Gesellschaft

Hermann Görings Bruder wird wahrscheinlich in Israel geehrt

Albert Göring, der Bruder des berüchtigten Naziführers Hermann Göring, gehört zu den Kandidaten für die Auszeichnung „Gerechter unter den Nationen“, die vom Holocaustmuseum Jad Vaschem in Jerusalem vergeben wird. Vor und während des Krieges half Albert Göring (Foto) vielen Juden, Ausreisepapiere zu erhalten, und rettete so ihr Leben. Er schickte auch Lastwagen in Konzentrationslager mit Anforderungen nach Arbeitern. Diese Lastwagen hielten dann in abgelegenen Gebieten, um den Arbeitern die Flucht zu ermöglichen…

Problemzone Gewissen

Seit eh und je gibt es Diebe auf der Welt. Früher schien es manchmal eine Art Beruf zu sein. Ein Beruf, den Menschen in Not und ohne Bildung ausübten, die durch persönliche Umstände in die Welt der Kriminalität gerutscht waren. Heute hört man mehr und mehr von Präsidenten, Ministern, Managern und Religionsführern, die sich im Laufe ihrer Amtszeit haben korrumpieren lassen. Sie waschen Geld, hinterziehen Steuern, überweisen öffentliche Gelder an Verwandte. All das sind Delikte, deren materieller Umfang und deren öffentliche Bedeutung bei Weitem schlimmer sind als das Stehlen eines Radios aus einem parkenden Auto. Das sagen sich viele und tun es den Grossen nach – nur in kleinerem Stil…

Die jüdisch-amerikanische Sängerin Barbra Streisand plant für den Juni zu Ehren des israelischen Staatspräsidenten ein Konzert. Der 90. Geburtstag von Schimon Peres hat sie als Anlass überzeugt, Israel zum ersten Mal nicht nur zu besuchen, sondern auch dort aufzutreten. Über Jahre hinweg, insbesondere in den vergangenen zwei Jahren, haben israelische Produzenten etliche Male versucht, die Stimmlegende mit Angeboten nach Israel zu locken. Im Sommer diesen Jahres soll es am 15. oder 16. Juni endlich wahr werden: Barbra Streisand möchte zur Ehre von Peres anlässlich seines 90. Geburtstags auftreten, berichtete die israelische Tageszeitung „Yediot Aaronot“ am Montag…

Mail-Panne: Lehrer schickt Beleidigungsliste an Schüler

„Lügner“, „Spinner“, „asozial“ – so kategorisierten israelische Lehrer ihre Schüler in einer geheimen Klassenliste. Das Dokument sollte bei der Vorbereitung einer Studienfahrt nach Polen helfen. Doch ein Pädagoge mailte den Pöbelkatalog an die ganz Klasse. Diese E-Mail könnte für einen Lehrer der „Yitzhak Rabin High School“ in Israel noch zu einem Problem werden. Der Pädagoge aus der Stadt Kfar Saba, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Tel Aviv, versendete irrtümlich ein Dokument mit abfälligen Bemerkungen des Kollegium. Darin werden Schüler der 12. Jahrgangsstufe teilweise rüde beschimpft. Die persönlichen Beurteilungen lesen sich wenig schmeichelhaft: „Lügner“, „Spinner“, „Nicht besonders helle“ steht dort hinter einigen Namen notiert. Auch Bemerkungen wie „Steht auf Jungs“ oder „asozial“ wurden dort fein säuberlich in eine Excel-Tabelle eingetragen…

Israelischer Meisterkoch verwöhnt arme Kinder in Kenia

250 kenianische Waisenkinder hatten wohl niemals davon geträumt, ein israelisches Mittagsmahl in ihrem Waisenhaus in Nairobi geniessen zu können. Der israelische Meisterkoch Omer Miller kochte für arme und hungrige Kindern aus den Slums in Nairobi ein köstliches Essen mit Schawarma (Fleischgericht) und israelischem Humus. Dies fand in einem Heim für Waisenkinder in einem der ärmsten Stadtviertel der kenianischen Hauptstadt statt…

Thorazitat des Tages

Unsere Weisen lehrten uns: Der böse Trieb ist zuerst dünn wie Spinnfäden; allerdings wandelt er sich sehr schnell zu starken Wagenseilen, die einen Menschen fesseln …