Sicherheit

Terrorzelle zur Entführung von Israelis aufgedeckt

Israels Inlandsgeheimdienst, Schin Bet, hat eine Terrorzelle aufgedeckt, die sich „Heilige Krieger-Brigaden“ nennt und sich die Entführung von Israelis zum Ziel gemacht hat. Die Entführten sollen dann dazu benutzt werden, palästinensische Terroristen aus israelischen Gefängnissen freizuhandeln.
Die Mitglieder der aufgedeckten Gruppe kommen aus dem Gazastreifen und Hebron, geplant wurde die Aktion jedoch aus israelischen Gefängnissen, mit dem Ziel, einige lebenslängliche Strafen von verurteilten Terroristen zu mildern. Der Chef der „Heiligen Krieger-Brigaden“, Assad Ibrahim abu Shariya, hat einen Bruder, der in Israel inhaftiert ist. Dieser soll ihm den Auftrag zur Entführung von Israelis gegeben haben.
Die Terrorzelle „Heilige Krieger-Brigaden“ ist eine Splittergruppe der Fatah, aber wird auch von der Hamas und Saudi Arabien finanziert…

Israelische Armee bereitet sich für Nakba Tag vor

Morgen findet wieder der berüchtigte Nakba (=Katastrophe) Tag statt, an dem die Palästinenser die israelische Staatsgründung betrauern. Obwohl Arabern in Israel weitaus bessere Lebensbedingungen als in jedem arabischen Land geboten werden, bleibt für sie die Gründung des jüdischen Staates eine Katastrophe, der sie sich jedes Jahr am 15. Mai mit gewalttätigen Demonstrationen an den Grenzen Israels und in den palästinensischen Ballungsgebieten wie Ramalla und Ost-Jerusalem erinnern.
Letztes Jahr konnten etwa 100 Syrer die Grenze zu Israel überqueren, einige von ihnen wurden dabei getötet. Damit sich so etwas dieses Jahr nicht wiederholt, hat die israelische Armee ihre Ausstattung gegen aggressive Demonstranten mit neuen, nicht-tödlichen Waffensystemen aufgerüstet. Da gibt es den Skunk, ein übel riechender Spray, sowie den Scream, ein Gerät, das einen markerschütternden Ton ausstösst und die Demonstranten schwindelig macht und Übelkeit veursacht. Weiterhin setzt die israelische Armee neue Munition ein, die die Haut des Zieles nicht durchdringt, sondern ihm lediglich einen schmerzlichen Schlag versetzt….

Terroranschläge in 2012, von denen Sie nichts gehört haben

Jeden Tag verteidigen israelische Soldaten ihre Heimat, indem sie nach Terroristen Ausschau halten. Nicht selten können sie dabei Terroranschläge verhindern, die vielen Menschen das Leben gekostet hätten. Jetzt hat die israelische Armee eine Liste von versuchten Anschlägen veröffentlicht, die sie noch rechtzeitig aufdecken konnte:
2. Januar: Zwei palästinensische Männer wurden in der Nähe von Nablus wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Sie trugen ein M-16 Gewehr und eine Uzi mit sich sowie passende Munition.
15. Januar: Soldaten entdeckten ein Jagdgewehr und eine Schrotflinte im Haus eines Palästinensers in einem Dorf bei Hebron. Der Mann war den Behörden wegen krimineller Aktivitäten bekannt.
21. Februar: Eine massive Bombe wurde an der israelisch-ägyptischen Grenze gefunden. Israelische Grenzpatroullien beobachteten einen Mann dabei, wie er eine verdächtig aussehende Tasche warf und daraufhin floh. Die Bombe wurde entschärft, es gab keine Verletzten.
11. April: Die Armee hielt einen Selbstmordattentäter an einem Checkpoint auf. Der Terrorist trug selbstgebastelte Bomben, drei Messer und 50 Patronen bei sich.
21. April: Zwei palästinensische Jugendliche wurden von der Armee aufgegriffen. Sie trugen fünf Rohrbomben, eine Pistole sowie Munition bei sich. …

Rakete auf Israel

Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben heute Mittag eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Chof Ashkelon.

Internationale Interpol-Konferenz in Israel

Polizeiführungskräfte aus 49 Ländern trafen sich bis gestern zu einer dreitägigen Interpol-Konferenz in Tel Aviv. Die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation will schärfer gegen Internetkriminalität vorgehen. Zudem diskutierten die Anwesenden über Themen wie Menschen- und Drogenhandel sowie Terrorismus.
„Uns ist allen bewusst, dass Terroristen und Gruppen organisierter Kriminalität schnell sind beim Ausnutzen von Vorteilen der hochentwickelten Werkzeuge“, sagte Interpol-Präsident Khoo Boon Hui laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“. „Allein hier in Israel passieren laut einer gemeldeten Zahl jede Minute über 1.000 Internet-Angriffe.“ Selbst die Internetseiten von Interpol seien laut Deutschlandradio in diesem Jahr angegriffen worden. Über Interpol können Polizeibehörden aus 190 Ländern bei Ermittlungen kooperieren. Im Jahr 2014 soll in Singapur ein neues Zentrum eingerichtet werden, wo Polizisten aus der ganzen Welt lernen könnten, das Recht im Internet durchzusetzen. Den Kampf gegen Online-Betrug mache sich die polizeiliche Organisation zum Hauptanliegen. In Europa beispielsweise entstehe durch Online-Kriminalität jährlich ein Schaden von rund 750 Milliarden Euro…

Am Vorabend von Lag ba-Omer: Rakete auf Israel

Es scheint eine traurige Tradition zu werden: Nachdem bereits am Vorabend des Unabhängigkeitstages eine Rakete auf israelischem Gebiet detoniert war, haben auch am Vorabend von Lag ba-Omer palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen gestern erneut eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Shaar ha-Negev.

Hamas richtet Anti-Raketen-Einheit ein

Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat offenbar eine Einheit eingerichtet, die Raketenangriffe auf Israel verhindern soll. Die Truppe unterstehe dem direkten Kommando von Hamas-Innenminister Fathi Hammad und sei seit einigen Monaten aktiv.
Die Hamas nutze ihre Autorität, um Angriffe auf Israel durch andere Zellen, wie den Islamischen Dschihad oder die „Volkswiderstandskomitees“, zu unterbinden, berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“. Die Einheit verhindere Angriffe jedoch nur, wenn diesen nicht israelischer Beschuss vorausgegangen ist.
Palästinensischen Angaben zufolge bestehe die Einheit aus rund 300 Männern, die „Tag und Nacht überall im Gazastreifen operieren, vor allem an den Grenzen zu Israel“. Die Sicherheitskräfte hätten grünes Licht, um auf „Aktivisten“ zu schiessen, die sich ihren Anweisungen widersetzten. Verhafteten drohe eine Gefängnisstrafe von mehreren Monaten. Kampfmittel würde beschlagnahmt und der Hamas übergeben, heisst es weiter.
Mehrere Mitglieder kleinerer radikaler Fraktionen seien bereits verhaftet worden. Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Dschihad seien in den meisten Fällen kurz nach ihrer Festnahme wieder freigelassen worden, darüber gebe es ein Abkommen mit der Hamas.
Israels Armee hatte immer wieder erklärt, sie mache die Hamas für den Raketenbeschuss verantwortlich, da sie im Gazastreifen regiere, auch wenn die Geschosse von anderen Gruppen abgefeuert würden.

Vorsicht vor Smartphone!

Im Gegensatz zu früher sind israelische Soldaten heute während ihres Militärdienstes über ihre Handys und Smartphones rund um die Uhr mit ihren Familien und Freunden verbunden. Auf der einen Seite ist dies schön, besonders für die Eltern, die mit ihren Kindern in Kontakt bleiben können, andererseits werden diese Smartphones zur Gefahr. Aus diesem Grund hat der israelische Militärstab eine Warnung an alle Soldaten und Offiziere herausgegeben. „Im Zeitalter von Smartphones ist es wichtig zu wissen und darauf zu achten, dass bestimmte Applikationen, z.B. beim iPhone, Positionen und andere Daten weiterleiten können“, hiess es. Der Brief war eine Reaktion auf Bedenken hinsichtlich potenzieller Lecks …

Neue Schweizer Drohnen kommen aus Israel

Die nächsten Drohnen für die Schweizer Armee sollen aus Israel geliefert werden. Armasuisse testet derzeit Typen der Unternehmen Israel Aerospace Industries LTD und Elbit Systems. Die fliegerische Evaluation ist für die zweite Hälfte des laufenden Jahres vorgesehen, die Typenwahl für 2014, wie das schweizerische Rüstungsbeschaffungszentrum Armasuisse mitteilte.
Die neue Drohne soll die bisherige Aufklärungsdrohne ADS 95 der Schweizer Luftwaffe ersetzen, die seit zwölf Jahren im Einsatz steht. Bei den in der Endauswahl stehenden Drohnen handelt sich um die Systeme Hermes 900 von Elbit und Heron 1 von Israel Aerospace Industries.
Sie bestehen aus unbemannten, unbewaffneten Flugzeugen mit leistungsfähigen Sensoren sowie den Stationen für die Steuerung der Systeme durch Operateure am Boden.
Die Schweiz wird voraussichtlich sechs Drohnen kaufen – für 300 bis 400 Millionen Franken, wie Armasuisse-Sprecher Kaj-Gunnar Sievert sagte. Im Preis inbegriffen seien ausser den Drohnen Ausbildung, Wartung und Training.

Deutsches U-Boot an Verteidigungsministerium übergeben

Bei einer offiziellen Zeremonie wurde am Donnerstag in Kiel das U-Boot „INS Tanin“ an das Verteidigungsministerium übergeben. Das vierte U-Boot der Dolphin-Klasse ist damit offiziell in den Besitz von Verteidigungsministerium und Marine übergegangen und wird 2013 in Israel eintreffen.
Bei der Zeremonie waren unter anderem der Staatsminister im Verteidigungsministerium Udi Shani und der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, anwesend….