Sport

Europa-League-Partie in Israel abgesagt

Die Uefa sagt das Europa-League-Spiel zwischen Hapoel Kiryat Shmona und dem spanischen Erstligisten Athletic Bilbao in der israelischen Stadt Haifa einen Tag vor der geplanten Austragung wegen der angespannten Sicherheitslage in der Region ab.
Der Anschlag auf einen Bus in Tel Aviv hat bei der Europäischen Fussball-Union Uefa ein Umdenken bewirkt.
Die Uefa sagte das Europa-League-Spiel zwischen Hapoel Kiryat Shmona und dem spanischen Erstligisten Athletic Bilbao in der israelischen Stadt Haifa einen Tag vor der geplanten Austragung wegen der angespannten Sicherheitslage in der Region ab.
Wann die für Mittwoch (19.00 Uhr MEZ) geplante Partie nachgeholt wird, ist noch nicht bekannt. Über eine Neuansetzung solle bis zum Wochenende entschieden werden, teilte die Uefa weiter mit…

Israel garantiert Bilbao Sicherheit in Haifa

Israel hat die Sicherheitsbedenken des spanischen Fussball-Erstligisten Athletic Bilbao vor dem Europa-League-Spiel beim FC Hapoel Kiryat Shmona zurückgewiesen.
Die israelische Botschaft in Madrid habe betont, dass die Sicherheit der baskischen Fussballer und Fans bei der Partie am Donnerstag in Haifa in vollem Umfang gewährleistet sei, meldete die spanische Nachrichtenagentur Efe.
Das Innenministerium des spanischen Baskenlands hatte sich aufgrund der Zuspitzung des Nahost-Konflikts bei der Botschaft nach der Lage in Israel erkundigt. Die Europäische Fussball-Union (UEFA) hatte entschieden, dass die Partie nach der derzeitigen Lage nicht gefährdet sei.
Allerdings konnten Israel und die UEFA die Sorgen der Basken nicht ganz ausräumen. „Dies ist eine Reise, die wir unternehmen müssen, und wir wissen, dass es nicht leicht werden wird“, sagte Athletic-Trainer Marcelo Bielsa. Mittelfeldspieler Oscar de Marcos meinte: „Dort herrscht Krieg, und das belastet uns schon ein wenig. Aber es ist wichtig, dass man unsere Sicherheit garantiert hat.“
Athletic traf für das Gastspiel in Israel besondere Sicherheitsvorkehrungen. Das Team wird vor der Partie nicht im Stadion in Haifa trainieren, das Hotel nur für das Spiel verlassen und nach dem Abpfiff sofort nach Spanien zurückfliegen.

Israels Tennis-Star im Bombenhagel

Noch vor zwei Wochen nehmen 10’000 am legendären «Night Run» durch die israelische Grossstadt Tel Aviv (400’000 Einwohner) teil. Mittendrin die gut gelaunte Tennis-Spielerin Shahar Peer (WTA 74). Jetzt herrscht Krieg.
Die 25-jährige Shahar Peer bereitet sich dort auf die neue Saison vor. «Während meines Fitness-Trainings haben vier Bomben eingeschlagen», teilt sie über Twitter mit und flüchtet sich ins Treppenhaus der Tel Aviver Siedlung, in der sie sich derzeit befindet.
Peer befindet sich offenbar mitten im Brennpunkt der Auseinandersetzungen zwischen der islamischen Widerstandsbewegung Hamas und israelischen Streitkräften. Jedenfalls postet sie gleichentags ein Bild, das israelische Soldaten zeigt, wie sie palästinensischen Kindern helfen.
Beim Blutvergiessen zwischen der Hamas und Israel wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur «SDA» bereits über 100 Menschen getötet, weitere 700 zum Teil schwer verletzt. Ein Waffenstillstand ist derzeit nicht in Sicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass Peer zwischen die Fronten gerät. 2009 erhielt die ehemalige Nummer 11 der Weltrangliste von der Vereinigten Arabische Emirate kein Visum und konnte so nicht am Turnier in Dubai starten. Hintergrund: Die VAE anerkennen Israel nicht als Staat.
Auch sonst zahlt Peer einen hohen Preis für Konflikte, die sie nicht zu verantworten hat. 2005 wurde bei der damals 18-Jährigen beim Turnier in Auckland ein Drohbrief unter der Hoteltüre durchgeschoben. Grund: die israelischen Angriffe im Gaza-Streifen.
Zwei Jahre später spielte sie mit der indischen Muslimin Sania Mirza im Doppel – Extremisten bedrohten beide Profis…

Volleyballerinnen des USC Münster: Absage des Europapokal-Spiels in Israel

Eine DFB-Delegation um Trainer Rainer Adrion wird in der kommenden Woche wie geplant zur Auslosung der U21-EM nach Tel Aviv reisen. „Wir gehen davon aus, dass die UEFA für die Sicherheit bei der Auslosung und bei dem Turnier sorgen wird“, sagte ein DFB-Sprecher am Dienstag auf SID-Anfrage. Die Endrunde wird am 28. Oktober im Hilton Hotel in Tel Aviv ausgelost.
Derzeit bestimmt der blutige Gaza-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern weltweit die Schlagzeilen. Im Gaza-Streifen sollen bereits mehr als 100 Menschen durch Luftangriffe der Israelis getötet worden sein, Israel beklagt nach offiziellen Angaben drei Tote. Die radikalislamische Hamas hat nach eigenen Angaben Hunderte von Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert. Die internationale Politik bemüht sich derzeit mit beiden Parteien um einen Waffenstillstand.
Die EM findet vom 5. bis 18. Juni 2013 statt. Spielorte sind Tel Aviv, Jerusalem, Netanya und Petach Tikva.

NOKs verlegen Versammlung, USC Münster sagt Spiel ab

Der Gaza-Konflikt macht dem europäischen Sport zu schaffen: Europas NOKs haben ihre Generalversammlung von Israel nach Rom verlegt. Das Frauen-Volleyball-Team des USC Münster hat das Europapokal-Spiel beim israelischen Meister Hapoel Kfar Saba abgesagt.
Der seit Tagen tobende Gaza-Konflikt wirkt sich auch auf den Sport aus: Die Vollversammlung der Nationalen Olympischen Komitees Europas (EOC) ist vom israelischen Eilat nach Rom verlegt worden. Zahlreiche NOKs hatten um den Umzug der Veranstaltung Anfang Dezember gebeten, teilte EOC-Präsident Patrick Hickey mit. Zu den 400 erwarteten Teilnehmern des Kongresses gehören IOC-Präsident Jacques Rogge und Sebastian Coe, OK-Chef der Olympischen Spiele 2012 in London.
Frauen-Volleyball-Bundesligist USC Münster wird aufgrund des Gaza-Konflikts nicht zum Rückspiel im Challenge Cup beim israelischen Meister Hapoel Kfar Saba antreten. Dies gab der Verein auf seiner Website bekannt. Der Vorstand habe sich „umfangreich über die Situation in Israel informiert und sei letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass das Wohlergehen der Spielerinnen und des Betreuerstabes Vorrang vor dem sportlichen Wettkampf habe.“
Das Spiel in Israel war für diesen Mittwoch im etwa 15 Kilometer von Tel Aviv entfernten Kfar Saba angesetzt worden. Das Hotel der USC-Mannschaft war in Tel Aviv gebucht. „Laut der Deutschen Botschaft in Israel sei für den Grossraum in Tel Aviv bereits mehrfach Raketenalarm ausgelöst worden und die Menschen mussten Schutzräume aufsuchen“, heisst es in der Mitteilung. „Ein solcher Zustand ist für das Team nicht zumutbar“, sagte USC-Präsident Matthias Fell.
Durch den Nichtantritt wird der USC Münster wahrscheinlich aus dem laufenden Challenge-Cup ausgeschlossen und muss mit einer Geldstrafe rechnen, da der europäische Verband CEV den Antrag auf Spielverlegung abgelehnt hat. „Es gibt keine Reisewarnung für Israel. Nur wenn es eine solche gibt, kann nach den Regeln des europäischen Verbandes ein Spiel abgesagt werden“, sagte USC-Geschäftsführer Detlef von Delft…

Knapp aber verdient

Am Donnerstagabend sind in Berlin im Rahmen der Europaliga die Basketballer von Alba Berlin und Maccabi Tel Aviv gegeneinander angetreten. Nachdem die Gastgeber anfangs einen Fehlstart hingelegt hatten, musste sich der Favorit aus Israel im weiteren Spielverlauf noch ganz schön anstrengen, um die Erwartungen der vielen angereisten Fans nicht zu enttäuschen. Zum Schluss stand es 76:78, und Maccabi konnte aufatmen – die Fans dankten es der Mannschaft mit einer tollen Atmosphäre…

Judoka Arik Se‘evi beendet Karriere

Der vierfache Europameister im Judo, Arik Se‘evi, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der israelische Bronzegewinner der Olympischen Spiele in Athen möchte dennoch weiterhin einen Beitrag zum israelischen Sport leisten.
Vor zwei Monaten war Se‘evi nach nur 43 Sekunden in der ersten Runde der Olympischen Spiele in London ausgeschieden. Nun gab die israelische Sportlegende im Judo offiziell ihr Karriereende im aktiven Sport bekannt, wie die „Jerusalem Post“ berichtete. Der vierfache Europameister und Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Athen 2004 sagte: „In der Vergangenheit habe ich mir, wann immer ich einen Rückschlag erlitten habe, neue Ziele gesetzt. Diesmal jedoch habe ich erkannt, dass ich keine neuen Ziele habe.“
Neben den vier Europameistertiteln (2001, 2003, 2004 und 2012) und der Bronzemedaille in Athen 2004, wurde Se‘evi in seinen 13 Jahren als Profisportler noch Vizeeuropameister 2005 und Vizeweltmeister 2001. Dazu kamen vier weitere Bronzemedaillen bei den Europameisterschaften von 1999, 2007, 2008 und 2010.
Der 35-Jährige will sich nicht vollständig aus dem Sport zurückziehen. In der nächsten Zeit ist ein Treffen mit dem Trainerstab der israelischen Jugendmannschaft geplant. Weiterhin kommt möglicherweise der Vorsitz des Olympischen Komitees von Israel in Frage. Zumindest äusserte der Präsident des Israelischen Judoverbandes, Mosche Ponti, diese Idee…

0:6 -Tiefschlag gegen Israel

Die Luxemburger Nationalelf musste im dritten Spiel der WM-Qualifikation am Freitagabend gegen Israel eine bittere Niederlage einstecken.
Im dritten Spiel der WM-Qualifikation 2014 unterlag Luxemburg am Freitag Abend zu Hause Israel mit 0:6. Die FLF-Elf kam nie richtig ins Spiel und kassierte nach guten Leistungen in den beiden ersten Spielen (knappe Niederlage gegen Portugal, Remis in Nordirland) einen äusserst kräftigen Dämpfer.
Nach nur wenigen Sekunden vertändelte Aurélien Joachim eine Gross-Chance – was sich rächen sollte. In der 4. Minute spekulierte die Luxemburger Hintermannschaft auf abseits. War es aber nicht, Radi erzielte das 0:1. Fatal für Luxemburg. 0:2 in der 12., Schnell-Verletzung in der 18., 0:3 nach einem weiteren Tor in der 27. zur Pause.
In Hälfte zwei lief es nicht besser, zwei weitere Gegentore folgten, und quasi als „Krönung“ vergab der bisherige Doppel-Torschütze dieser WM-Quali, Dan Da Mota, in der Schlussphase durch einen verschossenen Elfmeter das Anschluss-Tor. Kurz danach machte dagegen Israel das „Six-Pack“ voll.
Am Dienstag (16.10.12) ist in Tel Aviv das Rückspiel angesetzt, hier sehnt sich die Luxemburger Mannschaft nach Wiedergutmachung für diese desaströse Leistung.

Paralympics-Bilanz: Insgesamt acht Medaillen

In London sind am Sonntag die Paralympics zu Ende gegangen – mit einer ansehnlichen Bilanz für Israel. Nachdem das israelische Team bereits vier Bronze- und zwei Silbermedaillen hatte erringen können, bescherte das Wochenende endlich auch das ersehnte Gold: Noam Gershony, der zuvor bereits im Doppel Bronze geholt hatte, besiegte im Finale im Rollstuhltennis-Einzel den US-Amerikaner David Wagner. Gershonys Partner im Doppel Shraga Weinberg unterlag dagegen im Spiel um den dritten Platz….

WM 2014: Israel startet mit Unentschieden

Der ehemalige deutsche Bundestrainer Berti Vogts ist mit der Fussball-Nationalmannschaft von Aserbaidschan mit einem Heimremis gegen Israel in die Qualifikation für die WM 2014 gestartet.
Gegen Israel musste sich der Gastgeber in Baku mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Den Führungstreffer für die Israelis, die 1970 bereits einmal an einer WM-Endrunde teilnahmen, erzielte Bebras Natcho in der 50. Minute. Für den Ausgleich sorgte Ruslan Abischow (64.).
Gastgeber Israel trifft am 11. September im zweiten Gruppenspiel in Ramat Gan auf Russland.