Sicherheit

Steigende Besorgnis über C-Waffen in syrischer Rebellenhand

In der israelischen Regierung wächst die Sorge, dass syrische Chemiewaffen in die Hände von Rebellen oder von Feinden im benachbarten Libanon geraten könnten. In ungewöhnlich deutlichen Worten warnte Vizeministerpräsident Silwan Schalom heute im israelischen Armeerundfunk vor einem „Überschreiten roter Linien“ durch die Rebellen…

Barak: Notfalls höchstens „chirurgische“ US-Schläge gegen den Iran

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak rechnet mit höchstens chirurgischen Schlägen der USA gegen das iranische Atomprogramm. „Es geht nicht um die Alternative zwischen einem grossen Krieg oder dem Scheitern, den Iran zu stoppen“, zitierte die Zeitung Haaretz am Samstag den Minister in Davos. „Wenn alle Stricke reissen, könnte es zu einem chirurgischen Einsatz kommen“, habe Barak im Gespräch mit dem US-Magazin „The Daily Beast“ hinzugefügt…

2012 kein Toter bei Terroranschlägen

Im Jahr 2012 ist kein einziger Israeli in Jerusalem oder dem so genannten Westjordanland bei einem Terroranschlag ums Leben gekommen. Einem Bericht des israelischen Geheimdienstes Shin Bet zufolge ist dies seit 39 Jahren das erste Mal, dass es keine Toten gab. Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt 1221 Israelis bei Terroranschlägen getötet und 8519 verletzt worden…

Rabbis bitten um Schutz für jüdische Beter in Bethlehem

Einige Rabbiner, die für die Aufsicht von jüdischen Stätten zuständig sind, haben in der letzten Woche eine Bitte an die Regierung geschrieben, mehr zum Schutz von jüdischen Betern vor palästinensischen Angreifern zu tun. Am meisten machen den Rabbis die palästinensischen Ausschreitung am Grab Rachels zu schaffen, die in letzter Zeit oft in Gewalt ausarten. Das Grab ist die Ruhestätte der Matriarchin Rachel und somit eine wichtige Wallfahrtsstätte für Juden…

Schweiz und Israel festigen militärische Zusammenarbeit

Die Schweiz und Israel wollen ihre militärische Zusammenarbeit festigen. Das haben Bundespräsident Ueli Maurer und der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak in einer Absichtserklärung vereinbart. Die am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos unterzeichnete Absichtserklärung sieht vor, dass die Schweiz und Israel die Zusammenarbeit ihrer Verteidigungsministerien und der Streitkräfte verbessern. Dies kann die Bildung von Arbeitsgruppen, Besuche von Delegationen oder den Erfahrungsaustausch von Spezialisten umfassen. Darüber hinaus sind der Austausch von wissenschaftlichen Informationen und von Informationen betreffend Ausrüstung und andere technische Angelegenheiten oder der Meinungsaustausch über Menschenrechtsnormen vorgesehen, wie es in der Absichtserklärung heisst…

Erfolgreicher Test

Das Verteidigungsministerium hat am Montag erfolgreich eine Reihe von Tests abgeschlossen, die die Abschussfähigkeit des Raketenabwehrsystems Iron Dome verbessern sollen. Das System ist nun auf deutlich mehr Bedrohungsszenarien vorbereitet als zuvor. Erst vor einigen Monaten war das zweite Raketenabwehrsystem Magic Wand (Zauberstab) getestet worden, das auch als David’s Sling (Davids Schleuder) bezeichnet wird…

Terroristen verurteilt

Zwei beduinische israelische Brüder sind am Freitag vom Bezirksgericht Beer Sheva schuldig gesprochen worden, Terroranschläge auf den Zentralen Omnibusbahnhof und den Eisenbahnhof von Beer Sheva geplant zu haben. Beide Brüder haben der Anklage zufolge die geplanten Anschlagsziele ausspioniert und Sprengstoff gekauft, um Raketen zu bauen, die landesweit gegen verschiedene Ziele gerichtet werden sollten. Zwei jüdische Israelis, einer von ihnen Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) waren ebenfalls verhaftet worden….

Deutscher zu lebenslänglicher Haft verurteilt

Ein Deutscher ist wegen Mordes an einer Blumenhändlerin in Tel Aviv zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Bezirksgericht in Tel Aviv verhängte zudem eine Entschädigungszahlung von 1.032.000 Schekel (gut 200.000 Euro) zugunsten der Familie des Opfers, wie eine Sprecherin am Sonntag mitteilte. Der Mann habe gestanden, dass er die Blumenhändlerin im Oktober 2011 brutal ermordet und dann ihre Wohnung in Brand gesteckt habe…

Militärschlag gegen den Iran noch dieses Jahr?

Der israelische Politologe Gerald Steinberg hat keinen Zweifel daran, dass es noch in diesem Jahr zu einem Militärschlag Israels gegen den Iran kommen wird. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es eine israelische, oder sogar eher US-amerikanische Militäroperation gegen Teheran geben wird. Alles hänge vom Grad der Uran-Anreicherung und von den Gesprächen zwischen dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA (IAEO) bzw. der sogenannten 5+1-Gruppe aus USA, China, Russland, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland ab, so der Gründer der als pro-israelisch bekannten Organisation “NGO Monitor”…