Die israelische Gesellschaft Business Data Israel (BDI) hat die Verluste für die Staatskasse geschätzt, sollte sich die Staatsführung zu einer Attacke auf iranische Nuklearobjekte entschliessen. Laut diesen Angaben würde der Schlag gegen den Iran mit international zugelassenen Waffen mehr als 40 Mrd. Dollar kosten. Die Militäroperation, von deren Unvermeidlichkeit die Presse immer häufiger schreibt, wird zum teuersten Einsatz der israelischen Armee seit 20 Jahren. „Der direkte Schaden, der der Infrastruktur des Landes und dem Eigentum der israelischen Bürger im Falle eines Krieges gegen den Iran zugefügt wird, beträgt laut BDI 47 Mrd. Schekel (ein Euro = fünf Schekel)…
Sicherheit
Axtschwingender Terrorist festgenommen
Die israelische Armee hat einen Palästinenser festgenommen, der heute morgen einen Juden in der Gemeinde Maalah Levona mit einer Axt angegriffen hat. Der Angriff erfolgte an der Einfahrt zur Gemeinde in der Region Samaria. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus in Jerusalem gebracht, wo die leichten Wunden an der Brust des Mannes behandelt werden…
Iran beschleunigt Bau von Uran-Zentrifugen
Iran forciert offenbar sein Nuklearprogramm. Nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde soll Teheran in den vergangenen Monaten tausend neue Zentrifugen installiert haben, mit denen Uran angereichert werden kann. Israels Verteidigungsminister Barak drängt auf einen Militärschlag…
Lieberman: „Israel muss sehr vorsichtig sein!“
Der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman warnte in einem geschlossenen Treffen mit Botschaftern vor der neuen Gefahr im Süden.
Bisher teilte Israels Regierung den Medien mit, dass der ägyptische Truppeneinmarsch in den Sinai in Absprache mit Israel geschehen ist. Nun hat sich jedoch herausgestellt, dass dies nicht der Fall war, sondern Israel anfänglich keinen Ärger mit der neuen Regierung in Kairo suchen wollte. Darüber hinaus wollte Israel auch nicht als „dumm“ dastehen…
Netanyahu und ZAHAL rügen Brandsatz-Wurf
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat den Wurf eines Brandsatzes auf ein palästinensisches Taxi verurteilt, der sich gestern im Westjordanland ereignet hatte und bei dem sechs Menschen verletzt worden waren, einer von ihnen schwer. In einer Erklärung seines Büros heisst es: „Ministerpräsident Binyamin Netanyahu verurteilt aufs Schärfste das Werfen eines Brandsatzes bei Bat Ein. Der Ministerpräsident hat den Allgemeinen Sicherheitsdienst (SHABAK) angewiesen, mit aller Konsequenz vorzugehen, um die Täter dieses Anschlages zu finden…
Israel entfernt Strassensperren im Westjordanland
Von den über 100 Strassensperren der israelischen Armee in Judäa und Samaria, die als Geste des guten Willens gegenüber Palästinenserchef Mahmoud Abbas geräumt wurden, sind nur noch zehn übrig. Die Medien haben vermehrt darüber berichtet, dass die Strassensperren die wirtschaftliche Entwicklung im Autonomiegebiet im Westjordanland einschränken würden. Aber die Aufhebung der Sperren scheint der palästinensischen Wirtschaft in Judäa und Samaria nicht zu helfen…
Schatten-Krieg hat längstens begonnen
Die Schlacht schon im Gange. Die Grossoffensive gegen den Iran beginnt mit einem Cyber-Angriff in bislang nicht gekanntem Ausmass. In einem koordinierten Schlag gegen das Internet, das Telefonsystem, Radio und Fernsehen, Kommunikationssatelliten und das Glasfaserkabelnetz, an dem wichtige Einrichtungen hängen, werden ausgeschaltet. Dazu zählen auch die unterirdischen Raketenbasen in Khorramabad und Isfahan…
30 Tage Krieg gegen den Iran?
Im Atomstreit mit dem Iran rechnen Sicherheitsexperten schon lange mit einem israelischen Präventivschlag. Nun werden die Angriffspläne offenbar konkreter: Nach Einschätzung des scheidenden Zivilschutzministers Wilnai würde ein Krieg 30 Tage dauern – und das Leben von 500 Israelis kosten. Die israelische Regierung geht davon aus, dass ein Angriff auf die iranischen Atomanlagen in einen einmonatigen Konflikt münden würde. „Die Analysen deuten auf einen Krieg an mehreren Fronten hin, der 30 Tage dauern würde“, sagte der scheidende Zivilschutzminister Matan Wilnai der Zeitung „Maariv“ vom Mittwoch…
Mobile Bunker sollen Soldaten schützen
Israelische Soldaten sollen sich auf feindlichem Territorium künftig mit mobilen Unterständen vor Angriffen schützen. Die Bunker können innerhalb von vier Stunden errichtet werden.
Die so genannten „Y-Forts“ wurden von der israelischen Firma „Y-Fence“, die auch für den Grenzzaun zu Ägypten zuständig ist, entwickelt. Der mobile Unterstand besteht aus Quadraten, die einem Bausatz aus Lego-Steinen ähneln…
Test der neuen Arrow-3-Raketen
Die israelische Flugzeugbaufirma Israeli Aerospace Industries gab bekannt, dass in Kürze der erste ausgiebige Test der Abwehrrakete Arrow-3 stattfinden wird. Sie ist eine verbesserte Version der Arrow-2-Rakete. Bei dem Test soll eine Arrow-3 auf ein Ziel abgeschossen werden, das eine moderne ballistische Langstreckenrakete simuliert, ähnlich zu fortgeschrittenen Projektilen, deren Abfangen in der Luft weitaus komplizierter ist. Die Arrow-3 soll auch Raketen mit unkonventionellen Sprengköpfen abfangen können. Derzeit sind durchgängig zwei Batterien der Arrow-2-Raketen in Alarmbereitschaft, um Israels Luftraum zu schützen…