Sicherheit

Russland interessiert an Partnerschaft mit Israel bei Entwicklung von Drohnen

Russland rechnet auf eine weitere Vertiefung der Kooperation mit Israel im Bereich der unbemannten Luftfahrt mit dem Akzent auf Übergabe von Technologien und auf Partnerschaft bei der Entwicklung von grundsätzlich neuen Produkten.
Das sagte der russische Industrie- und Handelsminister Viktor Christenko RIA Novosti.
Im Zuge seines zu Ende gehenden Israel-Besuches wohnte er der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen dem israelischen Konzern Israel Airspace Industries (IAI) und dem russischen Unternehmen Oboronprom (Verteidigungsindustrie) zur gemeinsamen Produktion von unbemannten Flugkörpern (Drohnen) in Russland bei.
Laut Minister Christenko zeigt Russland auch Interesse für die israelischen Erfahrungen beim Einsatz von Drohnen sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich.

Gemeinsame Luftwaffenübung mit Griechenland

Gestern ging eine viertägige gemeinsame Übung der griechischen und israelischen Luftwaffe in Griechenland zu Ende. Acht Hubschrauber der israelischen Luftwaffe sowie drei Hubschrauber und sechs Düsenjäger der griechischen Luftwaffe nahmen daran teil, Rettungsszenarien durchzuspielen. Dieses Manöver sollte bereits im Juni stattfinden, war aber wegen der türkischen Gaza-Flotilla verschoben worden. Nächste Woche wird der griechische Aussenminister Dimitris Droutsas in die Region kommen, um Israel, die PA und Jordanien zu besuchen. Vor einer Woche besuchte ein hoher Beamter des griechischen Ministerpräsidiums Jerusalem, um Bereiche der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auszuarbeiten. Wie es aussieht, entwickelt sich Griechenland nun, anstelle der Türkei, zu einem strategischen Aliierten Israels im Mittelmeerraum.

Generalinspekteur Wieker in Israel

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, ist am Dienstag in Israel eingetroffen, wo er sich als Gast des Generalstabschefs der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Generalleutnant Gabi Ashkenazi, zu einem mehrtägigen Arbeitsbesuch aufhalten wird.
Es ist dies General Wiekers erster Besuch in Israel und einer seiner ersten Auslandsbesuche als Deutschlands ranghöchster Soldat.
Am Beginn seines Besuchsprogramms steht eine Visite der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Weitere Programmpunkte sind das Abschreiten der Ehrengarde im Hauptquartier der israelischen Armee in Tel Aviv, ein Arbeitstreffen mit Ashkenazi, strategische Beratungen mit dem israelischen Generalstab, ein Treffen mit den nächsten Generalstabschef, Generalmajor Yoav Galant, sowie Besuche des Nordkommandos und der israelischen Luftwaffe.

Haftstrafe für Gegner des Sicherheitszaunes

Ein israelisches Militärgericht hat einen der Hauptgegner der Sperranlage im Westjordanland am Montag zu einem Jahr Haft verurteilt. Dem palästinensischen Leiter des „Volkskomitees gegen die Mauer“ wird Hetze und die Teilnahme an illegalen Demonstrationen vorgeworfen.
Der Verurteilte, Abdallah Abu Rahma, wurde im vergangenen Jahr festgenommen. Seine Organisation beteiligt sich an den wöchentlichen Protestaktionen gegen den Sicherheitszaun in der Ortschaft Bil´in bei Ramallah. Er erhielt zudem sechs Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 1.000 Euro. Dies berichtet die Tageszeitung „Jediot Aharonot“.

Gewaltsame Unruhen im Westjordanland

Im Westjordanland ist es am Wochenende zu mehreren gewaltsamen Demonstrationen und Zwischenfällen gekommen. In der Nacht zum Freitag waren bei einer Operation israelischer Sicherheitskräfte in Hebron zwei palästinensische Terroristen getötet worden, die für den Schussangriff von Bnei Naim verantwortlich waren, bei dem vor fünf Monaten fünf israelische Zivilsten ermordet wurden.
Zentrum der gewaltsamen und illegalen Proteste war Hebron, wo die Beerdigungsprozession für die Terroristen stattfanden. Mehrere Krawallmacher bewarfen die israelischen Sicherheitskräfte mit Steinen und Molotowcocktails.

Syrien: F-35 für Israel – Sicherheitsrisiko für den Nahen Osten

Syriens Aussenminister Walid Moallem behauptete gestern, dass die Entscheidung Israels, F-35-Stealthkampfflugzeugen für die israelische Luftwaffe zu kaufen, ein schweres Sicherheitsrisiko für die Region darstelle. Man sagte uns, dass Netanjahu eine Verlängerung des Baustopps für zwei weitere Monate bekanntgeben würde, im Austausch für die Garantie, dass diese Angelegenheit nicht mehr auf den Tisch kommt. Jetzt sagt Netanjahu nichts über eine Baustoppverlängerung sondern über eine Bedrohung der arabischen Staaten der Region“, so Moallem. 20 dieser Tarnkappenbomber sollen von Israel für 3 Milliarden Dollar gekauft werden und im Jahr 2016 an Israel übergeben werden.

Mörder der vier Israelis getötet

Israels Sicherheitskräfte spürten in den Bergen Hebrons eine palästinensische Terrorzelle auf, zu der auch die Mörder gehören, die am 31. August vier Juden – das Ehepaar Aimes, die schwangere Kochava Even-Chaim und Avishai Schindler – aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen hatten. Bei der Festnahme kam es zum Schusswechsel, bei dem zwei der Mörder erschossen wurden, nachdem sie sich weigerten sich zu ergeben und das Feuer auf die israelischen Soldaten eröffneten. Weitere sechs Hamas-Terroristen wurden festgenommen. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad verurteilte Israel wegen dieser Militäroperation und meinte, dass der Tod von palästinensischen Bürgern nicht der Weg zum Frieden zwischen den beiden Seiten sei, genau so wie der Bau von und in Siedlungen.

Botschafter Ben-Zeev: Es geht nicht um die Siedlungen

Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen zum aktuellen Stand des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern Stellung genommen. Auf das nun ausgelaufene Siedlungsbaumoratorium angesprochen, betonte er:
„Es geht nicht um die Siedlungen, es geht darum, dass die Palästinenser Israel anerkennen und den Konflikt mit uns beenden müssen. Wir haben mit Ägypten Frieden geschlossen, obwohl es auf dem Sinai Siedlungen gab. Die wurden dann geräumt. Das könnten wir jetzt auch tun.

Seit Januar 2010: 165 Raketen und Mörsergranaten auf Israel

Bis gestern, 7. Oktober 2010, wurden insgesamt 165 Raketen – 107 Kassam-Raketen und 7 Grad-Raketen – sowie 51 Mörsergranaten auf Israel aus dem Gazastreifen abgefeuert. Dies schliesst auch eine Kassam-Rakete von gestern und eine Mörsergranate vom 1. Oktober mit ein, die auf dem Gebiet des Eschkol-Regionalrates einschlugen. Der Monat September dieses Jahres war der Monat mit dem häufigsten Beschuss, sowie der Monat mit den meisten Raketenangriffen seit April 2009.

Zwei Hamas-Mitglieder bei Feuergefecht getötet

Bei einem Schusswechsel mit israelischen Soldaten in Hebron sind am Freitag zwei bewaffnete Palästinenser ums Leben gekommen. Sie waren Mitglieder der radikal-islamischen Hamas. Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ meldet, hatten die Israelis ein Haus umstellt, in dem sich verdächtige Palästinenser versteckten. Diese sollten wegen der Beteiligung an Angriffen gegen Israelis festgenommen werden.