Wissenschaft

Erfolgreiches Experiment zur Malaria-Bekämpfung

Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben in Afrika erfolgreich eine neue Methode zur Malaria-Bekämpfung getestet. Mithilfe eines zuckerhaltigen toxischen Köders konnten sie eine deutliche Verkleinerung einer Population von Moskitos nachweisen, welche die Krankheit übertragen.
Im westafrikanischen Mali erprobten die Wissenschaftler das System in künstlichen Wasserleitungen, in denen die Mücken natürliche Bedingungen für das Eierlegen vorfanden. Lokale Früchte wie Guaven und Honigmelonen, die attraktiv für die untersuchten Moskito-Arten waren, wurden mit einer toxischen Lösung versehen. Diese enthielt auch Lebensmittelfarbe, damit die Forscher später die Auswirkungen nachvollziehen konnten…

Neue Methode zur Malaria-Bekämpfung entwickelt

An der Hebräischen Universität Jerusalem ist eine neue Methode zur unkomplizierten Insektenkontrolle entwickelt worden, die zu einem signifikanten Rückgang an Malaria-übertragenden Moskitos führen kann. Sie wurde bereits im westafrikanischen Mali erfolgreich getestet.
Die Feldstudie in Afrika basierte auf früheren Vorarbeiten am Zentrum für Tropenkrankheiten der Hebräischen Universität. Die Methode besteht darin, pflanzliche Lockstoffe mit einem toxischen Zuckerköder (Attractive Toxic Sugar Bait/ATSB) auszustatten, der die Populationen von Malaria-übertragenden Moskitos stark reduzieren kann…

Archäologe Ehud Netzer verunglückt

Der berühmte israelische Archäologe Ehud Netzer ist tot. Er erlag am Donnerstag den schweren Verletzungen, die er sich drei Tage zuvor bei einem Sturz bei Ausgrabungen im Herodium zugezogen hatte. Er wurde 76 Jahre alt.
Netzer gilt als einer der wichtigsten Herodes-Forscher, seit er 1972 das Herodium südlich von Jerusalem freigelegt hatte. Bis zum Ende setzte er seine dortigen Ausgrabungen fort.

Sein akademisches Leben begann Netzer als Architekturstudent am Technion in Haifa. Nachdem er unter Yigal Yadin bei Ausgrabungen in Hazor teilgenommen hatte, nahm er das Archäologie-Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem auf. Dort wurde er später auch Professor…

Israelische Wissenschaftler entwickeln stahlharte Nanostrukturen

Der israelischen Nanoforschung ist ein wichtiger Erfolg gelungen. Forscher von der Universität Tel Aviv, dem Weizmann-Institut und der Ben-Gurion-Universität haben erstmals organische Nanokügelchen entwickelt, die so hart sind wie Stahl, allerdings viel leichter. Die Wissenschaftler um Prof. Ehud Gazit (Tel Aviv), Dr. Itay Rousso (Weizman) u.a. benutzten dafür ein Dipeptid, ein Molekül, das aus zwei Aminosäuren zusammengesetzt ist. Die Forschungsergebnisse wurden jüngst in der Zeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.