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Expertenteam der UNESCO will in die Altstadt von Jerusalem reisen

Erstmals seit fast zehn Jahren reist wieder ein Expertenteam der UNESCO in die Altstadt von Jerusalem. Es soll den Zustand des Kulturerbes im arabisch geprägten Osten der Stadt untersuchen. Insbesondere der Schutz der Altstadt sowie der historischen Stadtmauer sollten dabei geprüft werden, teilte das jordanische Königshaus in Amman mit. Die Experten sollen ihre Arbeit am 15. Mai aufnehmen. Ihre Ergebnisse sollen noch vor der nächsten Sitzung des Weltkulturerbe-Komitees vom 16. bis 27. Juni in Kambodscha vorgestellt werden. Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums erklärte, die UNESCO-Delegation werde Kulturstätten in ganz Israel und nicht nur in Jerusalem besuchen. Ausgeschlossen von der Inspektion sind nach einem Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“ ein Besuch des Tempelbergs und der umstrittenen Fussgängerrampe am Mughrabi-Tor…

Die Höhlen des Carmel sind das neuste Weltkulturerbe

Ende Juni hat das Weltkulturerbe-Komitee der UNESCO dafür gestimmt, das „Nahal Meàrot Nature Reserve“ in die Liste der Weltkulturerbe-Stätten aufzunehmen.
Die Stätte der „Menschlichen Entwicklung“ (Site of Human Evolution) am Berg Carmel im Norden Israels bestehen aus prähistorischen Höhlen, die durchgehend von Frühzeitmenschen während Hunderttausenden von Jahren bewohnt waren. Diese menschliche Lebensform ist ein weltweit sehr seltenes Phänomen.
Damit wurde Nahal Meàrot nun als 8. Weltkulturerbe-Stätte in Israel ernannt. Die anderen Stääten sind die Altstadt von Jerusalem, die Bahai-Anlage in Haifa und Westgalliläa, die biblischen Siedlungen Megiddo, Hazor und Beer Sheva, die Weihrauchstrasse im Negev, die Festung Masada, die Altstadt von Akko und die als „Weisse Stadt“ bezeichnete Bauhausarchitektur in Tel Aviv…