Während das politische Israel noch mit dem Besuch des amerikanischen Präsidenten befasst ist, erwartet die israelische Fussballnationalmannschaft bereits die nächsten Gäste: Gemeinsam mit den übrigen portugiesischen Teamkollegen ist unter anderem Ausnahmespieler Cristiano Ronaldo zu Gast bei der Mannschaft von Trainer Eli Guttmann in Ramat Gan. Und es wird bestimmt kein Freundschaftsspiel, schliesslich geht es um die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien. In ihrer Gruppe F liegen die beiden Mannschaften zwar punktgleich auf den Plätzen zwei und drei hinter Russland, Israel hat jedoch die bessere Tordifferenz…
Sport
Die Formel 1 kommt nach Jerusalem
Heute sprechen alle noch über den Besuch von US-Präsident Obama in Jerusalem. Aber im Juni wird ein nicht weniger spektakuläres Ereignis in der Heiligen Stadt zu erleben sein: Erstmals kommen Formel 1-Fahrer mit ihren Boliden in die 5000 Jahre alte Stadt, und diese wird wohl auch zum ersten mal Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometer pro Stunde erleben. Die Veranstaltung wird „Jerusalem Peace Road Show“ heissen (Jerusalemer Friedensstrassen Show) und wird am 13. und 14. Juni stattfinden. Unter anderem werden die Autobauer Ferrari, Mercedes und Audi an dieser Show teilnehmen. Es ist nicht wirklich ein Rennen, sondern eher eine Autoshow, Punkte für die reguläre Formel 1-Saison wird der Gewinner nicht mitnehmen…
Tragödie beim Tel-Aviv-Lauf: Ein Toter und viele Verletzte
Mit einem Grosseinsatz der Rettungsdienste endete heute der Halb-Marathon-Lauf in Tel Aviv. Die extreme Hitze hohe Luftfeuchtigkeit forderte ihren Tribut: Ein 30-jähriger Mann starb an den Folgen eines Hitzschlages, es gab mindestens zwölf Schwerverletzte. So lautete die traurige Bilanz am Vormittag. Mindestens 20 Läufer werden derzeit im Krankenhaus behandelt, weil sie völlig dehydriert zusammengebrochen sind. Mehrere sind in kritischem Zustand und müssen künstlich beatmet werden. In der Mittelmeermetropole beträgt die Höchsttemperatur heute 36 Grad…
Nees neuer Technischer Direktor des Israelischen Fussball-Verbands
Der Deutsche Michael Nees ist neuer Technischer Direktor des israelischen Fussball-Verbands (IFA). Der israelische Verband hatte sich mit der Bitte um einen geeigneten Technischen Direktor an den Deutschen Fussball-Bund (DFB) gewandt. Nees hat in Tel Aviv einen Vertrag mit der IFA unterschrieben, der Kontrakt hat eine Laufzeit bis zum Sommer 2015. Der gebürtige Karlsruher wird sich schwerpunktmässig um die Nachwuchsförderung kümmern. Nees ist zuständig für alle Nationalmannschaften unterhalb des A-Teams, nach der U 21-EM in Israel im Juni wird Nees zudem als Trainer für die dann neue U 21-Nationalmannschaft Israels verantwortlich sein…
Neuer Streckenrekord beim internationalen Jerusalem-Marathon
Rund 20.000 Läufer aus der ganzen Welt haben heute am internationalen Jerusalem-Marathon teilgenommen. Die Strecke führte von Nord nach Süd quer durch die Hauptstadt. Schnellster war der 26-jährige Äthiopier Abraham Kabta Katla (Foto), der mit 2:16:29 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte und dadurch seine Siegprämie von 10.000 Dollar verdoppelte…
Barcelona plant „Spiel des Friedens“
Barcelona will als Zeichen des Friedens im Nahost-Konflikt ein Freundschaftsspiel gegen ein israelisch-palästinensisches Team austragen. „Der FC Barcelona möchte einen Teil dazu beitragen, um den Dialog zwischen der israelischen und der palästinensischen Gemeinschaft zu stärken“, sagte der Klub-Präsident Sandro Rossel anlässlich eines Treffens mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres in Tel Aviv. Für das geplante Spiel traf Rossel gestern auch auch Mahmud Abbas, den Regierungschef Palästinas…
Netanyahu gegen Fan-Gewalt
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich gegen Rassismus im Fussball ausgesprochen. Er erklärte: „Wir wollen Einheit, Dialog und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das letzte, was wir wollen und was wir daher entschieden ablehnen, sind Gewalt, Rassismus und Boykotte. Diese sind in unseren Augen inakzeptabel. Ich sage das in Bezug auf eine Fussball-Mannschaft, die ich jahrelang unterstützt habe, nämlich Beitar Jerusalem. Der Verein hat gute und treue Fans. Doch in jüngster Zeit haben wir Zurschaustellungen von Extremismus erlebt,…“ …
Almog Cohen vor Wechsel zu Hapoel Tel Aviv
Almong Cohen könnte den 1. FC Nürnberg noch im Winter verlassen. Laut ‚kicker‘ schließt Sportdirektor Martin Bader einen schnellen Transfer Cohens nicht aus. Der 24-Jährige hält sich aktuell in Israel auf, wo die Transferphase erst am sechsten Februar endet. „Ich kehre nach Israel zurück“, twitterte der defensive Mittelfeldspieler unlängst. Interessiert an Cohens Verpflichtung ist der israelische Spitzenklub Hapoel Tel Aviv. Cohens Vertrag beim ‚Club‘ läuft noch bis 2014, ein offizielles Angebot liegt den Franken noch nicht vor…
Jerusalem-Fans hetzen gegen muslimische Spieler
Die geplante Verpflichtung von zwei muslimischen Fussballern sorgt beim israelischen Erstligisten Beitar Jerusalem für grosse Aufregung. Die Polizei nahm drei Beitar-Fans wegen Volksverhetzung fest. Arkady Gaydamak ist Präsident und Besitzer des israelischen Fussball-Erstligisten Beitar Jerusalem. Er stammt ursprünglich aus Russland, und so verwundert es wenig, dass er den Blick auf Spieler der ehemaligen Sowjetunion richtet, unabhängig von deren Glauben. Und so plante Gaydamak nun die Verpflichtung von zwei tschetschenischen Profis von Terek Grozny und sorgte in Israel damit für grosse Aufregung…
Sportlerin disqualifiziert, weil sie nicht am Samstag spielen wollte
Estée Ackerman, 11, macht den Organisatoren der Meisterschaft aber keinen Vorwurf.
Die elfjährige Estée Ackerman aus Long Island wurde an den nationalen Tischtennismeisterschaften in Las Vegas disqualifiziert, weil sie es vorzog, zu ihrem auf den Freitagabend des 21. Dezembers fallenden Finalspiel nicht anzutreten. „Ping-Pong ist mir wichtig“, sagte Ackerman gegenüber der „New York Post“, „doch meine jüdische Religion ist mir nicht weniger wichtig“…