terror

Strafmass nach tödlichen Steinwürfen festgelegt

Ein Palästinenser ist am Mittwoch vom Militärgericht Ofer zu zweimal Lebenslänglich plus weiteren 58 Jahren Haft verurteilt worden. Zuvor war er Anfang des Monats für schuldig befunden worden, im September 2011 durch Steinwürfe den 25-jährigen Asher Palmer und seinen einjährigen Sohn ermordet zu haben. Das Gericht hatte es damals als erwiesen angesehen, dass der Angeklagte Palmers Auto in der Nähe von Kiryat Arba mit Steinen beworfen und diesen dabei im Gesicht getroffen habe. Dadurch habe Palmer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und den Unfall verursacht, bei dem er und sein Sohn getötet worden waren…

Angriffspläne auf den Tempelberg vereitelt

Fünf Araber aus Ostjerusalem wurden am Donnerstag wegen geplanten Angriffen auf Besucher des Tempelbergs von der israelischen Polizei festgenommen. Die fünf Inhaftierten, im Alter von 20 bis 25 Jahren, werden nun wegen versuchter Entführung, versuchtem Mord, Unterstützung des Feindes in Kriegszeiten, Kontakt mit ausländischen Agenten und Waffenbesitz angeklagt…

Schwedischer Spitzenpolitiker wollte Israel bombardieren: Rücktritt

Der schwedische Politiker Omar Mustafa hat seinen Posten im erweiterten Parteivorstand der Sozialdemokraten nach nur einer Woche räumen müssen. Einer der Gründe: vor zwei Jahren forderte er die Bombardierung Israels. Mustafa hatte 2011 auf Twitter geschrieben, Schweden solle lieber Kampfjets gegen Israel losschicken als gegen den damaligen libyschen Staatschef Muamar al-Ghaddafi. Das berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Der Vorfall sei nur einer von vielen, die den Politiker zu einer umstrittenen politischen Figur in Schweden gemacht hätten. Der Sozialdemokrat, der laut „Radio Schweden“ auch Vorsitzender des Islamischen Verbundes von Schweden ist, sei immer wieder durch seine Nähe zu islamistischen Predigern aufgefallen. So habe er beispielsweise die ägyptischen Extremisten Salah Sultan und Ragheb al-Serjany zu einer Konferenz nach Schweden eingeladen…

2012 kein Toter bei Terroranschlägen

Im Jahr 2012 ist kein einziger Israeli in Jerusalem oder dem so genannten Westjordanland bei einem Terroranschlag ums Leben gekommen. Einem Bericht des israelischen Geheimdienstes Shin Bet zufolge ist dies seit 39 Jahren das erste Mal, dass es keine Toten gab. Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt 1221 Israelis bei Terroranschlägen getötet und 8519 verletzt worden…

Analyse: Waffen der Hamas – Das Arsenal des Terrors

Rund tausend Geschosse hat die Hamas auf Israel abgefeuert. Zum Arsenal der Islamisten zählen Raketen aus Iran und China, ausserdem viele selbstgebaute Kassam. Die meisten Waffen will Israel nun zerstört haben. Doch solange Nachschub aus Ägypten kommt, ist die Macht der Radikalen ungebrochen.
Die Waffenlager der Hamas im Gaza-Streifen stehen unter Dauerbeschuss. Seit sechs Tagen bombardiert die israelische Luftwaffe – nach eigenen Angaben die beste der Welt – Ziele in dem Gebiet. Da ist es fast erstaunlich, dass noch Raketen übrig sind, die auf Israel abgeschossen werden können. Doch in Aschkelon und anderen israelischen Städten in der Nähe des von den Islamisten beherrschten Küstenstrichs gab es auch am Dienstag wieder Luftalarm.

Die militärische Macht der Hamas ist anscheinend nur geschwächt, nicht gebrochen. Einige ihrer Raketenstellungen scheinen so gut versteckt, dass die israelische Luftwaffe sie bislang nicht ausschalten konnte. Jerusalem hat gezählt, dass seit Beginn der Kämpfe am vergangenen Mittwoch tausend Geschosse aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden sind. Ein Mehrfaches davon will die Luftwaffe noch am Boden unschädlich gemacht haben, doch einige – vermutlich unterirdische – Abschussrampen waren auch am Dienstag noch in Betrieb.
Die Frage, wie gross das Raketenarsenal der Hamas ist, mit welchen Fabrikaten es bestückt und wie gut getarnt es ist, lässt sich nur anhand solcher Indizien zu beantworten. Zwar brüsten sich radikale Palästinenser im Gaza-Streifen gern mit ihren militärischen Fähigkeiten und führen Journalisten auch mal Werkstätten vor, in denen junge Männer Kassam-Raketen bauen – doch darüber, wie viele Raketen sie auf Tel Aviv und Jerusalem abschiessen könnten, möchte die Hamas Israel und die Welt aus taktischen Gründen im Unklaren lassen.

Gefahren durch iranisches Atomprogramm

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, fordert ein konsequentes Vorgehen gegen das iranische Atomprogramm. Knobloch sagte in einem dapd-Interview anlässlich des bevorstehenden Israel-Besuchs von Bundesratspräsident Horst Seehofer (CSU), es müsse unbedingt verhindert werden, dass der Iran in den Besitz von Nuklearwaffen komme. Dies wäre nicht nur eine Bedrohung für Israel, sondern für die gesamte freie Welt. Knobloch warnte: “Die politischen religiösen Führer im Iran leugnen den Holocaust und sprechen dem jüdischen Staat das Existenzrecht ab.” Ausserdem finanziere der Iran “Organisationen, die den Terror gegen Israel praktizieren und die Vernichtung Israels zum Ziel haben”. Knobloch fügte hinzu: “Ich wünsche mir ein wenig mehr Empathie für die Menschen in Israel.”…