Kultur

Eine magische Reise durch die Arava-Wüste

„Summertime and the living is easy“, heisst es im berühmten Lied von George Gershwin. Wie der israelische Journalist Moshe Gilad erzählt, gilt diese Erkenntnis in der Wüste Arava, dem heissesten Teil des Landes, allerdings nur während der Morgen- und Abendstunden. Dann aber entfaltet diese Landschaft im Süden Israels ihre ganze magische Kraft und Schönheit: ob an den makellosen Sanddünen von Kasui, dem 7000 Jahre alten Leopardentempel oder der alten Karawanserei Ma’aleh Shaharut. Wir geben hier einen Auszug des englischen Artikels wieder…

Hospital aus der Kreuzfahrerzeit in Jerusalem entdeckt

Archäologen haben im Untergrund der Jerusalemer Altstadt ein Hospital aus der Kreuzfahrerzeit 1099 bis 1291 entdeckt. Die mit Fresken ausgemalten Gewölbe waren mit Schutt und Abfall gefüllt. Sie liegen mitten im christlichen Viertel der Altstadt, in einem Bereich, der „Musristan“ genannt wird (persisch für Krankenhaus). Nach Auskunft von Grabungsleiter Amit Re’em von der israelischen Altertumsbehörde stürzte der Hospital-Komplex bei einem Erdbeben im Jahre 1457 ein. Später habe man Teile der Gebäudeüberreste als Stall für Pferde und Kamele genutzt, was Knochenfunde belegten. Bis 2000 war auf dem Gelände ein Frucht- und Gemüsemarkt, seine ruhmreiche Vergangenheit war längst vergessen…

Witz des Tages

Ein katholischer Pfarrer und ein Rabbi unterhalten sich. Der katholische Priester protzt: „Mein Gott hat zum Beispiel die Alpen geschaffen und die Dolomiten gebaut.“ „Das ist doch gar nichts“, beteuert der Rabbi. „Kennen Sie das Tote Meer? Mein Chef hat es umgebracht.“

Musik-Weltstars: Antisemitismus und Angst

Zwei alternde Weltstars haben ihre Probleme mit Israel: Der Rockmusiker Roger Waters (69, Foto), Mitbegründer und ehemaliger Frontmann von „Pink Floyd“, offenbarte sich bei einem Auftritt als Antisemit. Eric Burdon, früherer Leadsänger der britischen Band „The Animals“, liess sich von Drohungen derart beeindrucken, dass er ein in Israel geplantes Konzert absagte. Die beiden Musiker setzten damit Zeichen – und sorgten bei ihren Fans im Heiligen Land für ungläubiges Kopfschütteln…

Schauspielerin Natalie Portman will Amoz-Oz-Roman verfilmen

Schauspielerin Natalie Portman soll ihr Regiedebüt mit einer Verfilmung von «Eine Geschichte von Liebe und Finsternis», einem Roman mit autobiografischen Elementen des israelischen Autors Amos Oz, geben. Die israelisch-amerikanische Schauspielerin, die 2011 für ihre Rolle im Ballett-Drama „Black Swan“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, soll auch Oz‘ Mutter spielen, die Selbstmord begangen hatte, als er zwölf Jahre alt war…

Witz des Tages

Was Sie schon immer über koscheres Essen wissen wollten und nie zu fragen wagten: Hier wird Ihnen geholfen. Lassen Sie sich in knapp einer Minute von zwei sympathischen, jungen Bartträgern in die Welt des „Gefilte Fish“ und „Matzebrösel“ einführen. 100 Prozent lustig, 100 Prozent koscher…

Uri Geller soll für CIA und Israel gearbeitet haben

War der Magier ein Spion? Uri Geller kann mehr als nur Löffel verbiegen. Durch Gedankenkontrolle soll er zum Ende des Kalten Krieges beigetragen haben. Eine TV-Doku soll die Spionagearbeit für Israel und die CIA aufdecken. Den deutschen Fernsehzuschauern ist Uri Geller (66) vor allem durch seine Casting-Show „The next Uri Geller“ im Gedächtnis, in der der löffelverbiegende Magier vor fünf Jahren seinen Nachfolger suchte. Der 66-Jährige kann aber offenbar weit mehr. Eine Dokumentation des britischen Senders „BBC2“ über das Leben des Zauberkünstlers enthüllt jetzt, dass dieser jahrelang als geheimer Spion für Israel und die CIA arbeitete und angeblich rein durch Gedankenkontrolle dabei half, den Kalten Krieg zu beenden…