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Mit Facebook zum Obama-Besuch

Die US-Botschaft in Tel Aviv hat vor dem in der nächsten Woche anstehenden Besuch von US-Präsident Barack Obama eine Initiative gestartet, mit der bis zu 20 Gäste für die Rede des Präsidenten in Jerusalem ausgewählt werden sollen. Interessierte müssen auf der Facebook-Seite der Botschaft überzeugend begründen, warum gerade sie dabei sein sollten. Die Aktion ist äusserst populär – mehr als 1000 Nutzer haben seit vergangenem Sonntag bereits ihre Kommentare eingestellt….

Israels Attacke wird immer mysteriöser

Der durch international Medien und „Diplomaten“ bekannt gemachte israelische Luftangriff in Syrien wird zunehmend mysteriöser. Auf der einen Seite warten die UNO, Deutschland, die NATO und Russland wegen Mangels an Beweisen immer noch auf Details, ob tatsächlich ein israelischer Angriff stattgefunden hat. In Gegenzug wird Israel vorsorglich wegen einer Verletzung der syrischen Souveränität von halbseidenen Organisationen, wie UNO, und Regierungen international verurteilt…

Grippewelle, Hackerangriff …

Israel wird momentan von einer Grippewelle überrollt, die besonders ältere Menschen, Kranke und Kinder heimsucht. Viele Krankenhäuser melden bereits, sie seien überfüllt. Im Bild: Patienten müssen derzeit sogar auf den Gängen untergebracht werden, wie hier im Ashkeloner Barzilay Krankenhaus. Unter… Weiterlesen ›

WEF in Davos, Israel und die Mullahs

Auf dem WEF in Davos sagte Prinz Turki bin Faisal, der Bürgerkrieg halte auch deshalb an,weil die Erzfeinde Israel und der Iran in der Syrienfrage eine «unheilige Allianz» eingegangen seien: «Beide wollen, dass Präsident Bashar al-Assad an der Macht bleibt.» Die Israelis hätten sehr gut gelebt mit den Assads, dem Vater wie dem Sohn, weil sie ihnen die Golanhöhen, die Israel 1967 von Syrien erobert hatte, nicht mehr streitig gemacht hätten…

Archäologisches Archiv im Internet

Israels archäologisches Archiv geht online. Dies soll die darin enthaltenen Informationen für Menschen in aller Welt zugänglich machen. In einem ersten Schritt digitalisieren die Mitarbeiter Dokumente der britischen Mandatszeit aus Akko und Jerusalem. „Die wissenschaftliche Bedeutung des Archivs ist nicht mit Gold aufzuwiegen, und es ist das einzige seiner Art im Land und in der Welt“, wird der stellvertretende Direktor der Israelischen Altertumsbehörde, Usi Dahari…

Nicht Ärger zu verursachen, sondern ein Nachdenken

Aufgrund der Besatzung müssten Palästinenser an den israelischen Wahlen teilnehmen dürfen. Dies ist zumindest die Ansicht einiger linksgerichteter Aktivisten in Israel. Deshalb wollen sie bei ihrer Abstimmung in der kommenden Woche einen palästinensischen Wahlvorschlag in die Urne stecken. „Echte Demokratie“ – so heisst der Auftritt der Aktivisten im sozialen Netzwerk Facebook. In den Sprachen Hebräisch, Arabisch und Englisch formulieren sie ihr Anliegen. Sie werben israelische Wähler und palästinensische Interessenten aus dem Gazastreifen, dem Westjordanland und Ostjerusalem…

Nur nicht zu Hause warten

Der Mann zieht an die Front, und die treue Ehefrau sitzt zu Hause und wartet? Nicht so im Fall von Noam und Eyal Barshad, die sich vor einem Jahr während des Reservedienstes kennengelernt haben.
Noam löste damals Eyal auf seiner Position ab, und er bat sie um ihre Telefonnummer. „Während des gesamten dreiwöchigen Reservedienstes haben wir telefoniert, und als er dann vorbei war, haben wir angefangen auszugehen“, erzählt Noam. Im August wurde geheiratet – und nun kam für beide der Einberufungsbefehl.
„Hier lachen alle darüber“, so Noam über die Reaktionen in der Einheit. „Sie sagen, er geht extra zum Reservedienst, um endlich mal ein wenig Freiheit zu haben, und ich lasse ihn nicht mal dort in Ruhe.“ Dann wird sie ernst. „Ich bin froh, dass ich auch eingezogen wurde, denn wenn ich zu Hause herumsitzen müsste, würde ich vor Sorge verrückt.“…

Armee will Raketenbestände vernichten

Israel hat am Abend Berichte zurückgewiesen, wonach noch in der Nacht ein Waffenstillstand mit der Hamas ausgehandelt werden soll. Medien hatten einen palästinensischen Offiziellen zitiert, der behauptet hatte, ein israelischer Abgesandter sei deshalb nach Kairo gereist. Das israelische Fernsehen berichtete, Ägypten, die Türkei, Katar und die Vereinigten Staaten bemühten sich gemeinsam, eine Waffenruhe zu erreichen. Von seiten der israelischen Streitkräfte hieß es, man wolle den Einsatz fortsetzen, um die Raketenarsenale der Terroristen zu vernichten. Die Raketenattacken aus Gaza und die Luftschläge der israelischen Luftwaffe gingen auch in der Nacht zum Sonntag unvermindert weiter (im Bild ein von einem Raketentreffer verwüstetes Wohnhaus in Ashdod). Aus Gaza wurde am Abend der Tod zweier Palästinenser gemeldet, damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 47. Ein Militärsprecher wies darauf hin, dass Israel versuche, zivile Opfer zu vermeiden, während die Hamas die israelische Bevölkerung zu treffen versuche. Der israelische Militäreinsatz sei schwierig, weil die islamischen Kämpfer ihre Raketen häufig aus Wohngebieten heraus abfeuerten…

Interviews mit Botschafter Yakov Hadas-Handelsman zur aktuellen Lage

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat in verschiedenen deutschen Medien Interviews zur gegenwärtigen Lage in Israel und im Gazastreifen gegeben.
Im Deutschlandfunk sagte er am Mittwochabend zur Operation Wolkensäule: „Es handelt sich um etwas sehr Grundsätzliches und einfaches, dass die israelischen Leute ihr ganz normales Leben auf einem normalen Weg führen können. Wenn das geht, dann wird es ruhig und stabil in der ganzen Gegend sein. Aber wenn es nicht so geht, dann werden wir uns und unsere Leute verteidigen. Das ist unsere Pflicht. Es ist nicht nur unser Recht, aber mehr als Recht ist das unsere Pflicht.
Und wir reagieren! Das heißt, es ist nicht so, dass Israel morgens Früh die Entscheidung getroffen hat, Hamas anzugreifen. Wir reagieren. Schauen Sie, seit fast einer Woche wurden mehrere Raketen, mehr als 200 Raketen, auf Israel abgeschossen. Ist das duldbar? – Nein! […]
[E]s geht um diese Pflicht, die israelischen Staatsbürger zu verteidigen, damit sie ihr normales Leben führen können wie in Deutschland, wie in Amerika, wie in Großbritannien, wie in der ganzen Welt eigentlich.“…

Situation zwischen Israel und Syrien verschärft sich

Nach dem erneuten Einschlag einer syrischen Rakete in Israel hat das Land am Montag gezielt zurückgefeuert. Erstmals waren Kampfverbände das Ziel.
Zuvor sei erneut eine Granate aus Syrien in der Nähe eines israelischen Postens eingeschlagen, teilte das Militär mit. Israelische Panzer hätten daraufhin die Quelle des Feuers, eine mobile Artillerie-Einheit, unter Beschuss genommen und getroffen, sagte ein Sprecher. Ob es sich um einen Verband der regulären syrischen Armee oder eine Rebelleneinheit handelte, war zunächst unbekannt. Auch über mögliche Opfer wurde nichts mitgeteilt.
Das israelische Militär habe nach dem neuen Vorfall wieder Beschwerde bei der UN-Beobachtertruppe eingelegt, die eine Pufferzone zwischen beiden Ländern kontrolliert. Erst am Vortag hatte Israel Warnschüsse Richtung Syrien wegen des Einschlags von Granaten abgegeben. „Feuer aus Syrien nach Israel wird nicht toleriert und mit aller Härte beantwortet“, hatte das israelische Militär gewarnt.
Nach Angaben des israelischen Rundfunks handelte es sich um die ersten Schüsse in Richtung syrischer Streitkräfte seit dem Jom-Kippur-Krieg von 1973. Israelische Militärquellen sagten, die Soldaten hätten eine äusserst präzise Panzerabwehrrakete vom Typ Tamus abgefeuert und absichtlich Ziele verfehlt. Zugleich reichte Israel eine Beschwerde bei den auf den Golan-Höhen stationierten UN-Truppen ein. Darin hiess es, die Schüsse aus Syrien würden nicht toleriert „und unsere Antwort wird unnachgiebig sein“…