Der Prozess der Wiederbelebung der hebräischen Sprache begann am 13. Oktober 1881, als Elieser Ben-Jehuda und seine Freunde sich einigten, untereinander nur noch Hebräisch zu sprechen. Daraus resultierte dass diese Sprache die als Muttersprache seit dem 2. Jh. der Zeitrechnung nicht mehr gesprochen worden war, wieder zur nationalen Sprache des jüdischen Voilkes wurde. Hebräisch wurde von den Juden über die Jahrhunderte hinweg nur bei den Gebeten und zum Lernen der heiligen Bücher genutzt, jedoch nicht als Umgangssprache.
Gesellschaft
Demonstration gegen Obama in Tel Aviv
Gestern Abend fand vor der US-Botschaft in Tel Aviv eine Demonstration gegen den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und seine „brutale Politik gegenüber Israel“ statt. Eine Obama-Puppe wurde mit Schuhen beworfen. Auf den Transparenten war in Englisch zu lesen: „Obama, du bist nicht der 12. Imam!“, „Obama, du bist kein Christ!“, „Obama geh zurück nach Kenia!“ und „Israel ist kein Ketchup, deshalb hör auf, uns zu drücken“. Man protestierte gegen Obama, weil er so einseitig gegen Israel ist. Jedoch waren auch Transparente zu sehen, in denen Netanjahu aufgefordert wurde, weiterhin standhaft zu bleiben.
Älteste Jüdin der Welt verstorben
Die älteste Jüdin der Welt, Fannie Forman Buton, starb vor kurzem im Alter von 111 Jahren in Philadelphia/Pennsylvania/USA. Sie wurde 1899 in Österreich geboren und wanderte im Jahr 1901 im Alter von 2 Jahren in die USA aus. Sie hinhterlässt zwölf Enkel und 14 Grossenkel.
Feiglin´s Sohn wachte aus Koma auf
Zur grossen Freude der Familie des Likud-Abgeordneten Moshe Feiglin wachte ihr 16-jähriger Sohn David zum Versöhnungstag aus einem zweimonatigen Koma auf. Dies war durch einen schweren Verkehrsunfall eingetreten. Er sagte am Telefon zu seinem Vater „Shalom“.
Mehrheit der Israelis anerkennt nicht-orthodoxe Konversion
Für fast zwei Drittel der Israelis gehören auch Konvertiten ohne orthodoxe Rabbiner zum jüdischen Volk. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Diasporaministeriums hervor. In Israel wird der Übertritt bei einem nicht-orthodoxen Rabbi hingegen nur teilweise anerkannt.
Demonstration gegen Geschlechtertrennung in ultra-orthodoxen Vierteln
Unter hohem Polizeischutz haben am Mittwoch in Jerusalem rund 50 Männer und Frauen gegen Geschlechtertrennung in Jerusalem protestiert. Sie zogen von der Jaffa-Strasse im Zentrum der Hauptstadt in das ultra-orthodoxe Viertel Mea Schearim. Es war das erste Mal, dass ein Gericht einen Protestmarsch in dieses Gebiet genehmigt hatte.