Die israelische Armee hat im Westjordanland ein jordanisches Minenfeld geräumt. Eine nahegelegene palästinensische Ortschaft war so sehr gewachsen, dass die Gefahr für die Bewohner immer mehr zunahm. Das jordanische Militär hatte die Landminen 1967 vor dem Sechstagekrieg nördlich von Hussan bei Bethlehem gelegt. Seitdem hat sich das Dorf vergrössert, so dass die Gefahrenzone nun an ein Wohngebiet grenzt. Deshalb begannen die Israelis am 21. April, die Minen zu entfernen. Hierbei arbeitete das Pionierkorps mit der Behörde für die Koordination von Regierungsaktivitäten in den Palästinensergebieten (COGAT) zusammen. Dies teilten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte mit…
Sicherheit
Polizei nimmt Grossmufti von Jerusalem zum Verhör fest
Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen auf dem Tempelberg hat die israelische Polizei den Grossmufti von Jerusalem zum Verhör festgenommen. Mohammed Hussein wurde „von Kommissaren abgeführt und zu einer Wache gebracht, wo er zu seiner mutmasslichen Beteiligung an einem Störfall vernommen wird, der sich gestern auf dem Tempelberg ereignete“, wie Polizeisprecher Micky Rosenfeld mitteilte. Weiter erläuterte er, am Dienstag seien „einige Stühle auf eine Gruppe von Juden auf dem Tempelberg geworfen worden“, den die Araber übersetzt Edles Heiligtum nennen…
Mörsergranate aus Syrien trifft Golanhöhen
Auf der israelischen Seite der Golanhöhen ist bereits die dritte aus Syrien abgefeuerte Mörsergranate eingeschlagen – offenbar fehlgeleitet. Eine israelische Militärsprecherin bestätigte dies am Dienstag. Es sei die dritte Mörsergranate, die seit dem Vorabend auf dem Gebiet einschlug, sagte die Sprecherin. Am Montag hatte die Armee zunächst von zwei Raketen gesprochen, nicht von Mörsergranaten. Es habe weder Verletzte noch Sachschaden gegeben…
Wehrpflicht wird um vier Monate gekürzt
Verteidigungsminister Moshe Ya‘alon hat am Montagmorgen den Plan des Generalstabschefs genehmigt, den Wehrdienst für Männer zu kürzen. In der „Kommission für eine gerechtere Verteilung der gesellschaftlichen Lasten und den Dienst von Ultraorthodoxen bei den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL)“ war bei der Debatte heute Morgen zunächst gefordert worden, die vorgesehene Kürzung um vier Monate bereits ab dem kommenden Jahr durchzuführen, Ya‘alon lehnte dies jedoch ab und entschied stattdessen, alle ab Juli 2015 Eingezogenen müssten nur noch zwei Jahre und acht Monate, anstatt wie bisher drei Jahre, Wehrdienst leisten…
Ziele nahe Damaskus angegriffen
Schwere Explosionen haben am frühen Sonntagmorgen die Aussenbezirke der syrischen Hauptstadt Damaskus erschüttert. Augenzeugen berichteten von riesigen Feuersäulen am Nachthimmel (Bild: Szene aus einem Video). Das staatliche syrische Fernsehen meldete, israelische Raketen hätten ein Militärgelände nördlich der Stadt getroffen…
Mehr Rekruten in Programmen für Ultraorthodoxe
Die Zahl der Rekruten in Programmen für Ultraorthodoxe in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) ist im vergangenen Jahr um 25% gestiegen. Dies berichtet das Internetportal Ynet. 763 ultraorthodoxe Männer hätten sich 2012 für das Shahar-Programm gemeldet, so die Seite, im Gegensatz zu 608 im Vorjahr. Auch 2013 haben sich bereits viele Ultraorthodoxe für die Programme gemeldet…
Deutliche Signale an die Terrorgruppen
Die israelische Armee zeigt demonstrativ Stärke und Entschlossenheit: Die gezielte Tötung eines 24 Jahre alten palästinensischen Terroristen, der für den Raketenbeschuss des israelischen Urlaubsortes Eilat verantwortlich gewesen sein soll, sei ein deutliches Signal an die Terrorgruppen in der Region. Das unterstreichen heute israelische Medien. Der Getötete habe eine zentrale Rolle bei der Beschaffung und dem Abschuss von Raketen aus dem Gazastreifen gespielt, erklärte das Militär. Er sei mit einem Motorrad im nördlichen Gazastreifen unterwegs gewesen, als er von einem israelischen Flugzeug aus beschossen wurde…
Russisches Kampfschiff besucht erstmals Israel
Das Landungsschiff „Asow“ der russischen Schwarzmeerflotte läuft am Mittwoch den Hafen Haifa an. Das ist der erste Besuch eines russischen Kriegsschiffes in der Geschichte Israels. Die „Asow“ werde sich vom 1. bis 3. Mai in Haifa aufhalten, teilte ein russischer Marinesprecher am Dienstag RIA Novosti mit. Der Besuch erfolge auf Einladung israelischer Kriegsveteranenverbände. Der Anlass sei der 68. Jahrestag des Sieges im Grossen Vaterländischen Krieg (gegen Hitlerdeutschland)…
Israeli von Terrorist getötet
Heute Morgen wurde ein israelischer Mann an einer Kreuzung im so genannten Westjordanland von einem palästinensischen Terroristen erstochen. Der israelische Mann, Vater von fünf Kindern, der in der Siedlung Jitzhar lebte, starb noch am Tatort. Es ist nicht ganz klar, wie sich der Angriff ereignete. Es scheint, der Palästinenser habe den Israeli an der Kreuzung überfallen und ihn dann erstochen. Daraufhin nahm er die Pistole des Opfers und begann auf Grenzpolizisten zu schiessen, die sofort das Feuer erwiderten. Der Angreifer wurde dabei verwundet und überwältigt, woraufhin er festgenommen wurde. Er befindet sich jetzt in einem Krankenhaus, wo er behandelt und verhört wird…
Fünftes U-Boot für Israel getauft
Ein neues U-Boot für Israel ist am Montag in Kiel auf den Namen „Rahav“ getauft worden. Es handle sich um das fünfte Boot des Typs der Klasse „Dolphin AIP“, teilte die Armee in Tel Aviv mit. Generalmajor Ehud Shani als Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums und Marinekommandeur Admiral Ram Rutberg nahmen an der Feier teil. Die „Rahav“ – der Name steht für ein Seemonster – soll innerhalb des nächsten Jahres in Israel sein, wenn alle Operationssysteme installiert sind. Der Essener Konzern ThyssenKrupp, zu der die frühere Kieler Werft HDW gehört, kündigte eine Stellungnahme an. Die bei HDW bestellten Boote des Tpy „“Dolphin AIP“ sind eine Weiterentwicklung der 1998 bis 2000 in Kiel und Emden für Israel gebauten drei Boote der „Dolphin“-Klasse. Das Boot soll vom Typ „Super-Dolphin“, 68 Meter lang sein und 2300 Tonnen verdrängen…