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Grünes Licht für „Red – Med“

Die rasant wachsende wirtschaftliche Allianz zwischen Israel und China nimmt immer mehr an Fahrt auf. Die israelische Regierung hat grünes Licht für eine neue Bahnlinie gegeben, die das Rote Meer mit dem Mittelmeer verbinden soll. Die „Red – Med“ soll eine Alternative zum Suez-Kanal werden.

Qoros will ab 2015 Autos in Europa verkaufen

Mit der neuen Automarke „Qoros“ wollen China und Israel den europäischen Automarkt erobern. Das Wort „Qoros“ stammt aus dem griechischen und bedeutet „Chor“. Qoros plant Markteintritt in Europa ab 2015, ab dem Jahr 2016 sollen Autos in grösseren Stückzahlen verkauft werden…

Das Technion eröffnet ein Institut in China

Das israelische Technologieinstitut Technion wird in Guangdong ein gemeinsames Institut mit der Universität Shantou einrichten. Das neue Institut wird die Forschungsbereiche Ingenieurswissenschaften und Naturwissenschaften beheimaten. Möglich wurde die Neugründung durch eine Spende von 130 Millionen Doller des chinesischen Milliardärs Li Ka-shing, dem Vorsitzenden der Hutchison Whampoa Corporation. Es ist die höchste Spende, die jemals an das Technion ging…

China: Weibliche Leibwächter werden in Israel ausgebildet

In den vergangenen Tagen stand ein Trainingscamp für den Ausscheidungskampf für weibliche Leibwächter in vielen chinesischen Medien. Der Wettkampf wurde von Chinas erste Sicherheitsschule „Tianjiao International Security Academy“ veranstaltet. Die Siegerin wird an der „International Security Academy“ in Israel ausgebildet…

Xi Jinping trifft Benjamin Netanjahu

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat die technologische Entwicklung in China gelobt. Am Mittwoch kam er in der chinesischen Hauptstadt Peking mit seinem Amtskollegen Li Keqiang zusammen. „Wir bewundern China“, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros zum Auftakt des Gespräches mit Li. „Wir haben eine Verbindung zur chinesischen Zivilisation, zum chinesischen Volk. Unsere Völker haben beide eine ruhmreiche Vergangenheit, eine schwierige Zwischenperiode und dann einen Höhenflug in die Zukunft. Ich denke, dass wir diese Zukunft durch unsere Zusammenarbeit bedeutend verbessern können.“…

Netanjahu reist nach China

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu ist nach China abgereist – ungeachtet der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten infolge der jüngsten Luftschläge gegen Syrien, für die Damaskus Israel verantwortlich macht. Bereits an Bord des Flugzeugs äusserte Netanjahu, er habe keine Absage der China-Reise erwogen. Dabei betonte er die grosse wirtschaftliche Bedeutung des beginnenden Besuchs. Netanjahus Frau und Kinder begleiten den israelischen Premier bei dessen Staatsbesuch. Vor dem Abflug hatte der Premier eine nicht angekündigte Sitzung abgehalten, an der die wichtigsten Minister und Chefs der Sicherheitskräfte teilnahmen. Die Agenda und die Ergebnisse des Treffens wurden nicht bekannt gegeben…

China stellt sich auf Seite der Palästinenser

China steht hinter den Palästinensern. Bei einem Treffen mit dem palästinensischen Botschafter Bassam al-Salhi in Peking am Freitag befürwortete der chinesische Aussenminister Yang Jiechi die Bildung eines palästinensischen Staates.
„China unterstützt den Eintritt der Palästinenser in die Vereinten Nationen und in andere internationale Organisationen und versteht, respektiert und befürwortet den palästinensischen Antrag auf einen Beobachterstatus bei den UN“, zitiert die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ Jiechi unter Berufung auf die chinesische Nachrichtenagentur „Xinhua“.
Zusätzlich werde China den Palästinensern umgerechnet etwa 775.000 Euro an Hilfsleistungen zukommen lassen, sagte der palästinensische Botschafter Al-Salhi nach dem Treffen mit Jiechi der Nachrichtenagentur „The Associated Press“ in Peking. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Times of Israel“. Er wünsche sich aber noch mehr Unterstützung. „Wir denken, China könnte eine grössere Rolle in dem Bereich spielen, die Besatzung zu beenden und den Friedensprozess ausgeglichener zu gestalten.“ Er merkte an, dass den Israelis schon lange die Position der USA und deren Unterstützung zugute komme.
Die Sprecherin des chinesischen Aussenministers, Hua Chunying, gab an, dieser habe die globale Gemeinschaft zu einem verstärkten Handeln im Friedensprozess in Nahost aufgefordert. Israel und Palästina müsse geholfen werden, ihre Gespräche wieder aufzunehmen, zitierte sie Jiechi.
Der chinesische Aussenminister und der palästinensische Botschafter trafen sich am Freitag in Peking. Al-Salhi befindet sich auf einer dreitägigen Reise durch China, um die Spannungen im Gazastreifen zu besprechen.
China nimmt verstärkt eine diplomatische Rolle im Nahen Osten ein. Erst kürzlich stellte das Land einen „Vier-Punkte-Plan“ für eine politische Lösung im Syrien-Konflikt vor. Ausserdem habe der chinesische Aussenminister Israel und Gaza wiederholt zu Friedensverhandlungen aufgefordert, berichtet „Ma‘an“…