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Iran spioniert Israel aus

Der Iran sammelt angeblich Informationen über Israel und leitet sie an die Hisbollah weiter. Eine entsprechende Station ist seit 2006 auf der syrischen Seite des Golan installiert. Das geht aus einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums hervor. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten erklärte in dem Bericht, der Iran habe in vielen Teilen des Nahen Ostens Geheimdienststandorte aufgebaut. Auch im Golan gebe es eine solche Station. Von syrischer Seite würden auf diese Weise Informationen über Israel eingeholt und an die schiitische Hisbollah weitergeleitet…

Iran hat Angriff gerade noch verhindert

Laut dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak hat Teheran seine Atomwaffenpläne vorübergehend auf Eis gelegt. Ansonsten hätte das Regime noch vor den US-Wahlen einen Militärschlag riskiert. Der Iran hat nach Aussage des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak seine Atomwaffenpläne vorübergehend auf Eis gelegt. Teheran habe mehr als ein Drittel seines angereicherten Urans in die zivile Forschung gegeben und damit den «Moment der Wahrheit» um acht bis zehn Monate verschoben, sagte Barak der Zeitung «Daily Telegraph»bei einem Besuch in London.
Hätte der Iran das Material nicht im August an einen Forschungsreaktor gegeben, hätte er bereits vor der US-Präsidentschaftswahl im November den Ausschlag für eine Konfrontation geliefert, fügte Barak hinzu. Barak teilte mit, der Iran habe in der Vergangenheit 189 Kilo gefährlichen Urans angereichert, davon jedoch 38 Prozent zu Brennstäben für einen zivilen Forschungsreaktor verarbeitet.
Der Grund dafür könne die Diskussion über einen möglichen Angriff der USA oder Israels sein, es könne sich dabei auch um ein Signal an die Internationale Atomenergiebehörde oder einen diplomatischen Schachzug handeln, mit dem der Iran Zeit gewinnen wolle. Möglicherweise handle es sich jedoch nur um eine kurzfristige Atempause, sagte Barak.
Israel und seine westlichen Verbündeten verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms nach Atomwaffen zu streben. Der UNO-Sicherheitsrat verhängte bereits mehrere Sanktionsrunden gegen Teheran, zuletzt hatte auch die EU Sanktionen gegen den Staat beschlossen…

Irans Verteidigungsminister verspricht modernste Drohnen-Technik

Iran besitze Drohnen (unbemannte Aufklärungsflugzeuge), die viel moderner seien als das Exemplar, das die von Teheran unterstützte Hizbollahmiliz vor einigen Wochen in den israelischen Luftraum entsandt hatte. Das erklärte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi unter Bezugnahme auf die Drohne, welche die israelische Luftwaffe abgeschossen hatte, nachdem sie sich, vom Mittelmeer her kommend, rund 55 Kilometer im Luftraum des jüdischen Staates bewegt hatte. Laut Vahidi habe die abgeschossene Drohne sich nicht des modernsten Know-how bedient, über das Iran bereits verfüge. «Die Islamische Republik», soll Vahidi am Sonntag gesagt haben, «besitzt gegenwärtig unbemannte Flugzeuge mit einer Technologie, die viel fortgeschrittener ist als jene der Drohne, welche die Kräfte der Hizbollah in den Luftraum des Zionistischen Regimes geschossen hatte.» – Im April hatte Iran verkündet, das es begonnen habe, eine Kopie der amerikanischen Überwachungsdrohne vom Typ RQ-170 Sentinel zu bauen, die den Iranern letztes Jahr in die Hände gefallen war, als sie unweit der afghanischen Grenze niedergegangen war.

Netanyahu zu Berichten über direkte Verhandlungen zwischen USA und Iran

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Sonntag zu den Berichten geäussert, denen zufolge es direkte Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geben könne. Netanyahu erklärte dazu:
„Israel weiss nichts über diese Kontakte, und ich kann nicht bestätigen, dass es sie wirklich gegeben hat. Ich kann sagen, dass der Iran die Gespräche undVerhandlungen mit den fünf Vetomächten genutzt hat, um Zeit für sein Atomwaffenprogramm zu gewinnen. Allein im letzten Jahr hat der Iran während der Gespräche Tausende Kilogramm Uran in seinem Nuklearprogramm angereichert. Und ich kann nicht erkennen, warum sie das nicht weiterhin tun sollten, wenn sie Gespräche mit den USA beginnen würden.
Daher sollte die internationale Gemeinschaft dem Iran gegenüber zuallererst klare Forderungen stellen: die Urananreicherung einzustellen, alles angereicherte Uran zu entfernen und die unterirdische Anlage in Ghom abzubauen.
Ich glaube, dass die grösste Chance, die iranische Atom-Diplomatie aufzuhalten, in einer Kombination aus sehr harten Sanktionen und einer glaubwürdigen militärischen Option liegt. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass, solange ich in Israel Ministerpräsident bin, ich dem Iran nicht gestatten werde, militärische nukleare Kapazitäten zu erlangen.“

Iran droht Israel erneut mit hunderten neuen Drohnen

Der Chef der iranischen Sicherheitspolizei Basij Brigadegeneral Mohammad Reza Nakdi trat mit erneuten Bedrohungen gegen Israel auf. Im Interview mit dem iranischen Fernsehsender Press-TV sagte er: „Zionisten sollen sich auf hundert neue Drohnen von 25 verschiedenen Typs über ihrem Territorium gefasst machen. Sie werden nicht wissen, wie sie dagegen kämpfen können.“
Früher bestätigte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi, dass der Iran der „Hisbollah“ eine Drohne zur Verfügung stellte, die am 6. Oktober über Israel abgeschossen wurde. „Die technologische Kapazität des Irans ist sehr hoch und diese liegt in den Händen der islamischen Nationen. Die „Hisbollah“ ist völlig bereit, auf die zionistische Offensive zu antworten“, erklärte Vahidi.

Gefahren durch iranisches Atomprogramm

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, fordert ein konsequentes Vorgehen gegen das iranische Atomprogramm. Knobloch sagte in einem dapd-Interview anlässlich des bevorstehenden Israel-Besuchs von Bundesratspräsident Horst Seehofer (CSU), es müsse unbedingt verhindert werden, dass der Iran in den Besitz von Nuklearwaffen komme. Dies wäre nicht nur eine Bedrohung für Israel, sondern für die gesamte freie Welt. Knobloch warnte: “Die politischen religiösen Führer im Iran leugnen den Holocaust und sprechen dem jüdischen Staat das Existenzrecht ab.” Ausserdem finanziere der Iran “Organisationen, die den Terror gegen Israel praktizieren und die Vernichtung Israels zum Ziel haben”. Knobloch fügte hinzu: “Ich wünsche mir ein wenig mehr Empathie für die Menschen in Israel.”…

Netanyahu fordert eine klare rote Linie

Washington dementiert Geheimabsprachen mit Teheran. Der israelische Regierungschef Binyamin Netanyahu setzt die Reihe seiner Forderungen nach einer härteren Haltung gegen Iran fort. In der wöchentlichen Kabinettssitzung und vor Gästen aus dem Ausland rief er in diesen Tagen die internationale Völkergemeinschaft dazu auf, Teheran eine klare „rote Linie“ zu setzen, verzichtete aber darauf, diese rote Linie eindeutig zu definieren…

Iran trifft Kriegsvorbereitung

Der Iran hat diese Woche eine Serie von Tests mit Lang- und Mittelstreckenraketen durchgeführt. Iranische Offizielle gaben an, die Tests seien gegen Nachbauten von „transregionalen Mächten“ gerichtet.

Die im Iran hergestellten Raketen haben eine Reichweite bis nach Israel. So wurde auch anfangs angenommen, dass der jüdische Staat das Ziel der Tests war.
Amir Ali Hajizadeh, ein General der Revolutionsgarden, enthüllte, dass Israel, aber auch die USA, mit dieser Aktion gewarnt werden sollten. Die iranische Nachrichtenagentur Fars News berichtete, die Ziele der Raketen seien Nachbauten von amerikanischen Militärlagern. Hajizadeh sagte weiterhin, die Übung zeige eindeutig, dass ein israelischer Schlag gegen die iranischen Atomanlagen katastrophale Folgen haben würde.
„Wenn sie (Israel) uns angreifen, werden sie uns einen Grund geben, sie von der Erde zu fegen,“ wurde Hajizadeh von der iranischen IRNA Nachrichtenagentur zitiert.
Es ist weiterhin interessant, dass diese militärische Übung „Prophet 7“ genannt wurde, eine eindeutige islamisch-religiöse Anspielung. Westliche Diplomaten vertrauen darauf, dass der Iran letzten Endes pragmatisch sein und nicht versuchen wird, Israel zu zerstören…

Israelische Kirschen auf iranischen Märkten?

Israelische Kirschen werden im Iran verkauft – dies jedenfalls berichteten dem Internetportal Ynet zufolge iranische Medien in den vergangenen Tagen.
Ynet berichtet, ein Kilo wahrscheinlich aus Israel kommender Kirschen ginge für 4.500 Toman (etwa 2,30 Euro) über die Ladentische iranischer Obsthändler. Die iranische Nachrichtenagentur „Mehr“ zitierte den Vorsitzenden der Teheraner Produkt-Gesellschaft, der bestätigt, dass israelisches Obst tatsächlich im Land verkauft würde. Der Import israelischer Waren ist iranischem Recht zufolge verboten. Bereits im Jahr 2009 tauchten jedoch im iranischen Handel Orangen auf, die israelische Herkunftslabels trugen.