Schweiz

MAYUMANA – Israels Topgruppe auf Tournee

Musik und Trommelwirbel, Elemente aus Pantomime, Akrobatik und Tanz, eingebettet in eine sensationelle Choreographie mit tollen Lichteffekten. 100 Künstler aus 20 Nationen liefern in einem aussergewöhnlichen Ensemble eine unvergleichliche Show. „Das Fundament von MAYUMANA ist Rhythmus: Talentierte Künstler aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen verbünden sich in der Show „Momentum“ im Dienste virtuos zerhackter Zeit. Wobei Rhythmus bei MAYUMANA nicht einfach nur Trommeln bedeutet, sondern Percussion auf höchstem Niveau, die zugleich in den existenziellen Grundlagen menschlichen Seins verwurzelt ist und dessen Verschmelzung mit der High-Tech-Welt zelebriert“, heisst es in der Pressemitteilung.

Als besonderes Extra winken Freikarten für all diejenigen, die beim grossen Gewinnspiel mitmachen…

Einfuhren aus Israel in die Schweiz

Die Schweiz bestimmt ab heute im Zirkular D.30 der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) die Einfuhr von waren aus Israel. Darin wird bestimmt, dass Waren, die aus besetzten arabischen Gebieten, einschliesslich der sich dort befindenden israelischen Siedlungen stammen, namentlich aus der West Bank, dem Gazastreifen, Ost-Jerusalem und den Golanhöhen, künfig eine Präferenzgewährung im Rahmen des Freihandelsabkommens EFTA-Israel sowie des bilateralen Landwirtschaftsabkommens Schweiz-Israel nicht zulässig ist…

Internationaler Kunstfälscher-Ring zerschlagen

Das deutsche Bundeskriminalamt hat einen international tätigen Kunstfälscher-Ring zerschlagen, der gefälschte Gemälde in Millionenhöhe verkauft haben soll. In mehreren deutschen Bundesländern durchsuchten Beamte Wohnungen, Geschäftsräume, Lager und Kunstgalerien. In Wiesbaden nahm die Polizei zwei Beschuldigte fest, die als Spitze einer Gruppe von sechs Kunstfälschern gelten. Durchsuchungen gab es auch in der Schweiz und in Israel. Den russischen, israelischen und deutsch-tunesischen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Kunstgemälde der russischen Avantgarde wie etwa von Wassily Kandinsky gefälscht zu haben. Sie sollen den Stil der Künstler nachgeahmt und die gefälschten Gemälde mit Echtheitszertifikaten ausgestattet haben. Die Fälschungen wurden laut BKA in Deutschland und im Ausland verkauft oder ausgestellt….

Schweiz: Über 60 Prozent der Frühkartoffeln stammen aus Israel

Von Jahr zu Jahr werden immer wie mehr Frühkartoffeln aus Israel in die Schweiz eingeführt. So erhöhte sich deren Anteil am Gesamtmarkt von 44 auf mittlerweile 86 Prozent. Gründe sind Änderungen bei den Importkontingenten. Die Herkunft der in die Schweiz eingeführten Frühkartoffeln hat sich in den vergangenen fünf Jahren dramatisch verändert. 2008 wurden insgesamt 10’236 Tonnen dieses Kartoffeltyps in die Alpenrepublik eingeführt. 44 Prozent (4’468 Tonnen) stammten aus Israel, 27 Prozent wurden via EU-Länder (2’798 Tonnen) eingeführt, 7,4 Prozent (764 Tonnen) respektive 9,3 Prozent (950 Tonnen) wuden aus den nordafrikanischen Staaten Tunesien und Marokko eingeführt, heisst es im jüngsten Bericht des Fachbereichs Marktbeobachtung des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW)…

Palästinenserfamilie hat Fragmente der Schriftrollen vom Toten Meer in der Schweiz gelagert

Die Entdeckung der antiken Schriftrollen in einer Höhle beim Toten Meer war 1947 eine der grössten archäologischen Sensationen des Jahrhunderts. Die sogenannten Qumran-Schriftrollen enthielten biblische Texte, die über Jahrhunderte buchstabengenau überliefert worden waren. Jetzt machen die alten Papyrusrollen erneut Schlagzeilen: Die palästinensische Familie, die die Rollen damals entdeckte, hat offenbar Fragmente davon jahrzehntelang in einem Schweizer Depot gelagert und bietet sie jetzt zum Verkauf an. Das ärgert die israelische Altertumsbehörde, die die gesamten Rollen als ein kulturelles Erbe des jüdischen Staates betrachtet…

Schweiz: »It’s Kosher to Boycott Israeli Goods!«

Israel verletzt täglich das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser« steht auf einem grossen Plakat an einem der Gleise des Zürcher Hauptbahnhofes. Überschrieben ist der Aushang mit »65 Jahre Unrecht an den Palästinensern«. In fett gedruckten Lettern heisst es am unteren Ende des Plakats: »It’s Kosher to Boycott Israeli Goods!« (Es ist koscher, israelische Güter zu boykottieren).
Verantwortlich für die Kampagne ist die aus dem Kanton Thurgau stammende Soziologin Verena Tobler…

Schweiz: Ehemaliges SVP-Mitglied wegen Rassismus verurteilt

Der frühere Aspirant für eine Kantonsratskandidatur hatte auf Internetforen Juden, Muslime und dunkelhäutige Menschen diffamiert. Mehrere SVP-Mitglieder erreichten im vergangenen Sommer breite mediale Aufmerksamkeit wegen ihren rassistischen Äusserungen, darunter auch der Solothurner Kleinunternehmer Beat Mosimann. Er hatte in Internet-Foren und auf Facebook eine grosse Zahl von diskreditierenden oder hetzerischen Einträgen publiziert. Er unterstellte den Juden die «geschichtlich bedingten Unterwanderung der Finanzwelt», er wollte Muslime «entsorgen» und an Schwarzafrikanerinnen «alte Munition» ausprobieren. Nach den Medienberichten zog sich das SVP-Mitglied und Aspirant für eine Kantonsratskandidatur «für das Wohl der Partei» aus der Politik zurück…

Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer entschuldigt sich

Festlicher Auftakt zur Delegiertenversammlung 2013 in St. Gallen. Mit Spannung warteten die Delegierten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) und die zahlreichen hochkarätigen Gäste der jüdischen Gemeinde St. Gallen, die den 150. Jahrestag ihrer Gründung feierte, auf das Grusswort von Bundespräsident Ueli Maurer. Der Magistrat entschuldigte sich gleich zu Beginn ausführlich dafür, dass er in seiner Botschaft zum internationalen Holocausttag vom 27. Januar wohl die Schweiz als Hort der Freiheit und der Zuflucht Verfolgter gerühmt hatte, aber die damals antisemitische Flüchtlingspolitik und die Rückweisung tausender jüdischer Flüchtlinge nicht erwähnt hatte…

Didier Burkhalter trifft Benjamin Netanjahu

Der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter ist am Donnerstag mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zusammenkommen. Am Abend ist ein Treffen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Ramallah geplant. Im Zentrum der Gespräche mit Vertretern der israelischen Regierung stünden die Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel sowie die derzeitige Situation in der Region, erklärte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Weiter soll über die Schweizer Beiträge zur Unterstützung des Friedensprozesses im Nahen Osten gesprochen werden…

Schweizer Bundesrat Didier Burkhalter kommt nach Jerusalem

Im Mittelpunkt steht Besuch beim Schweizerischen Zentrum für Konfliktsforschung. Als Gast der Hebräischen Universität (HU) von Jerusalem wird der schweizerische Aussenminister, Bundesrat Didier Burkhalter, am Donnerstag, den 2. Mai in Begleitung von Andreas Baum, den schweizerischen Botschafter in Israel, und einer Delegation von Diplomaten aus der Schweiz dem Sigi-und- Lisa-Daniel Schweizer Zentrum für Konfliktforschung, -verwaltung und –lösung an der HU einen Besuch abstatten…