In der israelischen Metropole Tel Aviv haben Wachen der US-Botschaft am Dienstag auf einen Mann Warnschüsse abgegeben, der die Wachmänner mit einer Axt und einem Messer attackieren wollte. Wie die israelische Polizei mitteilte, sei ein Sicherheitsmann von dem Angreifer am Bein verletzt worden.
Der Mann, bei dem es sich um einen israelischen Staatsbürger handeln soll, wurde anschliessend festgenommen. Das Motiv für den Angriff ist bislang noch unklar. Die israelische Polizei schloss einen politischen Hintergrund jedoch zunächst aus.
News
Raketen aus Ägypten
Israel wird nicht nur aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen, sondern auch von der ägyptischen Halbinsel Sinai her. Am Mittwoch waren in der Eshkol Region Raketen eingeschlagen, die aus dem Sinai stammen. Die ägyptische Zeitung Al-Shorouk berichtet, dass eine dortige… Weiterlesen ›
Doppeltes Glück für israelische Gorillas
Die Gorillas im Safari-Zoo in Ramat Gan haben Nachwuchs bekommen. In den vergangenen zwei Wochen kamen zwei Affenbabys zur Welt. Das Jüngste wurde vor einer Woche geboren.
Den ersten Nachwuchs bekam die 25-jährige Affendame Anya: ein Affenmädchen mit Namen „Amelia“. „Niemand hätte gedacht, dass weniger als zwei Wochen später die 34 Jahre alte Lia mit einem eigenen Baby zu dem Glück beitragen würde“, sagte eine Sprecherin des Zoos am Mittwoch. Das Geschlecht des zweiten Babys ist noch unklar, da die Tierpfleger die Gorillamütter und ihren Nachwuchs während der ersten Zeit in Ruhe lassen. Laut der israelischen Tagezeitung „Times of Israel“ könnten sie im ersten Monat ganz umgestört herumtollen…
Deutschland: Innenminister will von Israel lernen
Mit terroristischen Attacken hat Israels regelmässig zu tun. Was Hessen von den Israelis sicherheitspolitisch lernen, will Innenminister Rhein dort erkunden.
Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) informiert sich in Tel Aviv über israelische Strategien gegen Terroristen. „Wir in Hessen können von den Israelis viel lernen“, sagte der Innenminister nach Angaben seines Ministeriums.
Rhein nahm in Tel Aviv an einer Konferenz zu Internet-Angriffen und Netz-Terrorismus teil. Er führte unter anderem Gespräche mit dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak und dem Minister für öffentliche Sicherheit, Yitzhak Aharonovitch.
Schwere Gewitter mit Sturm und Starkregen
Schwere Gewitter mit Sturm und Starkregen haben den Süden Israels getroffen. In Eilat, der sonnenverwöhnten Touristenstadt am Roten Meer, wurden zahlreiche Strassen überflutet. Auch der Flughafen stand unter Wasser und musste geschlossen werden. Die Verkehrspolizei sperrte vorübergehend die nördliche Zufahrtsstrasse, die wegen Überflutung unpassierbar war. Im neu erbauten hochmodernen Einkaufszentrum, das als besondere Attraktion eine Eislauf-Fläche beherbergt, gab es Schäden durch eingedrungenes Wasser. Eilat lockt Touristen mit dem Versprechen, dass an 360 Tagen im Jahr die Sonne scheint. In den vergangenen Tagen war es an der Südspitze Israels sehr warm mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad.
In Zentral-Israel verursachte der Sturm einzelne Stromausfälle und entwurzelte Bäume. In den nächsten Tagen soll es kühl und regnerisch bleiben, auch weitere Gewitterstürme halten die Meteorologen für möglich…
Israel wird Golan-Höhen keinesfalls aufgeben
Ein Rückzug aus den Golan-Höhen würde eine Bedrohungen Israels mit sich bringen, erklärte der israelische Aussenminister Avigdor Liebermann am Dienstag.
Wie Tel Aviv würden die Golan-Höhen zu Israel gehören. Die Konflikte in Syrien hätten bewiesen, dass ein Rückzug aus dem Gebiet nur eine weitere Gefährdung hervorrufe. Solange er im Kabinett sei, werde er keinesfalls einem Rückzug aus den Golan-Höhen zustimmen, so Liebermann weiter.
Virenalarm bei der israelischen Polizei
Die israelische Polizei beantwortet vorerst keine E-Mails mehr. Im ganzen Land wurden ihre Computer vom Internet getrennt, nachdem es Warnungen vor einer grossen Viren-Attacke gegeben hatte. Das interne Computersystem der Polizei blieb jedoch in Betrieb. Die Ordnungshüter wurden aufgefordert, keine… Weiterlesen ›
Model-Show mit Bar Refaeli schon Ende November bei Sat.1
Die ursprünglich von ProSieben für 2013 geplante Model-Show mit Bar Refaeli startet nun schon am 28. November, und zwar beim Schwestersender Sat.1 (20.15 Uhr). Geplant sind fünf Ausgaben der Sendung „Million Dollar Shooting Star“, wie Sat.1 am Dienstag mitteilte. Darin stellen sich zehn erfolgreiche Profi-Models (ursprünglich war von einer offenen Bewerbung die Rede) dem „härtesten Foto-Wettbewerb der Welt“. Die Siegerin kann bis zu einer Million Dollar gewinnen. Die 27-jährige Bar Refaeli reist mit den Kandidatinnen sowie den Mentoren und Juroren Peyman Amin und Oliver Gast zu Fotoshootings in außergewöhnlichen Locations um die Welt: von ihrer Heimat Israel über Island nach Sambia bis nach Grönland. Im Finale bestimmen die Zuschauer die Siegerin.
Eine ganze Reihe von Anschlägen in Jordanien vereitelt
Laut Angaben der Behörden in der jordanischen Hauptstadt ist es den Sicherheitsorganen gelungen, einen grossen Anschlag einer mit der al-Qaida liierten Terrorzelle zu vereilten. Ziel der Attacke sei die «Untergrabung der nationalen jordanischen Sicherheit» gewesen. Elf Personen sind gemäss Berichten der Sicherheitskräfte unter dem Verdacht festgenommen worden, Anschläge auf Einkaufszentren verüben und westliche Diplomaten in Amman ermorden zu wollen. Die Planung der Anschläge in Amman sei seit Juni verfolgt worden, wobei nach Jordanien geschmuggelte Waffen und Explosivstoff aus Syrien hätten benutzt werden sollen. Jordanischen Quellen zufolge hätten die Anschläge den Tod von tausenden von Menschen verursachen können. Die Verdächtigen hätten nach Angaben der jordanischen Sicherheitsorgane Sprengkörper hergestellt, deren Ziel es gewesen wäre, «möglichst schwere Verluste unter Menschen anzurichten». – Das jordanische Königreich, ein Schlüsselpartner der USA im Nahen Osten und ein Friedenspartner Israels, war schon oft das Zielobjekt der al-Qaida und anderer islamistischer Militanter.
Einwöchige Katastrophenschutzübung für Erdbeben
In Israel hat am Sonntag eine einwöchige Katastrophenschutzübung für den Fall eines schweren Erdbebens begonnen. Die Bevölkerung müsse auf ein schweres Beben vorbereitet sein, weil sich das Land in einer seismisch sehr aktiven Region befinde, sagte der israelische Heimatschutzminister Avi Dichter im öffentlichen Rundfunk. An der Simulation einer starken Erschütterung mit tausenden Toten und Verletzten beteiligen sich unter anderem die Polizei, die Armee, die Rettungsdienste sowie mehr als 90 Gemeinden.