise und Features in seine eigene Google Maps Kartensoftware integrieren will…
Israels Armee stellt Sechstagekrieg minutengenau auf Twitter nach
Die israelische Armee stellt zum Jahrestag des Sechstagekriegs das Militärgeschehen von 1967 minutengenau auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter nach. Seit dem frühen Mittwochmorgen gab die Armee per Tweet jedes Ereignis in der gleichen Minute bekannt, wie er sich vor 46 Jahren ereignete. Die erste Kurzmeldung lautete: „Als Antwort auf wiederholte Provokationen durch Ägypten, ziehen der Staat Israel und seine Streitkräfte in den Krieg. Wir werden nicht untätig bleiben, während die Feinde die Schlinge um unseren Hals zuziehen.“
Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft
Am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin befasst sich Juliane Wetzel mit latenter und offener Judenfeindlichkeit in Deutschland. Die gibt es mitnichten nur bei Neonazis. Seit rund 30 Jahren ergeben Forschungen, dass etwa 20 Prozent der Deutschen gefestigte antisemitische Einstellungen besitzen. Je älter die Menschen, umso höher sind die Werte. Während der Debatte um die Beschneidung zeigte sich bei einer grossen liberalen Wochenzeitung, dass rund 30 Prozent der anonymen Leserkommentare problematische Inhalte vertraten. Geht es um Kritik an israelischer Politik wie bei Günter Grass, liegt der Anteil antijüdischer Kommentare noch höher. Dann nutzt man solch ein Thema als Plattform für antisemitische Kommentare nach dem Motto: Das wird man ja wohl in Deutschland noch sagen dürfen. Antisemitische Vorfälle an letzten Wochenende in Berlin….