Samstag Abend wurde der ehemalige Premierminister Ariel Scharon zurück ins Sheba Medizinzentrum gebracht, nachdem er 48 Stunden zuhause auf seiner Ranch im Kreise seiner Familie verbracht hatte. Das Krankenhaus bestätigte, dass der Aufenthalt Scharons ausserhalb nach Plan verlaufen sei. Es sind drei bis vier weitere solcher „Urlaube“ geplant, bis darüber entschieden wird, ob Scharon endgültig auf die Sycamore Ranch in Südisrael verlegt werden kann.
News
Reporter kehrt nach Israel zurück
Uri Blau, ein Reporter der linksorientierten israelischen Tageszeitung „Ha`aretz“, der mit 1500 von der Armee gestohlenen Geheimdokumenten im Januar ins Ausland geflohen war, kehrt nach Israel zurück. Erst nachdem seine Anwälte ein Abkommen mit dem Staat abgeschlossen hatten, erklärte er sich zu diesem Schritt bereit. Die Dokumente, von denen viele als „Geheim“ oder „Streng geheim“ eingestuft worden waren, hatte er von der Soldatin Anat Kamm erhalten, die diese wiederum während ihres Militärdienstes in den Jahren 2006-7 dem Militär widerrechtlich entwendet hatte. Sie hatte Zugriff zum Computer des damaligen Kommandeurs des Zentralbezirks des Militärs, Generalmajor Jair Naveh und kopierte 2000 Dateien, die sie später an Blau übergab.
Bombardier-Werk Görlitz baut Züge für Israel
Beim weltgrössten Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation profitiert das Werk im sächsischen Görlitz von einem Auftrag aus Israel. Für 132 Millionen Euro sollen 78 Doppelstockwagen an die dortige Staatsbahn geliefert werden, wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte. Vereinbart wurde zudem eine Option auf weitere Lieferungen. Aus dem Werk in Görlitz sind schon 147 Doppelstockwagen an die israelische Bahn geliefert worden.
IAA und Google gemeinsam für die Tote-Meer-Rollen
Die israelische Altertumsbehörde IAA gab bekannt, dass sie eine spezielle Partnerschaft mit der israelischen Forschungs- und Designabteilung von Google abschloss, um die Tote-Meer-Rollen zu digitalisieren. Danach sollen sie im Internet der Öffentlichkeit zugänglich sein. Das Projekt kostet 3,5 Mio. Dollar und die ersten Bilder werden im Frühling 2011 ins Internet gestellt werden. Der Scan-Prozess der mehr als 30.000 Fragmente wird jedoch viel Zeit in Anspruch nehmen. Dieses Projekt geschieht auch im Rahmen der 20-Jahr-Feier der IAA.
Strassenbahn fährt erstmals über Harfenbrücke
Jerusalems neue Strassenbahn hat ihre erste Testfahrt über die berühmte Harfenbrücke an der Stadteinfahrt bestanden. Bisher hatte es noch Bedenken gegeben, ob diese an langen Stahlseilen hängende Brücke das auch wirklich aushält. Einer der Bauarbeiter sagte, dass es sich dabei um den Anfang des Endes handelt, und die Fertigstellung des Projekts näherrückt. Die Strassenbahn, die auf Hebräisch „Rakevet kalah – leichte Eisenbahn“ heisst, soll am 7. April 2011 in Betrieb genommen werden.
Schweiz: Israeli ist durch Messerstiche verletzt
Gestern Sonntagnachmittag meldete kurz vor 16 Uhr ein Anwohner, dass sich im Nachbarhaus zwei Männer heftig streiten. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 19-jähriger Mann durch zwei Messerstiche verletzt. Beim Opfer handelt es sich laut einer Mitteilung der Zürcher Kantonspolizei um einen Israeli russischer Herkunft. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital transportiert. Die Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohend.
Einer Patrouille der Stadtpolizei Dübendorf gelang es, den Täter vor Ort zu verhaften. Bei ihm handelt es sich um einen 21-jährigen Schweizer südamerikanischer Herkunft. Der Hintergrund des Streites und der genaue Ablauf des Vorfalles sind noch unklar und bilden Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Gleiche Lottozahlen in Israel: „Welt des Glücks“ spielt verrückt
Unglaublicher Zufall: In Israel sind am Samstagabend exakt die gleichen sechs Lotto-Zahlen gezogen worden wie im Vormonat. Israelische Medien berichteten, insgesamt 95 Teilnehmer hätten richtig auf die gleichen Zahlen wie bei der Ziehung am 21. September getippt: 13, 14, 26, 32, 33 und 36.
Nur drei von ihnen wählten jedoch die richtige Zusatzzahl 2. Sie bekommen jeweils einen Gewinn von 4 Millionen Schekel (umgerechnet gut 1 Million Franken).
Der israelische Statistikprofessor Zvi Galula sagte der Nachrichtenseite „ynet“, die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ergebnisses binnen weniger Wochen betrage 1 zu 4’000’000’000’000.
Der israelische Lottoverband beteuerte jedoch, es sei alles mit rechten Dingen zugegangen. In der „Welt des Glücks“ sei eben alles möglich, hiess es in einer Mitteilung des Verbands.
Türkische Angehörige verklagen Israel wegen Razzia
Türkische Anwälte haben am Donnerstag beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag Anklage gegen Israel eingereicht. Sie vertreten pro-palästinensische Aktivisten, die dem jüdischen Staat wegen der tödlichen Razzia auf der „Mavi Marmara“ Kriegsverbrechen vorwerfen.
Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet, hat eine Delegation von etwa 300 Aktivisten und einer türkischen Nichtregierungsorganisation die Beschwerde unterbreitet. Bei der Erstürmung des Schiffes am 31. Mai waren neun Türken ums Leben gekommen. Einer von ihnen, der 19-jährige Furkan Dogan, hatte auch die Staatsbürgerschaft der USA. Dessen Vater Ahmet Durkan sagte: „Ich habe Vertrauen, dass der internationale Gerichtshof und die Staatsanwaltschaft diesen Fall aufnehmen werden.“
Ausschreibung für 238 Wohnungen in den jüdischen Siedlungen Ramot und Pisgar-Seev
Das Wohnungsbauministerium habe die Ausschreibung für 238 Wohnungen in den jüdischen Siedlungen Ramot und Pisgar-Seev veröffentlicht, berichtete das israelische Radio am Freitag.
Am 26. September war ein Moratorium für den Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland ausgelaufen. Der Siedlungsstopp bezog sich zwar nicht auf Ost-Jerusalem. Die israelische Regierung hatte in den vergangenen Monaten aber dennoch Ausschreibungen für dortige Bauprojekte vermieden.
Zeugin der Anklage mit gefälschter Urkunde
Weil es mehr Aufsehen erregt, wenn eine „Jüdin“ gegen Israels Gaza-Blockade protestiert, hat die deutsche Nichtjüdin Edith Lutz ihre Urkunde, dass sie Jüdin ist gefälscht, um damit als „jüdische“ Sprecherin der linken Friede-Jetzt Bewegung auf dem Catamaran Schiff authentischer gegen den Judenstaat auftreten zu können. In Deutschland war immer eine latente Israel- und Judenfeindlichkeit von 15 bis 20 % vorhanden, die aber nimmt in letzter Zeit rasant zu. Nicht allein wegen Israels Nahost-Krise, sondern hauptsächlich wegen des moslemischen Einflusses auf die deutsche Bevölkerung.
Das falsche Spiel konnte aufgrund einer Intervention der israelischen Marine in Ashdot statt in Gaza ein Ende finden. Am Bord der „Irene“ wurden anstellte von Hilfgüter nur drei Rucksäcke mit Kinderspielzeug gefunden. Was mit den Spenden von Schülern aus Deutschland passiert konnte sie beantworten. Vielleicht erfreuen sich jetzt Ebay-Käufer daran, schliesslich gibt es ja so eine Mittelmeer-Kreuzfahrt nicht einmal bei einem Discounter gratis.