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Konkurrenz um Helden der Lüfte

Gleich drei Filmemacher arbeiten an Dokumentationen über die Anfänge der israelischen Luftwaffe. Dabei ist ein Streit um den Zugang zu Zeitzeugen ausgebrochen. Sie waren Freiwillige, kamen ganz überwiegend aus dem Ausland und brachten Erfahrung als Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg mit: Vor 65 Jahren trugen diese jungen Männer als Piloten der israelischen Luftwaffe zur Gründung und zum Fortbestand des jüdischen Staates bei. Gut 90 Prozent der jüdischen Kampfflieger waren nicht in Palästina zuhause, sondern stammten vorwiegend aus der angelsächsischen Welt. Insgesamt haben 4000 ausländische Freiwillige auf israelischer Seite am Befreiungskrieg teilgenommen. Nur einige Dutzend davon waren Piloten…

Israel fliegt Manöver im Libanon

Nachdem die israelische Luftwaffe Ziele in Syrien bombardierte, sorgen ihre Flieger auch in Südlibanon für Unruhe. Dort rechnete man damit, Ziel von Angriffen zu werden. Wenige Tage nach einem Luftangriff auf Syrien sorgen israelische Manöver über Südlibanon für Unruhe in der Region. Nach Angaben libanesischer Sicherheitskreise und der UNO-Mission Unifil vom Montag drangen Flugzeuge aus dem Nachbarland in den libanesischen Luftraum ein, ohne jedoch anzugreifen…

Abgeschossene Drohne stammt vermutlich aus iranischer Produktion

Bis Sonntagmorgen gaben israelische Militärkreise sich recht zugeknöpft in Bezug auf die Herkunft des unbemannten Aufklärungsflugzeugs («Drohne), das die Luftwaffe (IAF) am Samstag über dem Yatir-Wald im Süden Israels abgeschossen hat. Armeesprecher Yoav Mordechai erklärte, das Flugobjekt sei die ganze Zeit von israelischen Kampfflugzeugen beobachtet und begleitet worden. Die IAF-Maschinen hatten den aus dem Luftraum über dem Gazastreifen nach Israel eingedrungenen Flugkörper während rund 20 Minuten auf einer Strecke von rund 56 Kilometern verfolgt, bevor der Befehl zum Abschuss über eine unbevölkerte Gegend erteilt wurde…