Syrien

Israel fliegt Manöver im Libanon

Nachdem die israelische Luftwaffe Ziele in Syrien bombardierte, sorgen ihre Flieger auch in Südlibanon für Unruhe. Dort rechnete man damit, Ziel von Angriffen zu werden. Wenige Tage nach einem Luftangriff auf Syrien sorgen israelische Manöver über Südlibanon für Unruhe in der Region. Nach Angaben libanesischer Sicherheitskreise und der UNO-Mission Unifil vom Montag drangen Flugzeuge aus dem Nachbarland in den libanesischen Luftraum ein, ohne jedoch anzugreifen…

Israels Attacke wird immer mysteriöser

Der durch international Medien und „Diplomaten“ bekannt gemachte israelische Luftangriff in Syrien wird zunehmend mysteriöser. Auf der einen Seite warten die UNO, Deutschland, die NATO und Russland wegen Mangels an Beweisen immer noch auf Details, ob tatsächlich ein israelischer Angriff stattgefunden hat. In Gegenzug wird Israel vorsorglich wegen einer Verletzung der syrischen Souveränität von halbseidenen Organisationen, wie UNO, und Regierungen international verurteilt…

Syrien und Iran drohen mit Vergeltung

Nach dem israelischen Luftangriff auf syrisches Gebiet haben Syrien und Iran mit Vergeltung gedroht. Es gebe die Option zurückzuschlagen, sagte Syriens Botschafter in Libanon, Ali Abdul-Karim Ali, am Donnerstag in Beirut. Er könne aber nicht sagen, wann es zu einer Vergeltungsaktion kommen könnte. Es obliege den zuständigen Stellen, dies vorzubereiten…

Der Norden macht sich bereit für einen möglichen Krieg

Die israelische Regierung macht sich zunehmends Sorgen in Bezug auf den anhaltenden syrischen Bürgerkrieg, da dieser zu einem offenen Konflikt zwischen dem jüdischen Staat und der Hisbollah oder syrischen Regierungstruppen führen könnte. Israel warnte wiederholt, dass präemptive Schläge vorgenommen werden, falls syrische chemische Waffen ihren Weg in die Hände der Hisbollah finden werden. Am Montag berichtete Israels Ynet Nachrichtenportal, dass die Hisbollah Basen neben Lagern aufgeschlagen hat, in denen syrische Massenvernichtungswaffen gelagert sind. Die Terrorgruppe hofft anscheinend, das Chaos in Syrien für ihre eigene Aufrüstung nutzen zu können…

IAF bombardiert im Libanon

Berichten zufolge sollen am Dienstagabend israelische Kampfflugzeuge ein Überwachungsmission über den Libanon durchgeführt haben und dabei möglicherweise ein Angriff auf einen angeblichen Waffenkonvoi in der Nähe der syrisch-libanesischen Grenze erfolgt sein. Libanesischen Nachrichtenagenturen behauptete, dass die libanesische Armee die israelischen Kampfflugzeuge sofort gesichtet und ihre Flugbahn genau überwacht hätten. Laut einer Erklärung von der libanesischen Armee, traten gegen 16.30 Uhr vier Jets der israelischen Luftwaffe in den libanesischen Luftraum ein. Diese Jet Staffel wurde vier Stunden später von einer anderen Staffel abgelöst. Gegen 2 Uhr Morgen wurde wiederum die zweite Gruppe wurde von mehr israelische Flugzeugen ersetzt und die gesamte Mission wurde um 07.55 Uhr beendet…

Israels Sicherheitsratschef berät in Moskau über syrische Chemiewaffen

Der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats von Israel, Yaakov Amidror, ist am Montag nach Moskau gereist, um vermutlich über die Sicherheit der syrischen Chemiewaffen zu beraten. Israel befürchtet, dass die C-Waffen im kriegsgebeutelten Syrien in die Hände radikaler Islamisten geraten können. Wie aus der israelischen Regierungskanzlei zu erfahren war, will sich Amidror mit dem russischen Sicherheitsratssekretär und Ex-FSB-Chef Nikolai Patruschew und Aussenminister Sergej Lawrow treffen. Offiziell ist die Tagesordnung nicht bekannt. Nach Angaben der Tageszeitungen „Maariw“ will der israelische Politiker über die Sicherheit der Chemiewaffenvorräte in Syrien sprechen…

Steigende Besorgnis über C-Waffen in syrischer Rebellenhand

In der israelischen Regierung wächst die Sorge, dass syrische Chemiewaffen in die Hände von Rebellen oder von Feinden im benachbarten Libanon geraten könnten. In ungewöhnlich deutlichen Worten warnte Vizeministerpräsident Silwan Schalom heute im israelischen Armeerundfunk vor einem „Überschreiten roter Linien“ durch die Rebellen…

WEF in Davos, Israel und die Mullahs

Auf dem WEF in Davos sagte Prinz Turki bin Faisal, der Bürgerkrieg halte auch deshalb an,weil die Erzfeinde Israel und der Iran in der Syrienfrage eine «unheilige Allianz» eingegangen seien: «Beide wollen, dass Präsident Bashar al-Assad an der Macht bleibt.» Die Israelis hätten sehr gut gelebt mit den Assads, dem Vater wie dem Sohn, weil sie ihnen die Golanhöhen, die Israel 1967 von Syrien erobert hatte, nicht mehr streitig gemacht hätten…

Syrien soll Israel angreifen wenn Assad fällt

Der unter Druck stehende syrische Diktator Baschar el Assad hat Berichten aus Damaskus zufolge seinen Generälen befohlen, Israel mit ballistischen Raketen zu beschiessen, sollte er von den Rebellen getötet werden. Die Online Zeitung Inyan Merkazi zitiert syrische Quellen, dass Assad bei einem Treffen mit seinen obersten Generälen Bedenken äusserte, er könne von amerikanischen High Tech Raketen getroffen werden, die vor kurzem an die Rebellen geliefert worden sind, oder von einem gewalttätigen Mob getötet werden, wie es beim libyschen Diktator Muamar Gaddafi der Fall war…