Gesellschaft

Jom HaAtzmaut – Israel ist 65!

Wenige Minuten nach Sonnenuntergang mit dem Beginn der Dämmerung und dem Heranbrechen eines neuen Tages klang von Montag auf Dienstag der Gefallenengedenktag aus und ging in den israelischen Unabhängigkeitstag über. Dies geschah durch eine offizielle Zeremonie am Herzl-Berg, wo jetzt die auf Halbmast herabgelassene Fahne voll gehisst wurde. Israels Staatspräsident Schimon Peres hielt die feierliche Ansprache und eine Auswahl an Soldaten von Navy, Infanterie und Flugwaffe zeigten eine Flaggenparade. Artistische Einlagen rundeten die Eröffnungsveranstaltung ab…

AM ISRAEL CHAI

Muss ein Jude sein eigenes Land – das Land Israel – lieben?! Können wir als Juden sagen: „OK, ich bin zwar ein Jude, aber dieses kleine Land interessiert mich ganz und gar nicht.“ Ist das erlaubt?! In der israelischen Nationalhymne wird über den jüdischen Traum gesprochen, ein freies Volk zu sein „in unserem Land, im Lande Zion und in Jerusalem“(hebr.: Lijot amChofschi BeArzeinu Erez, Zion, weJeruschalaim)! Man kann daraus ersehen, dass diese drei Worte eine sehr starke Bedeutung für das jüdische Volk darstellen…

Unabhängigkeitstag–יום העצמאות

Mit dem heutigen Sonnenuntergang beginnt der 65. Unabhängigkeitstag Israels. Der Unabhängigkeitstag, Jom HaAtzmaut, folgt am 5. Iyar unmittelbar auf den Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels. Er erinnert an die Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948…

Bevölkerungsstatistik zeigt: Israel wächst

Israels Bevölkerung hat jetzt die 8 Millionen Grenze überschritten und wuchs im vergangenen Jahr um 1,8 %. Dies zeigt eine am Sonntag anlässlich des bevorstehenden Unabhängigkeitstages veröffentlichte Statistik des Zentralen Statistikbüros. Das sind rund 137.000 Menschen mehr als bei der Erhebung vor einem Jahr. Etwa drei Viertel der israelischen Staatsbürger – 75,3 Prozent – sind Juden und 20,7 Prozent sind Araber. Die restlichen vier Prozent der Israelis setzten sich aus nicht-arabischen Christen, Angehörigen anderer Religionen und Nicht-Religiösen zusammen…

Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

König David sagte: „Der Anfang der Weisheit ist die Furcht vor dem Ewigen.“ (Psalme Davids: Psalm 111, Vers 10)
Thora-Parascha: „Tasria Mezora“; Wochenabschnitt: 3. Mose 12:1 bis13:59; Haftara-Prophetenlesung: II Koenige 4:42 bis 5:19 ….

Orthodoxe Autonomie in Israel?

Wollen sich Israels orthodoxe Juden selbständig machen? Die ultra-orthodoxe Zeitschrift Modia kündigte diese Woche in ihrer Ausgabe an, dass sie über eine orthodoxe Autonomie im Staat Israel nachdenkt. In dem jüngsten Aufruf der Zeitung, die der ultra-orthodoxe Knessetpartei Vereinte Thora gehört, fordert sie eine unabhängige Führung in Sache Religion, Wirtschaft, Gesetz und Werte innerhalb der staatlichen Grenzen Israels. Gemäss der Zeitschrift ist dies das Resultat der Furcht einiger Orthodoxen, dass Israels neue Regierungskoalition den empfindlichen Status Quo zwischen der säkularen und orthodoxen Bevölkerung Israels antasten wird…

Israels Wirtschaftsminister verflucht

Der Wirtschaftsminister von Israel Naftali Bennett hat eine anonyme Botschaft darübererhalten, dass auf ihn der hebräische Fluch „Pulsa de Nura“ gelegt worden sei. „Der Fluch wird in Dein Haus kommen. Du wirst jung nach einem Leben voller Leidensterben“, heisst es im Brief. Die Spannungen zwischen Haredim und dem Habayit Hayehudi Vorsitzenden Naftali Bennett führen, so scheint es, sogar zu extremen Handlungen…

Offene Briefe an Netanyahu

Russische und amerikanische Promis liegen sich in den Haaren. In einem offenen Brief forderten hundert russisch-jüdische Prominente am Dienstag Premierminister Netanyahu auf, die jüngsten Ersuchen amerikanischer Juden zu ignorieren, Land im Austausch für Frieden abzugeben. Mit ihrem Brief reagieren die russischen Juden nach eigenen Angaben auf ein Schreiben vom 3. April, das hundert US-Juden des liberalen Israel Policy Forum verfasst hatten.