Sicherheit

Nationaler Notstand um drei Monate verlängert

Seit der israelischen Staatsgründung im Jahr 1948 herrscht im jüdischen Staat das Notstandsgesetz. Das wird sich auch in den kommenden drei Monaten nicht ändern. Dies beschloss der Knessetausschuss für Auswärtiges und Verteidigung am gestrigen Dienstag. Das Notstandsgesetz stammt aus der Zeit der britischen Mandatsherrschaft und erlaubt der Regierung, unter besonderen Umständen Gesetze zu erlassen, die eine Umgehung des gemeinhin üblichen Gesetzgebungsverfahrens ermöglichen. Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet, umfasst das Regelwerk mehrere Hundert Gesetze, die sich mit Zivil-, Sicherheits- und Wirtschaftsthemen befassen…

Zweimal lebenslänglich für Mörder

Yakov Teitel, der als „jüdischer Terrorist“ Schlagzeilen machte, ist heute von einem Jerusalemer Gericht zu zweimal lebenslanger Haft plus 30 Jahren verurteilt worden. Teitel hatte zwei Palästinenser ermordet. Zudem hatte er einen Bombenanschlag auf den messianisch-jüdischen Teenager Ami Ortiz verübt, der dabei schwere Verletzungen erlitt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Teitel noch für zahlreiche weitere schwere Straftaten gegen Araber und gegen Friedensaktivisten verantwortlich ist. Vor der Urteilsverkündung hatte Teitel betont, er bereue seine Taten nicht…

Cyberkrieg gegen Anti-Israel-Hacker abgewehrt

Die internationale Anti-Israel-Gemeinschaft, die sich im Internet zusammengetan hat, um Israel von dort zu vertreiben, hat ihre Ziele weit verfehlt. Obwohl es am Sonntag zahlreiche Versuche gab, den israelischen Internetverkehr lahmzulegen, wurden keine grossen Schäden auf israelischer Seite gemeldet. Die Anti-Israel-Gemeinschaft unter dem Namen OP-Israel vermeldete zwar, sie habe der israelischen Wirtschaft einen Schaden von fünf Milliarden Dollar zugefügt und die Internetverbindung Tel Avivs total lahmgelegt, aber diese Behauptungen konnten schnell widerlegt werden…

Urteil im Fall mit tödlichem Steinwurf

Das Militärgericht in Judäa hat einen im Fall Ascher Palmer verdächtigten Palästinenser für schuldig befunden. Waal al-Arjeh hatte im September 2011 mit einem Komplizen Palmers fahrendes Auto angegriffen. Der Israeli und dessen Sohn Jonathan starben. Das Gericht hat das Strafmass gegen Arjeh noch nicht festgelegt. Neben dem Angriff auf das Auto hat es ihn in 25 weiteren Fällen des versuchten Todschlags schuldig gesprochen. Palmer war am 23. September 2011 mit seinem Sohn in der Nähe der Siedlung Kirijat Arba bei Hebron auf der Route 60 mit dem Auto unterwegs. Arjeh und sein Gehilfe Ali Sadeh kamen ihnen entgegen und warfen einen grossen Stein auf das Fahrzeug des Israelis, der den Fahrer am Kopf traf…

Israels Luftwaffe greift nach neuerlichem Raketenbeschuss den Gazastreifen an

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Mittwoch Ziele im Gazastreifen angegriffen. Es war der erste Luftangriff seit Inkrafttreten des Waffenstillstandes, der im vergangenen November unter ägyptischer Vermittlung zustande gekommen war. Anlass für den Luftschlag war, dass Terroristen aus dem Gazastreifen erneut Raketen oder Granaten auf die südisraelische Eshkol-Region abgefeuert hatten. Sowohl bei dem Raketenangriff als auch beim Gegenschlag der Luftwaffe gab es nach ersten Meldungen keine Verletzten. Die Palästinenser evakuierten vorsorglich ihre Militäreinrichtungen im Gazastreifen…

Hacker wollen „Israel aus dem Internet werfen“

Wir haben in den letzten Jahren mehrmals berichtet, wie der jüdische Staat zum beliebten Ziel von Cyberkriegern aus aller Welt geworden ist. Israelische Abwehrsysteme, die von der israelischen Regierung, der Armee und privaten Firmen aufgestellt wurden, wehren in diesem Cyberkrieg täglich tausende Angriffe ab. Aber in diesem Gebiet entwickeln sich die Dinge schnell und wenn es Israel nicht schafft, seinen Feinden mindestens einen Schritt voraus zu sein, könnte es Opfer von Angriffen werden, die Israels wichtige Computer-Infrastruktur lahm legen. Die internationale Hacker Gruppe „Anonymous“ hat wiederholt damit gedroht, Israel anzugreifen und wohl bereits in der Vergangenheit Versuche unternommen. Es sieht so aus, als ob sie es am 7. April noch einmal versuchen werden, und zwar unter dem Codewort #OpIsrael…

Feldlazarett auf den Golanhöhen

Laut AFP befindet sich das Lazarett in der Befestigung 105 auf dem nördlichen Teil des Golans. Zwar weigerten sich die IDF, wie gesagt, die Meldung zu kommentieren, doch hochrangige Kommandostellen haben schon seit einiger Zeit angesichts der wachsenden Zahl verwundeter syrischen Kämpfer, die an der Waffenstillstandslinie mit Israel erscheinen, die Möglichkeit der Errichtung eines Feldlazaretts ins Auge gefasst. – Bisher hat die israelische Armee elf verwundeten Syrern gestattet, die Waffenstillstandslinie zu passieren und in Israel medizinische Hilfe zu erhalten…

Israel begrüsst Urteil Zyperns

Das zypriotische Strafgericht hat einen Angeklagten verurteilt, der in Zusammenarbeit mit der Hisbollah einen terroristischen Anschlag auf Israelis auf der Insel Zypern geplant hatte. Nach dem Spruch des zyprischen Gerichts, das Hossam Taleb Yaacoub für Aktivitäten für die Hisbollah verurteilt hat, im Zuge derer er die Infrastruktur für einen Terroranschlag auf Israelis auf der Insel aufgebaut haben soll, begrüsst Israel die Entscheidung des Gerichts und ruft dazu auf, die Hisbollah in die EU-Liste der Terrororganisationen aufzunehmen. Die Einstufung der Hisbollah, die bisher noch nicht auf der Liste steht, und das Erlassen von Sanktionen gegen die Organisation und ihre Terroristen, sowie ihre Durchsetzung, sind notwendig für die Anstrengungen, den wiederkehrenden Terrorismus der Hisbollah auf europäischem Boden zu bekämpfen und zusätzliche Terroranschläge zu verhindern…

„Gefangener X“ soll Geheimnisse an Hizbollah verraten haben

Der Mossad-Agent Ben Zygier belieferte laut einem Bericht nicht nur australische Geheimdienste mit Informationen, sondern auch die Hizbollah-Miliz. Zwei Israelis seien deshalb im Libanon verhaftet worden. Der als „Gefangener X“ bekannt gewordene frühere Mossad-Agent Ben Zygier soll einem Medienbericht zufolge vor seinem Selbstmord in israelischer Haft sensible Informationen an die libanesische Hisbollah-Miliz weitergegeben haben. Diese Hinweise hätten zur Verhaftung zweier Informanten von Israels Auslandsgeheimdienst im Libanon geführt, berichtete das Magazin „Spiegel“ heute Sonntag vorab unter Berufung auf Erkenntnisse der Ermittler…

Golanhöhen: Schüsse aus Syrien

Der syrische Bürgerkrieg nähert sich an Israels Nordgrenze. Gestern kam es zu heftigen Schusswechseln auf der syrischen Golanseite, so dass sogar israelische Grenzfahrzeuge von Kugeln getroffen wurden. Es gab keine Meldungen über Verletzte. Die israelische Armee reagierte mit gesteuerten Tamus-Raketen in Richtung syrischer Ziele. Dabei sei ein Militärposten im syrischen Teil der Golanhöhen zerstört worden, erklärte ein Militärsprecher…